Auf der aktuellen Forum-Ausgabe ist eine Person mit Mundschutz abgebildet – es ist eine Zeichnung der belgischen Künstlerin Gilliane Warzée, die selbst in Luxemburg als Pflegekraft arbeitet. Das Thema des Hefts ist damit eindeutig: Es geht um die Covid-19-Pandemie, beziehungsweise das Danach. Doch kann überhaupt von einem „Danach“ die Rede sein? Diese Frage wird gleich im ersten Text des Dossiers verneint. Schon allein aus einer Klimaperspektive heraus sei es wenig sinnvoll, zu einem Pre-Covid-19-Zustand zurückzukehren, so die These des Texts. Auf den 86 Seiten des Hefts ist immer wieder von Resilienz die Rede. In der Intro zum Dossier wird sie als „Fähigkeit von Mensch, Gesellschaft und Wirtschaft, tiefgreifende Veränderungen und Umbrüche zu bewältigen“ definiert. Auf den Folgeseiten wird, auch unter Beteiligung von woxx-Journalisten, die Thematik aus vielerlei Blickwinkeln beleuchtet: Man findet unter anderem Beiträge zu Globalisierung, Medien, Datenschutz, Kultur und Schule. Abgerundet wird das Dossier durch eine Auflistung von 31 Vorschlägen für eine Politik der Resilienz. Auch über das Dossier hinaus kommt die sanitäre Krise immer wieder zur Sprache. So etwa, wenn der aktuelle Mangel einer verbindlichen Strategie in puncto luxemburgischer Innen- und Nachbarschafts- oder Sicherheitspolitik kritisiert wird oder im hinteren Teil des Hefts die Frage aufgeworfen wird, was die Pandemie für das Vermummungsverbot oder das Festefeiern bedeutet.
Social : L’accalmie… pour l’instant
Le climat social s’est apaisé avec la nomination de Marc Spautz au ministère du Travail. Représentant l’aile sociale du CSV, il veut restaurer le dialogue entre partenaires sociaux. Mais le thermomètre pourrait grimper sur la question du salaire minimum et surtout sur l’organisation du temps de travail, syndicats et patronat défendant des...

