Luxtram: Es rollt

(Fotos: woxx)

Bei Luxtram läuft alles nach Plan – zumindest was die technischen Aspekte anbelangt. Daran konnte sogar der heftige Regen am Mittwochmorgen nichts ändern. Mit großem Presseaufgebot verließen zum ersten Mal zwei Tramzüge das Areal des Tramschapp, um einige hundert Meter weit eine Jungfernfahrt zu absolvieren. Dass es sich dabei nicht um eine einfache PR-Show handelte, machten die angespannten Mienen der Ingenieure und Techniker deutlich, für die die Testfahrt eine entscheidende Etappe auf dem Weg zur endgültigen Inbetriebnahme bedeutete. Geprüft wurden vor allem die Konformität der Gleise und Weichenanlagen. Spannend war die Überquerung des Rond-Point Serra, für die der Autoverkehr aus allen Richtungen lahmgelegt wurde. Presse und Politik mussten allerdings schon am Rande des Luxtram-Geländes wieder aussteigen, weil die Tram als Transportmittel im öffentlichen Raum noch nicht zugelassen ist. Transportminister François Bausch zeigt sich optimistisch, dass die Züge am 10. Dezember von der Luxexpo bis zum Glacis fahren werden. Luxtram-Direktor André Von Der Marck spricht allerdings nur von einer Strecke bis zum Pont-Rouge. Als Chef des Projekts will er wohl nicht mehr versprechen, als er auch hundertprozentig halten kann. Ganz ohne Misstöne ging der Test allerdings nicht vonstatten: die Gewerkschaft FNCTTFEL hatte am Vortag publik gemacht, dass ihr Verlangen nach Verhandlungen über einen Kollektivvertrag für die MitarbeiterInnen der Luxtram bislang auf taube Ohren stößt.

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