Technisch gelungen und humorvoll zugleich ist das Cover der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Forum: das leicht verfremdete Konterfei des Außenministers in Verbindung mit dem Dossier-Titel „Global Player“. Thema ist nämlich die Außenpolitik, und gleich der erste Beitrag ist dem „Phänomen Jean Asselborn“ gewidmet. Ein zweiter geht dann – noblesse oblige – auf die Rolle des Großherzogs ein. Die Sicht von Diplomaten, Managern und sogar Künstlern auf die Außenpolitik wird ebenfalls vorgestellt. Als einer der wenigen Beiträge, die grundsätzliche Fragen ansprechen, sei das Interview mit dem Politikwissenschaftler Sebastian Wolf hervorgehoben. Die Redaktion verweist auf Dossiers zu ähnlichen Themen, hat dabei aber wohl Claude Weys weitsichtigen Beitrag zum Norwegischen Modell in der Nummer 189 übersehen. Neben dem Dossier bezieht die Redaktion auch kurz – und wenig selbstkritisch – Stellung zum Ausgang des Referendums. Selbstkritischer sind da schon die Überlegungen des LSAP-Politikers Régis Moes zur Krise seiner Partei – trotz seiner verwirrenden Schlussfolgerungen absolut lesenswert. Lesenswert auch – wie jedes Jahr – Viviane Thills Bericht vom Festival de Cannes – angesichts des Mittelmaßes der ausgewählten Filme diesmal mit ein paar Geheimtipps.
Foot, fric et répression
Le coup d’envoi de la Coupe du monde de foot 2026 a été donné ce 11 juin au stade Azteca de Mexico, pour une édition « qui s’annonce la plus lucrative jamais vue », selon Amnesty International. La FIFA prévoit de réaliser 11 milliards de dollars de recettes au fil des 104 matchs qui se joueront pendant six semaines aux États-Unis, au Mexique...

