Die Biergerinitiativ „En uerdentlechen Site fir den neien Agrarzenter“ (BUSNA), Mouvement Ecologique und Natur an Ëmwelt können nach mehrjährigem Kampf einen Erfolg feiern: Das neue Agrarzenter kommt definitiv nicht nach Pettingen bei Mersch. Die Planungen der „Verband Group“, die einen neuen Standort für die Silo-Anlagen in Mersch gesucht hatte, waren zwar schon sehr weit fortgeschritten, doch wegen des massiven Widerstands wurde dann doch Abstand davon genommen, das neue Zentrum auf einem der letzten Ost-West-Korridore für Wildtierarten in der Region zu errichten. Nachdem auch offizielle Gremien wie der „Observatoire de l’environnement naturel“ zur Schlussfolgerung gekommen waren, der Standort verstoße gegen die Vogelschutz- und Habitatdirektive, begann auch die Regierung darauf zu drängen, einen anderen Standort auszusuchen und unterbreitete eigene Vorschläge. Am heutigen Freitag gegen 11 Uhr wollen die GegnerInnen in einer symbolischen Aktion am geplanten Standort bei Pettingen ihren „Erfolg für die Landesplanung, Naturschutz und gesellschaftliches Engagement“ feiern, aber auch die politischen Lehren aus dem Dossier „Agrarzenter Pëtten“ für die Zukunft ziehen.
EU-Petition für besseres Lebensmittelsystem
Noch bis Anfang des nächsten Jahres läuft eine europäische Bürger*inneninitiative, die „gutes Essen für alle“ fordert. Laut den Initiator*innen hat ein Fünftel der Bevölkerung der Europäischen Union keinen Zugang zu angemessenen Lebensmitteln. Die aktuellen industriellen Lebensmittelsysteme verschärften nicht nur die Ernährungsunsicherheit,...

