(rg) – Xavier Bettel nutzte das Pressebriefing nach dem Regierungsrat am vergangenen Mittwoch auch dazu, über den Ablauf der zuvor stattgefunden „Mini-Tripartite“ zu informieren. Dabei beanspruchte Bettel für sich, einer Regierung der „Prévisbilité“ statt der „Surprises“ vorzustehen. Noch während er dies verkündete, tickerte in den Reaktionsstuben die Stellungnahme der Patronatsseite ein. „Désaccord sur la forme et sur le fond“, titelte die UEL. Das gute Klima, von dem Bettel zu berichten wusste, scheint also nicht von Dauer zu sein. Etwas realistischer hatte Felix Braz den Treff am Morgen eingeschätzt: Der Anfang für eine Neuaufnahme der Gespräche zwischen den Sozialpartnern sei gemacht. Aber es gelte noch daran zu arbeiten.
EU-Return-hubs: Erste Ausfahrt Ruanda
Nun also doch Ruanda: Mehrere EU-Mitgliedstaaten verhandeln mit der dortigen Regierung, um in dem Land ein erstes „Rückkehrzentrum“ für abgewiesene Asylsuchende (return hub) einzurichten. Bereits Mitte November könnte ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet werden.

