Der Mouvement écologique und die Lëtzebuerger Landjugend a Jongbaueren fordern eine Überarbeitung des Gesetzesprojekts, das die Reform des staatlichen Kantinenbetreibers Restopolis regelt. Der Dienst des Erziehungsministeriums soll durch das Gesetz zu einer eigenständigen Verwaltung werden. Méco und Landjugend sind vor allem damit unzufrieden, dass es keine gesetzlichen Vorgaben für regionale oder biologisch produzierte Lebensmittel gibt. Nach Sicht der beiden Organisationen sollte weniger auf zentralistische, große Lieferant*innen und mehr auf kleine Produzent*innen gesetzt werden. Auch das Angebot vegetarischer und veganer Gerichte sollte vergrößert werden. Laut dem aktuellen Gesetzesvorschlag könnte die Restopolis-Behörde sämtliche Kriterien für Einkauf und Verarbeitung selbst festlegen. Méco und Landjugend sind der Meinung, dass das Parlament selbst aktiv werden und strikte Vorschriften für die Verwendung biologischer und regionaler Produkte in den Kantinen machen müsste. Die Kantinen und Cafeterien von Restopolis servieren Schüler*innen und Lehrpersonal täglich 45.000 Gerichte.
Arbeiten in Luxemburg
Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

