Mehr Nachtzüge in Europa

von | 10.12.2020

Innereuropäische Flüge sind zurecht verpönt, weil sie die Klimakrise unnötig anheizen. Für Mittelstrecken gibt es jedoch wenige Alternativen, denn Bahnfahren ist oft teuer und umständlich. Eine Möglichkeit, die immer wieder von Aktivist*innen gefordert wird, sind Nachtzüge. Seit einigen Jahren hat die österreichische Bahngesellschaft ÖBB mit dem Projekt „Nightjet“ vorgelegt und hat das nächtliche Bahnreisen durch renovierte Züge und besseren Service wieder attraktiv gemacht. Nun wollen die Bahnen aus vier europäischen Ländern – Deutschland, Schweiz, Österreich und Frankreich – verstärkt auf diesem Gebiet zusammenarbeiten. So ist ab Dezember 2021 eine Nachtzugverbindung zwischen Wien und Paris geplant, bis 2024 soll das klimafreundliche Reisen im Schlaf auch wieder zwischen Berlin und Paris sowie Zürich und Barcelona möglich sein. Der deutsche ökologische Verkehrsclub VCD begrüßte in einer Stellungnahme dieses Angebot, forderte jedoch weitere Verbesserungen: „Allein bei einem Nachtzugnetz für Zentraleuropa darf es aber nicht bleiben. Es ist höchste Zeit, dass darüber hinaus alle wichtigen Städte Europas von Moskau bis Lissabon und von Neapel bis Stockholm rund um die Uhr mit schnellen Zugverbindungen verknüpft werden.“

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

EU-Return-hubs: Erste Ausfahrt Ruanda

Nun also doch Ruanda: Mehrere EU-Mitgliedstaaten verhandeln mit der dortigen Regierung, um in dem Land ein erstes „Rückkehrzentrum“ für abgewiesene Asylsuchende (return hub) einzurichten. Bereits Mitte November könnte ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet werden.

NEWS

Santé ! Mais à quel prix ?

Près de 190 millions d’euros de déficit attendus en 2027. Pour redresser les comptes de l’assurance maladie-maternité, le gouvernement mise sur une hausse des cotisations et un objectif de 95 millions d’euros d’économies structurelles.

NEWS

Warnung vor Laufzeitverlängerung von Cattenom

Die Umweltschutzorganisation „Greenpeace“ warnt erneut vor einer Laufzeitverlängerung des Kernkraftwerks Cattenom nahe der luxemburgisch-französischen Grenze. Eine aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass es quasi unmöglich ist, den Reaktor auf den geforderten Sicherheitsstandard zu bringen.

NEWSSOZIALES

CSL et Méco : Plaidoyer pour une transition juste

À l’occasion d’une conférence de presse commune, la Chambre des salariés (CSL) et le Mouvement écologique (Méco) ont présenté leurs positions sur deux projets majeurs pour la mobilité : le leasing social pour véhicules électriques et la réforme de la fiscalité des voitures de société.