Cannabis: THC statt HHC

von | 27.07.2023

Synthetisches Cannabis ist in Luxemburg bereits lange verboten und es gibt keinen Bedarf, gesondert dagegen vorzugehen. Das antwortete Ministerin Paulette Lenert (LSAP) auf eine parlamentarische Anfrage von Gilles Baum (DP). Frankreich hat vor Kurzem Verkauf und Konsum des Stoffs Hexahydrocannabinol (HHC) verboten. Bei HHC handelt es sich um ein halbsynthetisches Cannabinol, das aus dem natürlich vorkommenden Tetrahydrocannabinol (THC) gewonnen wird. Es hat eine sehr ähnliche, berauschende Wirkung. So versuchten findige Händler*innen in mehreren europäischen Ländern, das Verbot von THC-haltigem Cannabis zu umgehen, indem sie HHC-Cannabis verkauften. Es handelte sich dabei um Nutzhanfblüten, die mit HHC besprüht wurden. Lenert betonte in ihrer Antwort, dass durch eine vorausschauende Gesetzgebung bereits ein Verbot bestand. Organisationen, die direkt mit Konsument*innen in Verbindung sind, würden in Luxemburg zur Sensibilisierung und Prävention beitragen. Die kürzlich in Kraft getretene Entkriminalisierung von THC-Cannabis zu rekreativen Zwecken habe auch das Ziel, die Attraktivität und Prävalenz von synthetischen Cannabinoiden zu verringern. Einfacher gesagt: Wer kiffen will, soll lieber zu Hause natürliches THC anpflanzen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Arbeiten in Luxemburg

Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

NEWS

EU-Abschiebungen: Turteln mit den Taliban

Es gebe nur „Kontakte auf technischer Ebene“. Mit diesen Worten hat EU-Kommissionssprecher Markus Lammert am Montag einen Bericht des Nachrichtenportals „Euractiv“ aus der Vorwoche kommentiert. Demnach wird noch vor dem Sommer eine Delegation der afghanischen Taliban-Regierung in Brüssel erwartet. Bestätigt oder dementiert hat Lammert die...

NEWS

Au Liban, les déplacé·es manquent de tout

Il ne se passe presque pas un jour sans que le cessez-le-feu conclu le 16 avril au Liban soit violé, lsraël et le Hezbollah s’accusant mutuellement de le rompre. Pendant ce temps, Tsahal continue d’effacer les localités situées entre la frontière nord de l’État hébreu et le fleuve libanais Litani, une bande d’une dizaine de kilomètres de...