Am Donnerstag, den 28. Februar, informierte die Direktion der nationalen Eisenbahngesellschaft CFL zuerst die zuständige Parlamentskommission und im Anschluss die Presse zum Dauerbrenner Pünktlichkeit. „Wir sind uns der Probleme bewusst und arbeiten daran, sie zu beseitigen“, so Generaldirektor Marc Wengler. Er betonte, dass die Situation der CFL mit hohem Wachstum, viel grenzüberschreitendem Verkehr und vielen Investitionen einzigartig sei. Die Zahlen, die am Donnerstag präsentiert wurden, sind indes nicht neu: Sie stehen schon länger online und wurden auch Anfang des Monats über den Umweg einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage durch die Medien verbreitet. Wengler betonte jedoch, dass die Statistiken auf einer neuen Berechnungsmethode basierten, in die auch die ausgefallenen Züge einfließen. Einerseits soll in Zukunft die Pünktlichkeit verbessert werden, andererseits aber auch die Information für die Kund*innen. Spätestens 2020 soll das neue Informationssystem flächendeckend an allen Bahnhöfen verfügbar sein, inklusive besserer Akustik von Durchsagen.
Halb voll oder halb leer?
Nicht nur der deutsche Bundeskanzler hat seine Probleme mit dem berühmten Glas, das Optimist*innen von jener Gattung Mensch, die immer Trübsal bläst, unterscheiden soll. Da gibt es die schöne Pressehilfe 2.0, und dann soll sie nicht reichen?

