Im vergangenen Jahr wurde in Luxemburg etwas mehr Erdgas verbrannt als noch 2024. Das teilte das „Institut luxembourgeois de régulation“ (ILR) am vergangenen Montag bei einer Pressekonferenz mit. Insgesamt wurden 6.857 Gigawattstunden verbraucht, der Großteil davon durch die Industrie. Seit der russischen Invasion der Ukraine 2022 wurde der Erdgasverbrauch auch hierzulande stark gedrosselt. 2025 stieg er also erstmals wieder, wenn auch lediglich um 1,5 Prozent. Die Preise für die Endkund*innen sind gestiegen, weil die staatliche Beihilfe für das Netzentgeld weggefallen ist. Obwohl Luxemburg bis 2050 klimaneutral sein will, plant die Regierung bisher kein Verbot von neuen Gasheizungen in bestehenden Gebäuden. Stattdessen setze man auf Anreizprogramme für Wärmepumpen und Fotovoltatik, wie Energieminister Lex Delles (DP) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Joëlle Welfring (Déi Gréng) betonte. Im nächsten nationalen Energie- und Klimaplan soll allerdings das Thema des langsamen Abbaus des Gasnetzes behandelt werden.
Déi Gréng : Welfring part, Lorsché revient
La députée écolo Joëlle Welfring renonce à son mandat, a-t-elle annoncé dans un communiqué, ce 6 juillet. À 52 ans, l’élue choisit un nouveau cap puisqu’elle rejoindra la Banque européenne d’investissement (BEI), où elle occupera le poste de conseillère spéciale chargée des initiatives en matière de climat et d’égalité de genre.

