Am Donnerstag, dem 8. Dezember, begannen „Entbuschungsarbeiten“ im Bobësch. Das teilte die Straßenbauverwaltung am Mittwoch mit. Gleichzeitig kündigte sie für das kommende Wochenende eine Straßensperrung der CR110 zwischen Sassenheim und Niederkerschen an. Grund seien „Infrastrukturarbeiten“. Gasleitungen müssten jetzt niedriger gelegt werden, da der Flachglasofen der Firma Guardian aktuell ersetzt würde. Da gerade Winter sei, sei der Einfluss auf Vögel und Fledermäuse gering, so die Straßenbauverwaltung. Fledermäuse halten Winterruhe, die eigentlich auf keinen Fall gestört werden sollte, da dies tödlich für die Tiere sein kann. Eine vorläufige Aussetzung der Arbeiten, wie sie mehrere Naturschutzorganisationen und die Biergerinitiativ Gemeng Suessem (Bigs) vor Gericht gefordert hatten, war nicht angeordnet worden. Der Fall soll am Montag, dem 12. Dezember vor dem Verwaltungsgericht verhandelt werden – die Bigs wirft der Straßenbauverwaltung vor, schon vor dem Prozess Tatsachen schaffen zu wollen. Die Bürger*inneninitiative betonte, dass sich durch ihren Einsatz das Ausmaß der Fällarbeiten verkleinert hätte. Die ehemaligen Waldbesetzer*innen von „Bobi bleift“ rufen zu einer Protestaktion gegen die Baumfällungen auf. Sie wollen sich dazu am Samstag, dem 10. Dezember um 8:30 Uhr am Bahnhof Niederkerschen-Sassenheim treffen.
Arbeiten in Luxemburg
Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

