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Verbrecher Verlag: Suche nach Zugehörigkeit

Jessica Mawuena Lawson erzählt in ihrem Debütroman „Kekeli“ von einem Mädchen, dessen Leben sich verändert, als ihre Cousine Afi aus Togo zu Besuch kommt. Sie beginnt ihre afrodeutsche Familie und ihre eigene Zugehörigkeit zu hinterfragen und entwickelt gleichzeitig erste Liebesgefühle zu ihrem Mitschüler Kwame. „Kekeli“ ist ein einfühlsamer und berührender Coming-of-Age-Roman.

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Asja Bakić: Absurd, dystopisch, feministisch

Die bosnischkroatische Autorin Asja Bakić versammelt in ihrem Band „Leckermäulchen“ elf Geschichten, die von mehr oder weniger dystopischen Welten erzählen. Mit einer Mischung aus Feminismus, Gesellschaftskritik und spekulativ-mysteriösen Elementen entwirft sie zum Teil absurde Erzählungen, in denen Frauen im Mittelpunkt stehen. Dabei folgen...

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Verbrecher Verlag: Das Opfer – eine umstrittene Figur

In „Position und Stimme des Opfers“ zeigen die Herausgeber*innen Deborah Fallis, Saskia Fischer und Matthias N. Lorenz literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf eine zentrale und zugleich umstrittene Figur: das Opfer. Die Beiträge des Sammelbands gehen dabei den Fragen nach, warum wir uns Opfergeschichten erzählen und welche...

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Verbrecher Verlag: Drei Jahrzehnte unabhängiges Publizieren

Anlässlich seines 30. Geburtstags veröffentlicht der Verbrecher Verlag dieses Jahr die Chronik: „Verbrecher Verlag Geschichte“. Darin werden die ereignisreichen letzten drei Jahrzehnte Verlagsgeschichte nachgezeichnet – von den Anfängen in einem Berliner Studentenwohnheim über Höhen und Tiefen, Preise und Buchmessen bis hin zu kleinen...

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Verbrecher Verlag: Freie Fahrt – Gespräche zwischen Kunst und Leben

Der Künstlerin K wird ihr Führerschein entzogen. Von nun an bringt der Fahrer Z sie jeden Tag zur gleichen Zeit ins Atelier und wieder zurück. Auf diesen Fahrten entstehen intensive Gespräche über Geist, Körper, Liebe und Hass. In „Individualverkehr“ erkundet Lisa Kränzler in kunstvoller Sprache das Leben und das kompromisslose Schaffen von...

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Verbrecher Verlag: Verletzlichkeit zeigen

Mit einem feinen Gespür für leise Zwischentöne beschreibt Esther Becker in ihrem Band „Notfallkontakte“, was passiert, wenn das Leben aus den Fugen der Ordnung gerät. In vierzehn feministischen und poetischen Erzählungen, die von präzisem Humor durchzogen sind, spürt sie den Erfahrungen von Menschen in Momenten von Verletzlichkeit nach –...

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Verbrecher Verlag: Sprache, Krankheit und künstliche Intelligenz

„Klick Klack, der Bergfrau erwacht“* erzählt von einer Frau, die ihren an Parkinson erkrankten Vater pflegt. Durch dessen fortschreitenden Sprachverlust reflektiert sie über Kommunikation, Körper und Arbeit. Sie tritt in Dialog mit ChatGPT, zieht Parallelen und hinterfragt kritisch dessen Sprachverständnis. In klug verwobenen Ebenen verbindet...

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Verbrecher Verlag: Widerstand, Solidarität, Kunst

In „Widerstand hat keine Form, Widerstand ist die Form“ versammelt der Autor, Film- und Theaterregisseur Milo Rau Essays, Reden und Gespräche zur Frage, wie Widerstand in der Kunst in Zeiten von Rechtspopulismus, Kapitalismus und sozialen Krisen wirksam sein kann. Es geht um Literatur und Aktivismus, um Solidarität und Wut, um Herkunft und...

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Verbrecher Verlag: Zeitbewusstsein und Zukunftsangst

Der Sammelband „Klimawandel und Gesellschaftskritik” beleuchtet das Verhältnis zwischen ökologischer Krise und gesellschaftlicher Entwicklung aus kritischer Perspektive. Darin untersucht Alexandra Schauer in ihrem Beitrag „Lokomotiven der Geschichte oder Notbremse? Zum Zeitbewusstsein politischer Bewegungen”, wie sich das Zeit- und...

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Verbrecher Verlag: An das Grauen erinnern

Bela Winkens wurde 1941 geboren und als Kleinkind in das KZ Theresienstadt deportiert. Von etwa 15.000 dorthin verschleppten Kindern überlebten nur wenige – sie war eines davon. Jahrzehnte später, 1996, beginnt sie, das Grauen in einem Brief an ihre Mutter, die im KZ Auschwitz ermordet wurde, in Worte zu fassen. Mit „Brief an die Mutter“...

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Verbrecher Verlag: Körper, Rollen und Erinnerungen

Bettina Wilpert erzählt in ihrem dritten Roman „Die bärtige Frau“ von der ambivalenten Erfahrung der Mutterschaft und hinterfragt dabei die Vorstellungen von Weiblichkeit in einer patriarchalen Gesellschaft. Die Protagonistin Alex verbringt ein Wochenende bei ihrer Mutter in einem bayerischen Dorf - zum ersten Mal ohne ihr einjähriges Kind....

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Verbrecher Verlag: Nerd Culture jenseits von Klischees

In „Nerd Girl Magic“ erkundet Simoné Goldschmidt-Lechner die Nerd- und Geek-Kultur aus einer nicht-weißen, nicht-männlichen Perspektive. Die Autorin zeigt, wie Fandom und Popkultur – von Magical Girls über Gaming bis Pro-Wrestling – Räume des Widerstands und der Utopie für FLINTA, BIPoC und queere Menschen sein können. Der Nerd-Begriff wird so...