Trauriges Nachspiel nach der „Luxembourg Pride“ am vergangenen Sonntagmorgen. Einer der Besucher der Pride in Esch am Samstag war danach noch bis zum Morgengrauen in Luxemburg-Stadt feiern gewesen. Bei der Heimreise wurde er am Bahnhof Luxemburg Opfer einer homofeindlichen Attacke. Er sei durch seine Kleidung ganz klar als Homosexueller erkennbar gewesen, erklärte der 38-jährige Franzose der Tageszeitung Le Quotidien. Seine schweren Verletzungen – geprellte Rippen, geschwollenes Gesicht, verstauchte Knöchel, gebrochener Ellenbogen – sorgten dafür, dass er für anderthalb Monate arbeitsunfähig erklärt wurde. Auf Facebook schrieb der Mann, dass sein Stolz zudem angeknackst sei. Warum er und die Medien, die über den Fall berichteten, es für nötig hielten, die Hautfarbe des Angreifers zu erwähnen, war leider nirgendwo zu erfahren. Die Lobbyorganisation Rosa Lëtzebuerg schrieb zu dem Fall auf ihrer Facebookseite: „This is the reason, why we still need a Pride! Let’s fight all together against hate! Jean-Baptiste, we are very sorry and hope you’ll recover very soon! Don’t hide, be proud!“
Arbeiten in Luxemburg
Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

