Forum 374: Fahrradkultur

Eines vorweg: Auch wer kein absoluter Fahrradfreak ist, dürfte in der neuesten forum-Ausgabe jede Menge spannenden Lesestoff finden. Zwar hat sich in Sachen Fahrrad in den letzten Jahren einiges zum Besseren gewendet, doch ist es noch ein weiter Weg, bis die von der LVI propagierte „Velo-Vision“ für Luxemburg Wirklichkeit sein wird. Das forum-Dossier blickt zurück auf die Zeiten, als das Fahrrad in Luxemburg das populärste Fortbewegungsmittel, aber auch das Vehikel der ersten sportlichen Erfolge auf internationaler Ebene war. Das Fahrrad ist „im Trend“, und die anstehenden Kommunalwahlen sind die passende Gelegenheit, diesen auch auf die politische Ebene zu transportieren – gerade weil die Bestandsaufahme zu den Alltagsproblemen doch ziemlich ernüchternd ist. Eine andere Radfahrernation – zumindest im sportlichen Sinne – sind die Franzosen. Sie haben sich einen neuen Präsidenten gewählt, der schwer einzuordnen ist: „Néoliberalisme progressif“ lautet das Urteil von André Hoffman, der vor einer politischen Vereinnahmung der Zivilgesellschaft warnt – aber auch vor einem primitiven Antiliberalsimus der Linken, der zwischen Wirtschafts- und Gesellschaftsliberalismus keinen Unterschied machen will. Einen besonderen Blick wirft Raymond Weber auf die Kulturpolitik des neuen Präsidenten, der mit der Chefin des „Actes Sud“-Verlags eine gewiefte Kulturunternehmerin – und auch vielseitige Kulturaktivistin – an Bord genommen hat. Weitere Themen sind eine etwas ziellose Uni, die (un-)abhängige Luxemburger Medienlandschaft, eine weniger begeisterte Cannes-Ausbeute, Asexualität und das neue City-Museum.
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