Transports publics : Inclusion d’inégalités sociales

La modernisation – plus que nécessaire – des infrastructures liées aux transports publics est aussi révélatrice de la vision (a)sociale de certain-e-s responsables.

La salle d’attente : aussi accueillante qu’une cellule de dégrisement. (Photo : woxx)

Pour les voyageurs-euses et frontaliers-ères qui passent chaque matin par la gare d’Esch-sur-Alzette, c’est un fait connu : la gare de la deuxième ville du pays est un trou noir dans le réseau ferroviaire. Alors que les gares attenantes comme Schifflange ou Belval-Université sont plus ou moins flambant neuves, celle de la métropole du fer reste engluée dans les années 1970. Certes, la façade et la partie commerciale à l’intérieur viennent d’être rénovées, mais avancer vers les quais revient toujours à se retrouver projeté des décennies en arrière : aucun panneau digital n’informe le public, les murs sont toujours vêtus des mêmes tuiles vétustes et pour seule infrastructure moderne, on a droit aux panneaux publicitaires JC Decaux. mehr lesen / lire plus

CFL will pünktlicher werden

Am Donnerstag, den 28. Februar, informierte die Direktion der nationalen Eisenbahngesellschaft CFL zuerst die zuständige Parlamentskommission und im Anschluss die Presse zum Dauerbrenner Pünktlichkeit. „Wir sind uns der Probleme bewusst und arbeiten daran, sie zu beseitigen“, so Generaldirektor Marc Wengler. Er betonte, dass die Situation der CFL mit hohem Wachstum, viel grenzüberschreitendem Verkehr und vielen Investitionen einzigartig sei. Die Zahlen, die am Donnerstag präsentiert wurden, sind indes nicht neu: Sie stehen schon länger online und wurden auch Anfang des Monats über den Umweg einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage durch die Medien verbreitet. Wengler betonte jedoch, dass die Statistiken auf einer neuen Berechnungsmethode basierten, in die auch die ausgefallenen Züge einfließen. mehr lesen / lire plus

Verspätungen: Pünktlichkeit ist ein Bauchgefühl

Die Reaktionen auf Verspätungs- statistiken der CFL sind nicht nur ein Lehrstück für Qualität im öffentlichen Transport, sondern auch für Medienkompetenz.

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„Das deckt sich aber nicht mit dem, was ich und andere jeden Tag erleben“ oder „Sind das Fake News?“ – so oder ähnlich lauteten viele Reaktionen auf die Meldung, die Pünktlichkeit der Züge in Luxemburg hätte sich letztes Jahr leicht verbessert. Einige Medien hatten über eine Antwort des Mobilitätsministers auf eine parlamentarische Anfrage berichtet. Diese Berichte wurden – wohlwissend um das Potenzial für viele Klicks und Reaktionen – in sozialen Netzwerken und per Push-Benachrichtigungen verbreitet. Wer regelmäßig im Großherzogtum Zug fährt, wird entweder sehr stoisch oder sehr wütend. mehr lesen / lire plus

CFL: Kontrollzwang?

Immer öfter sollen in den Zügen der CFL Passagiere ohne Personalausweis und gültiger Fahrkarte auffallen. Der Abgeordnete Fernand Kartheiser hatte diesbezüglich Fragen zum Polizeieinsatz und zu den Prozeduren, die den Schwarzfahrer*innen blühen.

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Fernand Kartheiser ist im November letzten Jahres zu Ohren gekommen, dass bei Personenkontrollen in der nahen Vergangenheit vermehrt Menschen mit Migrationshintergrund aufgefallen sind, die weder Identitätspapiere noch eine gültige Fahrkarte bei sich trugen. Die Schaffner*innen sollen infolgedessen, so Kartheiser weiter, angewiesen worden sein bei Auffälligkeiten Berichte zu verfassen und die Polizei zu kontaktieren, falls es sich bei den betroffenen Passagieren um größere Menschengruppen handelt. Der rechte Abgeordnete hat richtig gehört: Der Minister für Innere Sicherheit, für Mobilität und öffentliche Arbeiten, François Bausch, bestätigt in seiner Antwort vom 21. mehr lesen / lire plus

Affaire glyphosate : Séquelles et précautions

Un jardinier atteint d’un cancer porte plainte contre son employeur et les producteurs de pesticides. Le Luxembourg a son « affaire glyphosate ».

Cancérigène, le glyphosate ? Claude Lammar en est convaincu. L’ancien jardinier a travaillé avec ce pesticide pendant de nombreuses années et est désormais atteint d’un cancer, comme il l’a révélé dans un reportage diffusé sur RTL télé.

Désormais le Luxembourg a son « affaire glyphosate ». Alors qu’une plainte avait été déposée par Lammar contre son employeur et les sociétés produisant le pesticide il y a trois ans, c’est l’« affaire glyphosate » aux États-Unis qui a fait bouger le jardinier au chômage. mehr lesen / lire plus

Seuls quelques trains directs entre Bruxelles et Luxembourg

Cfl.lu a levé le voile : moins d’un train sur deux pour Bruxelles fait le trajet en direct.

Ceux qui doivent se rendre régulièrement à Bruxelles (ou du moins au-delà d’Arlon) avaient attendu avec patience la fin des travaux sur le tronçon de cette ligne qui traverse le territoire national. Pas de chance : en faisant leurs choix sur le site cfl.lu, les usagèr-e-s devront constater que désormais seuls quelques trains rouleront directement vers Bruxelles, et encore de façon sporadique. La plupart du temps, il faudra garder une habitude prise au cours de l’été : changer de train à Arlon. Selon nos informations, ce n’est que maintenant que les CFL ont pu constater que suite aux modernisations, les rames des SNCB ne savent apparemment plus rouler sur les voies luxembourgeoises. mehr lesen / lire plus

Mobilität als Wahlkampfthema: Mehr Bahn und noch mehr Autobahn

Auch in der vermeintlichen Sommerpause ist Mobilität in Luxemburg ein Politikum, das den Vorwahlkampf befeuert.

Einige Buslinien werden ab 17. September nun an der Stäreplaz enden. Das sorgt für Aufregung. (Foto: CC-BY-SA GilPe)

Die Sommerferien mögen dafür sorgen, dass auf den Straßen des Großherzogtums kurzfristig weniger los ist, das Thema Mobilität bewegt dennoch die Gemüter. So regte sich zum Beispiel Fränk Kuffer, Kommunikationsmann bei der CSV, auf Facebook über die Sperrung der Nordstrecke der CFL auf. Vom 25. August bis 16. September, ausgerechnet zur Zeit der Schueberfouer also, müssen Reisende aus dem Nordteil des Landes auf Schienenersatzverkehr zurückgreifen. Eine erfolgreiche Demonstration des neuen Bahnhofs Pfaffenthal-Kirchberg, der Standseilbahn und der Straßenbahn bleibt ihnen also verwehrt. mehr lesen / lire plus

CFL: Mit Verspätung in die Zukunft

Ein halbes Jahr nach dem Fahrplanwechsel ziehen die CFL Bilanz und vermelden leicht weniger Verspätungen.

5.000 bis 6.000 Passagier*innen nutzen seit dem Fahrplanwechsel an Werktagen den neuen Bahnhof Pfaffenthal-Kirchberg. (Foto: CC-BY-SA GilPe)

Wer in Luxemburg viel Zug fährt, sollte viel Zeit oder ein starkes Nervenkostüm mitbringen. Zumindest aber eine Strategie, um sich die Wartezeit bei Verspätungen oder Ausfällen zu vertreiben. Die Zustände, die in sozialen Netzwerken regelmäßig für lustige Anekdoten bis wutentbrannten Reaktionen sorgen, werden von der Eisenbahngesellschaft CFL ernst genommen. Das war zumindest der Tenor auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, dem 18. Juli, auf der die CFL gemeinsam mit Infrastrukturminister François Bausch über die ersten sechs Monate nach dem Fahrplanwechsel Bilanz zog. mehr lesen / lire plus

Welche Farbe hat der Zug zwischen Luxemburg und Trier?

Gast Gibéryen (ADR) interessiert sich für den Zugverkehr zwischen Luxemburg und Trier – und ganz besonders dafür, welche Lackierung diese Züge haben.

Einer der KISS-Züge, die im CFL-Gewand nach Trier fahren am Bahnhof Luxemburg. (Foto: CC-BY-SA MMFE)

Der Abgeordnete wollte wissen, wer für den Zugverkehr zwischen Luxemburg und Trier zahlen muss, da auf dieser Strecke ab Ende 2019 zusätzliche Züge der CFL im Auftrag der deutschen Bahn fahren werden. Dies, um stündlich eine Zugverbindung nach Trier anbieten zu können.

Neben der unglaublich spannenden Frage, ob die von der CFL zur Verfügung gestellten Züge die CFL-Lackierung behalten würden, wollte Gibéryen auch einiges zu den Kosten und Besitzverhältnissen wissen. mehr lesen / lire plus

Luxemburg-Saarbrücken in 35 Minuten

Ende Januar hatte der junge Luxemburger Student im konstruktiven Ingenieurbau Michel Bichler mit einem RTL-Beitrag die Diskussion um eine Eisenbahnverbindung in Richtung Saarbrücken wieder aufflammen lassen.

Seinen Berechnungen nach würde eine neue Streckenführung über Contern und Remich bis ins saarländische Merzig es erlauben, die Saarmetropole mit Schnellzügen in 35 Minuten mit der Luxemburger Hauptstadt zu verbinden. Seinen Studienort München „in vier Stunden an Luxemburg anzubinden, würde sogar dem Flugzeug Konkurrenz machen“, meint Michel Bichler, der seiner Idee auch mit einer eigenen Homepage Nachdruck verleiht.

Tatsächlich ist Saarbrücken besser als Trier an das deutsche Fernnetz angebunden. So ergäben sich zum Beispiel auch Zeitersparnisse von bis zu drei Stunden nach Berlin und zwei Stunden nach Hamburg im Vergleich zur zeitaufwändigeren Verbindung über Koblenz. mehr lesen / lire plus

Die neue CFL-App im Test

Heute hat die CFL die neuste Version ihrer App herausgebracht und verspricht viele Neuerungen. Im woxx-Kurztest enttäuscht das Update allerdings.

Kann die großen Versprechen nicht halten: Die neue App der CFL. (Grafik: CFL)

„Besser informiert dank modernster Technik“ sollen Kund*innen künftig sein, verspricht die Eisenbahngesellschaft. Ab heute ist die neuste Version der „CFL mobile“-App für Android und iOS verfügbar. Neuerungen sind vor allem die „Tür-zu-Tür“-Funktion, mit der eine Reise von einem beliebigen Standort zum Zielort geplant werden kann, ohne dass die nächstgelegene Haltestelle bekannt sein muss. Dabei ist es auch möglich, sogenannte „Interessenpunkte“, wie etwa ein Museum, anzugeben. Die Verbindungen können mit anderen geteilt werden, allerdings ist dies relativ umständlich gelöst: Die App bietet nur die Optionen „E-Mail“ und „SMS“ an – wer „E-Mail“ auswählt, bekommt dann eine Liste von möglichen Apps (also auch Messenger wie WhatsApp) angezeigt. mehr lesen / lire plus

CFL: Verspätungen auch mit neuem Fahrplan?

Der neue Fahrplan im öffentlichen Transport, der seit dem 10. Dezember gilt, sorgt für Unmut. In einer parlamentarischen Anfrage an den Nachhaltigkeitsminister äußerte Yves Cruchten seine Besorgnis um die Bahnreisenden aus Kayl und Rümelingen. Die hätten sich über häufigere Verspätungen und verpasste Verbindungen beschwert. Der LSAP-Abgeordnete will wissen, wie viele Züge seit dem Fahrplanwechsel verspätet waren. Sie sind seit der Umstellung fahrplanmäßig länger unterwegs, damit diese Pläne realistischer sind – so ganz scheint das jedoch nicht geklappt zu haben. Die CFL veröffentlicht Daten über Verspätungen nicht laufend, sondern nur in ihren Jahresberichten. 2016 waren knapp 90 Prozent der Züge pünktlich – allerdings wird eine Verspätung erst ab sechs Minuten als solche gezählt. mehr lesen / lire plus

Editorial: Land der langen Wege

Stau, ausgefallene Züge, vollgestopfte Busse – Mobilität in Luxemburg ist alles andere als angenehm. Die Lösungen könnten schmerzhaft sein.

(Bildquelle: woxx/ja)

Es fühlt sich schon etwas seltsam an, nach einer Woche Schienenersatzverkehr frohen Mutes – nach den Bauarbeiten sollte der Verkehr ja leichter rollen – auf dem Bahnsteig zu stehen und per Durchsage mitgeteilt zu bekommen, dass der Zug, den man nehmen wollte, „ausnahmsweise“ ausfällt. Ein Blick in die eigene Filterblase in den sozialen Netzwerken verstärkt den Eindruck, dass die Situation auf Luxemburgs Straßen, in den Bussen und Zügen immer unerträglicher wird. Das ist kein Wunder, denn jahrzehntelang wurde im „Land der kurzen Wege“ so geplant, dass diese Wege immer länger wurden: Vorstädte, in denen keinerlei Nahversorgung vorhanden ist, Einkaufszentren auf der sprichwörtlichen grünen Wiese und Arbeitsplätze in entlegenen Industriezonen. mehr lesen / lire plus

CFL-STRATEGIE: Leben mit der Liberalisierung

Die CFL-Direktion möchte die Eisenbahngesellschaft fit machen für die Liberalisierung. Die Gewerkschaften kritisieren, dass dabei soziale Errungenschaften über Bord gehen. Und stellen die Liberalisierung grundsätzlich in Frage.

„Positiv an der von der CFL-Direktion vorgestellten Strategie ist, dass es endlich eine gibt“, urteilte Nico Wennmacher, Präsident der FNCTTFEL, der größten Eisenbahnergewerkschaft Luxemburgs. Seit über zwei Jahren angekündigt, wurde die Strategie am vergangenen Montag im Verwaltungsrat der CFL, in dem auch Gewerkschafter sitzen, präsentiert. Eigentlich war das Strategiepapier schon vor Monaten fertiggestellt, doch die CFL-Direktion wartete auf grünes Licht von Seiten des Transportministeriums. Auch jetzt geht die Geheimniskrämerei weiter: Vorgestellt wurde nur eine 40-seitige Synthese, und selbst diese ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. mehr lesen / lire plus