(rg) – Xavier Bettel nutzte das Pressebriefing nach dem Regierungsrat am vergangenen Mittwoch auch dazu, über den Ablauf der zuvor stattgefunden „Mini-Tripartite“ zu informieren. Dabei beanspruchte Bettel für sich, einer Regierung der „Prévisbilité“ statt der „Surprises“ vorzustehen. Noch während er dies verkündete, tickerte in den Reaktionsstuben die Stellungnahme der Patronatsseite ein. „Désaccord sur la forme et sur le fond“, titelte die UEL. Das gute Klima, von dem Bettel zu berichten wusste, scheint also nicht von Dauer zu sein. Etwas realistischer hatte Felix Braz den Treff am Morgen eingeschätzt: Der Anfang für eine Neuaufnahme der Gespräche zwischen den Sozialpartnern sei gemacht. Aber es gelte noch daran zu arbeiten.
Corruption à la Direction de l’immigration : Mémoire sélective
Les affaires de corruption présumée à la Direction de l’immigration ont débuté quand Jean Asselborn en était le ministre de tutelle. Elles se sont poursuivies sous le mandat de Léon Gloden. Tous deux affirment n’avoir eu qu’une connaissance limitée des faits, qui sont pourtant d’une exceptionnelle gravité.

