Am Dienstag gab Arbeitsminister Schmit auf einer Pressekonferenz bekannt, dass Luxemburg die ILO-Konvention 169 ratifizieren wird. Er begründete, warum er als zuständiger Minister sich zunächst Zeit ließ den administrativen Prozess anzukurbeln. Luxemburg habe keine indigenen Minderheiten so das ursprüngliche Argument. Vier Jahre lang hatte die Luxemburger Zivilgesellschaft, allen voran das Klimabündnis, für die Ratifizierung der Konvention, die schon 1989 von der ILO verabschiedet worden war, gestritten. Der Schutz der Rechte von Indigenen sei zugleich Schutz von Wäldern, Klima und Biodiversität, so die Vertreter der ONGD. Auch drei Gäste aus Lateinamerika betonten die Bedeutung der ILO-Konvention 169 für die Existenz der indigenen Völker und deren Nutzen für alle Menschen.
EU-Kommission: Kohle für den Warlord
Die Europäische Union wird von nun an nicht nur die international anerkannte libysche Übergangsregierung in Tripolis, sondern auch den Warlord Khalifa Haftar unterstützen, dessen Parallelregierung in Bengasi sitzt. Das geht aus einem Brief hervor, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Vorabend des EU-Gipfels in Brüssel an die...

