(Stephanie Majerus) – In den vergangenen drei Jahren sind die Bienenbestände in Luxemburg um 41 Prozent zurückgegangen. Vor allem die parasitische Varroamilbe schwächt die Biene direkt indem sie Viren überträgt. Doch auch Monokulturen und der Gebrauch von Pestiziden führen zu einer Hungersnot unter Honig- und Wildbienen. Was kann getan werden, um die Bienenvölker zu schützen? Um ihre Vorschläge vorzustellen, hatte Natur&Emwelt diesen Dienstag zu einer Pressekonferenz eingeladen. Das auf EU-Ebene erlassene Insektizidverbot – für Produkte die Neonikotinoide enthalten – ist nur auf zwei Jahre begrenzt. Die Risikofaktoren, die andere Pestizide bergen, wurden jedoch noch nicht ausreichend untersucht. Natur&Emwelt empfiehlt deshalb Landwirten, Privathaushalten und Kommunen möglichst alternative Schädlingsbekämpfungsmittel zu wählen. Angehenden Imkern hilft Natur&Emwelt adäquate Standorte zu finden und ruft die Bevölkerung dazu auf, bestäuberfreundliche Pflanzen anzulegen sowie Nistmöglichkeiten zu schaffen – durch beispielsweise das Belassen von Totholzelementen.
Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei
Die Organisation „Rosa Lëtzebuerg“ hat Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei ausgedrückt. Am vergangenen Dienstag tat die Luxemburger NGO, die sich für die Belange queerer Menschen einsetzt, dies per Pressemitteilung kund. Am 12. und 13. September ging die Regierung der Türkei koordiniert gegen verschiedene zivilgesellschaftliche...

