Meisch weiterhin unter Beschuss

von | 15.03.2018

SEW-OGBL kritisieren weiterhin die geplanten Maßnahmen zur Rekrutierung von Lehrkräften. Zurzeit liegt ein Gesetzesentwurf vor, der noch in diesem Frühjahr gestimmt werden und im kommenden Herbst in Kraft treten soll. Der Text sieht unter anderem vor, den Lehrer*innenberuf künftig auch für Absolvent*innen anderer Bachelorstudiengänge als denen der Erziehungswissenschaften zu öffnen. Zudem wird es möglich sein, eine Verkürzung des dreijährigen Referendariats um ein Jahr zu beantragen, wenn Praxiserfahrung während des Studiums nachgewiesen werden kann. Zwar ist der SEW damit einverstanden, dass es dringend an Notlösungen bedarf, kritisiert allerdings das Fehlen einer zeitlichen Begrenzung für manche der vorgesehenen Regelungen. Es müsse zum Beispiel „verhindert werden, dass Inhaber aller möglichen Bachelorabschlüsse bis in alle Ewigkeit Lehrer werden können“, so Präsident Patrick Adam. Befürchtet wird die Abwertung des Lehrer*innenberufs. An Attraktivität könne dieser in den Augen des SEW durch eine Überarbeitung des Referendariats gewinnen. Referendar*innen sollten begleitet und beraten statt bewertet werden. Immerhin hätten sie bereits durch Studium und Concours bewiesen, dass sie in der Lage seien, zu unterrichten. Um sich zusätzliches Gehör zu verschaffen, plant der SEW ab kommender Woche eine Sensibilisierungskampagne.

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