WILL GLUCK: Lässige Freunde
"Friends with Benefits" gibt sich große Mühe, spritzig und jung zu erscheinen, doch die Hauptdarsteller sind unsympathisch und nervig.
"Friends with Benefits" gibt sich große Mühe, spritzig und jung zu erscheinen, doch die Hauptdarsteller sind unsympathisch und nervig.
Mit "La piel que habito" überrascht Kultregisseur Pedro Almodovar mit einem tabubrechenden Thriller, der mit seiner Mischung aus Ästhetik und Horror den Zuschauer in seinen Bann zieht.
"Up in the Air" stellt geschickt existentielle Lebensfragen in einer Zeit von Wirtschaftskrise und Informationsüberfluss und schafft somit ein unterhaltsames und melancholisches Bild der Gegenwart.
Regisseur Spike Jonze liefert mit "Where the Wild Things Are" eine berührende Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuches von Maurice Sendak, die eine Alternative zu herkömmlichen Kinderfilmen bietet.
Wie ruhig es wohl auf der Erde wäre, ohne die Menschheit. In "Dust" erzählt der luxemburgische Jungregisseur Max Jacoby eine verstörende Geschichte über drei Personen, die sich in einer verlassenen Welt an die Liebe klammern. Ästhetischer könnte das postapokalyptische Drama nicht sein, doch unendlich lange Szenen bremsen den Rhythmus des Films immer wieder.
Mit "House of Boys" hat Jean-Claude Schlim ein berührendes Schwulenmärchen geschaffen, bei dem man am Schluss nicht weiß, was es genau mitteilen will. Trotzdem unterhält der Film und bricht gleichzeitig mit mehreren Tabus.
Mickey Rourke ist wieder aufer-standen: Seine glaubhafte Darstellung eines invaliden Wrestlers wirft ein ungewohntes Licht auf die Welt des Ringkampfes und beschert ihm eine Oscar-Nominierung.
In den letzten Monaten haben alle Medien von Barack Obama's Amtsantritt berichtet und dabei geschichtliche Vergleiche gezogen. Auch Hollywood blickt zurück - in Ron Howards neuem Film steht Nixon als gefallener Präsident einem aufsteigenden Talkshow-Moderator gegenüber.