Keine Sammelklage gegen Facebook

Der Österreicher Max Schrems kann keine Sammelklage gegen Facebook einreichen. Das hat am Donnerstag, dem 25. Januar, der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entschieden. Schrems hatte in Österreich die europäische Facebook-Niederlassung in Irland wegen Verstoßes gegen Datenschutzbestimmungen verklagt. Facebook hielt der Klage entgegen, Schrems sei kein Konsument, da er mit seinem Konto eine Facebook-Page unterhalte, die er zum Verkauf von Büchern und zum Spendensammeln nutze. Auch die Tatsache, dass der Netzaktivist eine Sammelklage anstrebt, mache seinen juristischen Status als Konsument nichtig. Der Oberste Gerichtshof in Österreich leitete daraufhin den Fall an den Europäischen Gerichtshof zur Klärung weiter. Dieser entschied, dass ein privates Facebook-Konto den Konsumenten-Status aufgrund solcher Tätigkeiten nicht einbüßt. mehr lesen / lire plus

Und wenn der Frosch eine Prinzessin ist?

Ein Diskussionsabend setzt sich mit Geschlechterstereotypen in Märchen auseinander.

Kindern werden schon sehr früh Rollenbilder darüber vermittelt, wie sich Jungen oder Mädchen benehmen sollen. Märchen sind dabei nach wie vor wichtig – egal, ob als mündliche Erzählung oder im Disney-Zeichentrickfilm. Beispiele, in denen die traditionellen Rollen gebrochen werden – Prinzessinnen etwa, die eine aktive, selbstbestimmte Rolle einnehmen, sind rar. Am Donnerstagabend wird in den Rotunden im Rahmen der Diskussionsreihe „Kunst sucht Schule“ über dieses Phänomen diskutiert. Die Lehrerin Laure Schreiner, die Zirkusartistin Marie Jolet und die Geschlechterforscherin Christel Baltes-Löhr wollen dabei aber nicht nur die problematischen Geschlechterbilder der Märchenwelt analysieren, sondern auch Alternativen entwickeln. mehr lesen / lire plus

Wer kontrolliert, was auf den Teller kommt?

Heute Abend beschäftigt sich eine Konferenz in der Coque mit der Lebensmittelindustrie.

Monsanto, Bayer, Nestlé, Mars, Coca-Cola – im Bereich der Lebensmittelindustrie gibt es nur wenige Player, die den Markt beherrschen. „Wir machen uns von Großkonzernen abhängig, die dann die Produktpalette, die Produktionsbedingungen, das Ausmaß des Pestizideinsatzes diktieren – also jeden Entwicklungsschritt des Nahrungsmittels vom Saatkorn bis auf den Teller bestimmen.“, sagte Barbara Unmüßig, die Präsidentin der Heinrich-Böll-Stiftung im Woxx-Interview letzte Woche. Was es bedeutet, wenn immer weniger Konzerne immer mehr Macht bekommen und bestimmen können, was angebaut, verkauft und letzten Endes gegessen wird, will die ASTM heute Abend im Rahmen ihrer Kampagne „No Corporate Impunity“ besprechen. mehr lesen / lire plus

Partizipative Landesplanung startet

Bei der Erstellung des Leitplans für Raumplanung setzt das Nachhaltigkeitsministerium auf Bürger*innenbeteiligung

„Es wird höchste Zeit, dass der Plan überarbeitet wird“, meinte Nachhaltigkeitsminister François Bausch im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag. Er stellte den partizipativen Prozess vor, mit dem die wichtigste raumplanerische Leitlinie des Landes, der Leitplan für Raumplanung („programme directeur d’aménagement du territoire“, PDAT) neu gestaltet werden soll.

Der Minister nannte es „eine einzigartige Herangehensweise“, dass die Bürger*innen nun in der Landesplanung mitreden können. Für Luxemburg mag das sicherlich stimmen, in anderen Ländern sind partizipative Prozesse in der Raumplanung häufiger anzutreffen. Eine interministerielle Arbeitsgruppe hat ein Papier mit Leitlinien ausgearbeitet, auf dessen Basis die Bürger*innen nun Ideen für den PDAT sammeln sollen. mehr lesen / lire plus

woxxenrückblick (8)

Neuer Rektor, Großkonzerne und Gendern – was die woxx diese Woche beschäftigte.


In Luxemburg hat diese Woche die Trennung von Kirche und Staat die Nachrichtenlandschaft dominiert. Die woxx hat allerdings darauf verzichtet, das vorhersehbare Abstimmungsergebnis zur Abschaffung der Kirchenfabriken groß zu behandeln, eine Kurzmeldung war uns die Schaffung des neuen Kirchenfonds dennoch wert.

Was uns hingegen beschäftigt hat, war die Ernennung des neuen Rektors der Uni.lu, Stéphane Pallage. Der Belgo-Kanadier, der vor seinem Start in Belval die École des sciences de la gestion an der Université du Québec à Montréal leitete, ist nicht unumstritten. Außerdem haben wir uns das neue Universitätsgesetz und die Kritik daran angesehen. mehr lesen / lire plus

Lebensmittelindustrie
: „Unternehmen müssen haftbar sein“


Die woxx hat sich mit Barbara Unmüßig über die Macht der Lebensmittelkonzerne, über Boykottaufrufe und Patente auf Leben unterhalten.

woxx: Sie haben mit der Heinrich-Böll-
Stiftung den „Konzernatlas“ herausgegeben, der sich mit den Machenschaften großer Lebensmittel- und Landwirtschaftskonzerne beschäftigt. Wieso dieser Fokus auf große Konzerne?


Barbara Unmüßig: Wir erleben gerade eine Vermachtung im Agrarsektor, was wir so historisch gar nicht kennen: Immer mehr Macht in den Händen von einigen wenigen Konzernen. Wir sehen diese Konzentrationserscheinungen beim Saatgut, beim Landbesitz und auch bei den Supermärkten. Im Atlas zeigen wir auf, wie diese Marktmacht in der gesamten Produktionskette unserer Nahrung aussieht. Wir wollen demonstrieren, was es bedeutet, wenn wir immer abhängiger werden von großen Konzernen, die bestimmen, was bei uns auf den Teller kommt. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (7): w_orten & meer

Das letzte Kurzinterview in der Reihe zum queeren Verlegen ist einem Kreuzberger Buchverlag gewidmet.

Seit 2014 besteht der Verlag w_orten & meer, der in Berlin-Kreuzberg ansässig ist. Die ersten Werke sind 2015 erschienen, das Programm behandelt vor allem antirassistische und feministische Politiken. Herausgegeben werden aber nicht nur Sachbücher, sondern auch literarische Publikationen, wobei das Sprengen von Genregrenzen zum Verlagsprogramm gehört. Auch der kreative Umgang mit Sprache und das bewusste Brechen mit sprachlichen Normen wird bewusst gefördert. Im Rahmen der queer-feministischen Buchmesse „Queeres Verlegen“ hat sich die woxx mit w_orten & meer über aktuelle Titel, die Organisation des Verlages und die Finanzierung gesprochen. mehr lesen / lire plus

Multimodale Lichtverschmutzung

Der Mouvement écologique prangert die neue multimodale Containerplattform zwischen Düdelingen und Bettemburg an – die Anlage sei viel zu hell.

Lichtverschmutzung zwischen Bettemburg und Düdelingen (Foto: Mouvement écologique)

Der Begriff „Lichtverschmutzung“ bezeichnet die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Beleuchtung. Wer einmal in einem städtischen Gebiet versucht hat, Sternbilder zu bestimmen oder gar die Milchstraße zu finden, hat das Phänomen vermutlich schon erlebt: Es sind nur noch sehr wenige Sterne zu sehen. Lichtverschmutzung trifft aber nicht nur Hobbyastronom*innen: Der menschliche Biorhythmus wird davon ebenso gestört wie jener von nachtaktiven Tieren. Neben Insekten und ihren Prädatoren wie Fledermäuse oder Eulen sind zum Beispiel auch Zugvögel betroffen. mehr lesen / lire plus

Jagd auf den Fuchsbandwurm

Kann der Fuchsbandwurm eingedämmt werden, indem man den Fuchs bejagt?

Die CSV-Abgeordnete Martine Hansen sorgte sich um die steigende Fuchspopulation. In einem „Revue“-Interview über die Rückkehr des Wolfs nach Luxemburg hatte ein Sprecher der Natur- und Forstverwaltung die Worte „die zu hohe Fuchspopulation“ verwendet. Hansen fragte im November bei der Umweltministerin nach, ob die Anzahl der Füchse in Luxemburg seit dem Jagdverbot von 2015 erheblich zugenommen hätte. Außerdem stellte sie eine Frage zu einer Studie, die die Jagd auf den Fuchs als ineffektives, mitunter sogar kontraproduktives Mittel gegen den Fuchsbandwurm bezeichnete. Martine Hansen beruft sich dabei auf ein Zitat eines Mitautors der Studie, der angeblich gesagt habe, die Studie sei falsch interpretiert worden. mehr lesen / lire plus

Elektroantrieb kommt für alle Vel’ohs

JCDecaux erhält ein weiteres Mal den Zuschlag für das Vel‘oh-System der Stadt Luxemburg. Ab Juli wird die gesamte Leihfahrradflotte der Haupstadt einen elektrischen Hilfsantrieb besitzen.

Die bisherigen Vel’oh-Modelle werden ausgetauscht und durch neuere Elektrofahrräder ersetzt.

Der aktuelle Vertrag für das Leihfarradsystem Vel‘oh ist eigentlich mit Ende Dezember 2017 ausgelaufen, die Auswertung der Kandidaturen hatte sich allerdings bis zum 28.12. hingezogen. An diesem Datum fällte der Schöffenrat seine Entscheidung. Die Ausschreibung war Mitte April letzten Jahres erfolgt, die definitiven Angebote lagen allerdings erst Anfang November vor. Ursprünglich hatten vier Anbieter ihre Kandidaturen eingereicht, zum Schluss waren allerdings nur noch zwei im Rennen. mehr lesen / lire plus

Elektromobilität
: Auf fremde Rechnung


Immer mehr Ladestationen für Elektroautos werden in Luxemburg gebaut. Doch die verwendete Technik hat Schwächen.

Danger! Bei Ladestationen für Elektroautos ist nicht nur der Strom gefährlich. (Foto: CC-BY Karlis Dambrans)

Im Rahmen des Luxemburger „Autofestivals“ wird einmal im Jahr der motorisierte Individualverkehr mit beinahe religiösem Eifer zelebriert. Die Gretchenfrage war dabei lange Zeit „Diesel oder Benziner?“, doch inzwischen konvertieren immer mehr Autokäufer*innen zum Elektroantrieb. Lange Zeit wurden Elektroautos in Luxemburg von der Politik eher ignoriert. Die Finanzkrise änderte das; im Zuge eines Konjunkturprogramms wurden damals Prämien für den Kauf von PKWs mit Elektroantrieb gewährt. Eine konkrete Zielsetzung, wieviel Prozent des Fuhrparks nicht mehr mit Verbrennungsmotoren ausgestattet sein sollten, wurde allerdings nicht formuliert. mehr lesen / lire plus

Luftqualität: Mehr Messstationen

Am Mittwoch wurde ein neues Netz von Messstationen in Betrieb genommen, mit dem die Luftqualität in Luxemburg überwacht werden soll. 98 Stationen in 36 Gemeinden messen fortan den Gehalt von Stickstoffdioxid (NO2) in der Luft. Im Gegensatz zu dem bestehenden Überwachungsnetz, das mit aufwändiger Technik Stundenwerte misst, werden beim Projekt „Besser Loft fir méi Liewensqualitéit“ Passivsammler eingesetzt. Dabei handelt es sich um Plastikröhrchen, die alle zwei Wochen ersetzt werden müssen. Die Daten sind nach einer Laboranalyse verfügbar. Im April wird evaluiert, an welchen Standorten es erforderlich ist, weiterhin Messungen durchzuführen. Danach sollen nur noch 36 Stationen betrieben werden, um den Aufwand zu reduzieren und redundante Messungen zu vermeiden. mehr lesen / lire plus

Vergiss mich doch

Die Anstrengungen zur Müllvermeidung in Luxemburg gehen weiter. Bis Ende 2019 sollen im Jahr nur noch 90 Plastikbeutel pro Kopf verbraucht werden, bis Ende 2025 soll diese Menge sogar auf 40 reduziert werden. Die Beutel werden im Schnitt nur rund dreißig Minuten lang benutzt, um sogleich wieder im Müll zu landen. Um noch mehr Menschen zum Gebrauch von Stoffbeuteln oder dem wiederverwendbaren „Eco-Sac“ zu motivieren, startet Valorlux gemeinsam mit den großen Supermarktketten eine neue Sensibilisierungkampagne. Zum einen wird der Preis der Einweg-Plastiktüten an den Supermarktkassen von drei auf fünf Cent erhöht, zum anderen erhalten die Tüten einen neuen Aufdruck. „Please forget me“, ist die Botschaft, die den Käufer*innen nahelegen soll, das nächste Mal doch die Einwegtüte zu vergessen und an die nachhaltigere Stofftasche zu denken. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (6): SchwarzRund

Bei „Queeres Verlegen“ waren nicht nur Verläge oder Magazinprojekte vertreten, sondern auch Einzelkünstler_innen. Eine von ihnen war SchwarzRund.


Ein Blog, Podcasts, Zines und ein Roman – das Portfolio von SchwarzRund ist beeindruckend. Die Künstler_in beschäftigt sich vor allem mit den Themen Queer und „Race“, hat aber auch schon Zines zu Elternschaft und Körperlichkeit veröffentlicht. Ihre Veröffentlichungen laden oft zum Ausfüllen und „Mitarbeiten“ ein, um einen Reflexionsprozess bei den Lesenden auszulösen. Mit der woxx hat sich SchwarzRund über ihre Zines, ihren Roman „Biskaya“ und die Finanzierung dieser Publikationen unterhalten. Mehr Informationen über SchwarzRund finden sich auf ihrer Website.

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Feuerwerksverbot: Staubige Silvesternacht

Das Feuerwerkverbot in manchen Gemeinden hat für sauberere Luft zum Jahreswechsel gesorgt.

Beinahe lautlose und gesündere Alternative zur Feuerwerksrakete: die Wunderkerze. (Foto: Pixabay)

Genauso vorhersehbar wie „Dinner for One“ im Fernsehprogramm flammt „zwischen den Jahren“ die Debatte um das private Silvester-Feuerwerk auf. Neben den Aspekten Geldverschwendung und Tierschutz ist in letzter Zeit ein neues Argument aufseiten der Gegner*innen von Raketen und Böllern aufgetaucht: die Feinstaubbelastung. Diese Komponente der Luftverschlechterung wird zum überwiegenden Teil durch Industrie, Heizungen und Verkehr verursacht. Besonders die Lungen und das Herz-Kreislauf-System werden von den Partikeln in Mitleidenschaft gezogen; Asthma, Lungenkrebs und Herzinfarkte sind die Folgen. Ein „sicheres“ Niveau für Feinstaub gibt es nicht. mehr lesen / lire plus

Günstiger Wohnen

Am Dienstag präsentierte das Ministerium für Wohnungsbau die Bilanz der beiden staatlichen gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften für 2017. Der Fonds für Wohnungswesen (Fonds de logement) konnte letztes Jahr 113 Wohneinheiten fertigstellen, im Jahr davor waren es lediglich 20 gewesen. Für Immobilien und Grundstücke hat der Fonds sechs Millionen Euro ausgegeben. 180 Wohneinheiten sollen in diesem Jahr fertiggestellt werden, 2020 sollen es sogar 300 sein. Die Zahl der vom Fonds vermieteten Sozialwohnungen beträgt 1.890. Die Bilanz der nationalen Gesellschaft für verbilligtes Wohneigentum (Société nationale des habitations à bon marché – SNHBM) weist 272 eröffnete Wohneinheiten aus; in den nächsten beiden Jahren will die SNHBM jeweils 250 bis 300 Wohnungen bauen. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (5): Queerulant_in

Die Queerulant_in beschäftigt sich oft mit Themen, die in feministischen Kreisen wenig behandelt werden. Und sie ist auch in Luxemburg erhältlich.

Eine Zeitschrift, die in ehrenamtlicher Arbeit erstellt wird und dazu auch noch kostenlos verteilt und verschickt wird, ist selten. Die Queerulant_in beschäftigt sich vor allem mit sexuellen und geschlechtlichen Identitäten und den Machtstrukturen, die sich dahinter verstecken. Die meisten Ausgaben haben einen Schwerpunkt, der sich oft mit Themen auseinandersetzt, denen auch in der feministischen „Bubble“ wenig Beachtung geschenkt wird, wie zum Beispiel Asexualität oder Elternschaft von trans Menschen. Die Queerulant_in versteht sich als queer, politisch und unkommerziell und will so einen Gegenpol zu klassischeren schwul-lesbischen Szenemagazinen bilden. mehr lesen / lire plus

Biodiversitätsforschung: Luxemburg verstärkt Zusammenarbeit

Luxemburg ist seit zwei Wochen Vollmitglied bei der Global Biodiversity Information Facility (GBIF), einer weltweiten Datenbank über das Leben auf unserem Planeten.

Über 5000 Beobachtungen von Parus Major, der Kohlmeise, wurden in der Datenbank eingetragen. (Foto: cc by-sa Kristjan Osbek)

Seit dem 19. Dezember hat das Großherzogtum seinen Mitgliedschaftsstatus bei der GBIF geändert. 2005 ist Luxemburg der Organisation beigetreten, die Koordination erfolgt seitdem über das Nationale Museum für Naturgeschichte (MNHN). Mit der Vollmitgliedschaft kommt nicht nur das Wahlrecht in den Gremien der Organisation, sondern auch eine Rechnung. Luxemburg muss nun einen finanziellen Beitrag zur GBIF leisten, der „proportional zur Größe seiner Wirtschaft“ ist. mehr lesen / lire plus

Nach der Netzneutralität
: Der Zustand des Web

Die Abschaffung der Netzneutralität bedroht das freie Internet. Doch wie sieht die digitale Welt Ende 2017 eigentlich aus? Die woxx wagt einen Überblick.

Gehören durchwachte Serien-Nächte am Laptop mit dem Ende der Netzneutralität bald der Vergangenheit an? (Fotos: pxhere)

„Mein Plan, für mehr Freiheit im Netz zu sorgen, hat für viel Diskussion gesorgt. Hier sind sieben Dinge, die ihr auch noch nach Aufhebung der Netzneutralität im Internet tun könnt“. Ajit Pai ist der Vorsitzende der „Federal Communications Commission“ (FCC) – jener Bundesbehörde der USA, die gerade die Regeln über die Netzneutralität, die unter Obama eingeführt worden, aufgehoben hat. In einem Video, das sich ganz klar erkennbar an junge Menschen richtet, macht Pai Selfies, fotografiert Hundewelpen, schaut sich „Game of Thrones“ an und tanzt den „Harlem Shake“ – in Anspielung an einen Internet-Hype aus dem Jahr 2013. mehr lesen / lire plus

Österreich: Der Hut brennt

Österreich hat nun also eine Neuauflage von Schwarz-Blau als Regierung. Und sie sieht noch schlimmer aus als befürchtet.

(Foto: Manfred Werner, public domain)

Am vergangenen Montag war „Tag X“. Unter dieser Losung hatten sich linke Gruppen auf jenen Tag vorbereitet, an dem die neue österreichische Regierung unter der Führung von Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache vereidigt werden würde. Laut den Veranstalter*innen demonstrierten am Montagmorgen rund 10.000 Menschen gegen die rechte Regierung. Das Ziel, dem neuen Kanzler und seinen Minister*innen den Weg in die Hofburg unmöglich zu machen, wurde nicht erreicht. 2000 hatten über 10.000 Menschen es geschafft, dass die damalige schwarz-blaue Regierung den Schauplatz der „Angelobung“ (Vereidigung) nur durch einen unterirdischen Gang erreichen konnte. mehr lesen / lire plus