
(© SonyPictures)
Im dystopischen Science-Fiction-Thriller „Mercy“, der in Los Angeles des Jahres 2029 spielt, findet sich der Polizist Chris Raven (Chris Pratt) nach einem Alkoholexzess mit Filmriss vor der KI-Richterin Maddox (Rebecca Ferguson) wieder. Er wird des Mordes an seiner Frau angeklagt und hingerichtet, sollte er nicht innerhalb von 90 Minuten seine Unschuld nachweisen. Was eine interessante Prämisse sein könnte, verliert sich schnell in Unlogik und vorhersehbare Klischees. Auch die Figuren bleiben flach und unglaubwürdig. Da schaut man besser nochmal den Klassiker „Minority Report“ – Spielbergs Film, der einer ähnlichen Ästhetik folgt und vergleichbare Fragen aufwirft, die Antworten aber konsequenter verfolgt.

