(Stephanie Majerus) – In den vergangenen drei Jahren sind die Bienenbestände in Luxemburg um 41 Prozent zurückgegangen. Vor allem die parasitische Varroamilbe schwächt die Biene direkt indem sie Viren überträgt. Doch auch Monokulturen und der Gebrauch von Pestiziden führen zu einer Hungersnot unter Honig- und Wildbienen. Was kann getan werden, um die Bienenvölker zu schützen? Um ihre Vorschläge vorzustellen, hatte Natur&Emwelt diesen Dienstag zu einer Pressekonferenz eingeladen. Das auf EU-Ebene erlassene Insektizidverbot – für Produkte die Neonikotinoide enthalten – ist nur auf zwei Jahre begrenzt. Die Risikofaktoren, die andere Pestizide bergen, wurden jedoch noch nicht ausreichend untersucht. Natur&Emwelt empfiehlt deshalb Landwirten, Privathaushalten und Kommunen möglichst alternative Schädlingsbekämpfungsmittel zu wählen. Angehenden Imkern hilft Natur&Emwelt adäquate Standorte zu finden und ruft die Bevölkerung dazu auf, bestäuberfreundliche Pflanzen anzulegen sowie Nistmöglichkeiten zu schaffen – durch beispielsweise das Belassen von Totholzelementen.
Arbeiten in Luxemburg
Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

