Daten zu Heimarbeit vor und während der Pandemie

von | 20.05.2020

In Zeiten von Social Distancing gehört Heimarbeit für viele Beschäftigte zum Berufsalltag. Passend dazu veröffentlicht der Statec Daten zur Heimarbeit während der Corona-Krise und die Chambre des salariés (CSL) verweist in ihrem aktuellen Newsletter auf den entsprechenden Aspekt des Quality of Work Index 2017. Die Ergebnisse des Statec belegen, dass die Heimarbeit im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gestiegen ist. Zwischen Ende April und Anfang Mai 2020 arbeiteten 69 Prozent der Beschäftigten von zuhause aus, allen voran Arbeitnehmer*innen aus dem Bildungssektor (74 Prozent) sowie Freelancer*innen und selbstständige Unternehmer*innen (66 Prozent). Der Ausbruch der Pandemie ist für diese Umstellung, die über die Hälfte der Befragten als positiv bewertete, verantwortlich: 74 Prozent der Umfrageteilnehmer*innen arbeiteten erst in Folge der Krise von zuhause aus. Wer die Ergebnisse des Quality of Work Index und die Daten des Statec vergleicht, stellt fest: Sowohl vor als auch während der Krise ist fast die Hälfte der Telearbeiter*innen im Schnitt mehr als 40 Stunden die Woche tätig. Nach dem Quality of Work Index leiden sie öfter unter psychischen Gesundheitsproblemen und an Burn-Out.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

EU-Kommission: Kohle für den Warlord

Die Europäische Union wird von nun an nicht nur die international anerkannte libysche Übergangsregierung in Tripolis, sondern auch den Warlord Khalifa Haftar unterstützen, dessen Parallelregierung in Bengasi sitzt. Das geht aus einem Brief hervor, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Vorabend des EU-Gipfels in Brüssel an die...

NEWS

Der Computer kennt nichtbinäre Geschlechteridentität

Das Luxemburger Personenstandsregister hat neben „männlich“ und „weiblich“ eine dritte Möglichkeit für einen Geschlechtseintrag. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Frage von Claire Delcourt (LSAP) hervor. Darin erklärt Digitalisierungsministerin Stéphanie Obertin (DP), dass das nationale Register der natürlichen Personen (RNPP)...

NEWS

Droit de vote à 16 ans : Déi Gréng relancent le débat

Les jeunes de 16 et 17 ans pourront-iels voter aux élections communales de 2029 ? C’est ce que défendent Déi Gréng dans une proposition de loi déposée le 13 octobre par Sam Tanson et Djuna Bernard. L’inscription automatique resterait néanmoins fixée à 18 ans, et l’âge minimal pour se porter candidat·e ne changerait pas. Mieux vaut y aller...

NEWS

Affaire RTL-Lunghi : Marc Thoma, Sophie Schram et Alain Berwick acquittés par la Cour d’appel

A la suite de l’arrêt définitif n° 278/26 X rendu le 3 juin 2026 par la Cour d’appel du Grand-Duché de Luxembourg, les affirmations publiées par le woxx au sujet du reportage de RTL, de son montage et des blessures de Sophie Schram doivent être confrontées aux constatations judiciaires ayant conduit à l’acquittement intégral de Marc Thoma, Sophie Schram et Alain Berwick.