Nocturnal Animals
: Emotionale Wüste

Vergangene Woche ist im Ciné Utopolis der neue Film von Tom Ford angelaufen – ein ästhetischer Psychothriller, an dem sich die Geister scheiden.

In „Nocturnal Animals“ kann Amy Adams wieder einmal ihre beeindruckende Wandelbarkeit unter Beweis stellen.

Im Zentrum der auf mehreren Zeit-
ebenen ablaufenden Handlung von „Nocturnal Animals“ steht die unglückliche, ihrem Lebensgefährten entfremdete Galerie-Inhaberin Susan Morrow (Amy Adams), die eines Tages ein von ihrem Ex-Mann Edward Sheffield (Jake Gyllenhaal) verfasstes Romanmanuskript erhält. Dieses trägt nicht nur eine an sie gerichtete Widmung, sondern nimmt auch im Titel Bezug auf den Kosenamen, den der Autor etwa zwei Jahrzehnte zuvor der chronisch Schlaflosen gegeben hatte: Nocturnal animals. mehr lesen / lire plus

Sprachendebatte: Worüber wir eigentlich reden sollten


Die aktuelle Sprachendebatte kreist zu sehr um den symbolischen Stellenwert des Luxemburgischen. Eine alternative Schwerpunktsetzung ist vonnöten, die nicht dem rechten Lager in die Hände spielt.

Die Initative „Nee 2015/Wee2050“ erkennt Zahlen und Statistiken nicht als gültige Beweise an. Stattdessen setzt sie auf eine Emotionalisierung der Debatte. (Illu: © Nee2015/Wee2050)

„Lëtzebuerg ass en eesproochegt Land mat enger funktionaler Méi
sproochegkeet“, „d’lëtzebuergesch Sprooch muss méi gefërdert ginn“, „Et muss een onbedéngt Lëtzebuergesch schwätze kënnen um Aarbechtsmarché“. Wer am Dienstagabend das vom Radio 100komma7, Centre pour la Promotion des Arts und dem Zentrum fir politesch Bildung organisierte Rundtischgespräch „1 Sprooch – 1 Identitéit? mehr lesen / lire plus

Freeport: Die Regierung ist nicht zuständig

Die Regierung sieht keine Veranlassung, die Entwicklung des luxemburger Freihafens zu kommentieren. Dies geht aus der Antwort Pierre Gramegnas auf eine parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Diane Adehm und Gilles Roth hervor. Ein Teil der Anfrage bezog sich auf den potenziellen Schaden, den der Freeport bzw. die luxemburgische Wirtschaft durch den häufigen Personalwechsel nehmen könnte. Nachdem der ehemalige Präsident und Hauptaktionär Yves Bouvier 2015 wegen Betrugsvorwürfen festgenommen worden war, hatte zuletzt Generaldirektor David Arendt im vergangenen Dezember seinen Posten gekündigt. In seiner Antwort betont Gramegna, dass das Wirtschaftministerium für Fragen zu Privatunternehmen, an denen der Staat keine Beteiligung hat, nicht zuständig sei. mehr lesen / lire plus