(Max Doerner) – Die „Partei fir Integral Demokratie“, die 2013 von dem Ex-ADR-Abgeordneten Jean Colombera ins Leben gerufen wurde, richtet sich in ihrem Programm vor allem gegen das hiesige politische System und seine Schwächen. Die PID will beispielsweise die Abgeordneten im Parlament vom „Partei-, Koalitions- und Fraktionszwang“ befreien. Damit könnte die Arbeit in der Chamber einem wahrhaft demokratischen Meinungsaustausch, nach dem Vorbild der griechischen Demokratie gleichkommen. Des Weiteren verspricht sich die PID Erfolg durch ihre „integrale Sichtweise.“ Probleme sollen im Gesamtkontext gesehen, und entsprechend gelöst werden. In Fragen der Energie ist die PID ganz allgemein gegen Atomstrom, und schlägt deshalb die Förderung von Biogas vor. Am stärksten kennzeichnet der integrale Ansatz der Partei das konsequente Einsparen von Energie. Die PID fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen und will eine größere Beteiligung der Bürger am politischen Geschehen durch das Abhalten von Referenden erreichen. Als Partei, die sich an einer organischen Gesamtgesellschaft, nach dem Vorbild des Bienenstaates orientiert, sind die Programmvorschläge mitunter konstruktiv und erfrischend, aber meist nicht auf den aktuellen nationalen Rahmen zugeschnitten. So findet sich in ihrem Wahlprogramm zum Thema Index so gut wie gar nichts.
Du neuf au LSAP et du rififi à l’ADR
Chez les socialistes, Francine Closener et Dan Biancalana ont cédé la coprésidence du parti à Georges Engel et Maxime Miltgen, lors du congrès du LSAP, à Hollerich, samedi 14 mars. Un choix de direction intergénérationnelle pour préparer au mieux les législatives de 2028, avec l’ambition de revenir au gouvernement. Le premier, député du Sud et...

