Klimarat: Freiwillige vor zur Klimarettung

Der Klimabürger*innenrat, den Premierminister Xavier Bettel in seiner Rede zur Lage der Nation angekündigt hatte, nimmt endlich Form an. Wie die Mitglieder des Rates ausgesucht werden und wie er funktionieren soll, erfuhr die Presse am 5. Januar. Zuspruch gibt es jedoch nicht aus allen Reihen.

Mit dem Klimabürger*innenrat schiebt die Regierung die Verantwortung für höhere klimapolitische Ambitionen auf Einzelpersonen ab. (Foto: ME)

Hundert Menschen dürfen ab Ende Januar sechs Monate lang im Klimabürger*innenrat (KBR) über Klimaschutz und die luxemburgische Klimapolitik diskutieren. Ziel des Ganzen ist es laut Premierminister Xavier Bettel (DP), einen „gesellschaftlichen Konsens“ herbeizuführen: Die Bürger*innen sollen darüber beraten, welche Maßnahmen über die momentane Klimapolitik hinaus getroffen werden müssen. mehr lesen / lire plus

Brandanschlag auf Klimaaktivist*innen

Foto: System Change not Climate Change

Wien wurde kurz vor Jahreswechsel zum Schauplatz eines mutmaßlichen Brandanschlags auf Klimaaktivist*innen: In der Nacht zum 31. Dezember ging eine zweistöckige Holzhütte, die in einem Protestcamp gegen den Bau einer Stadtautobahn als Witterungsschutz diente, in Flammen auf. Zum betreffenden Zeitpunkt hatten sich acht Personen in der Hütte aufgehalten. Polizei und Verfassungsschutz haben mit der Untersuchung des Brandes begonnen. Es liege sehr nahe, von einem Anschlag auszugehen, so ein Polizeisprecher; ermittelt werde indes in alle Richtungen. Körperlich verletzt wurde laut einer Pressemitteilung der Klimaaktivist*innen niemand. Die Betroffenen, darunter auch Personen im Alter von 16 und 17 Jahren, werden psychologisch betreut. mehr lesen / lire plus