Utopie: Die Neuerfindung Afrikas

In seinem Buch „Afrotopia“ formuliert Felwine Sarr eine kulturalistisch geprägte Kapitalismuskritik. Der afrikanische Autor fordert eine neue Vision für seinen Kontinent, verbindet dies jedoch mit einem eher unkritischen Blick auf traditionelle Gesellschaftsformen.

Entwirft ein postkoloniales Afrika, 
das sich neu erfindet: 
der senegalesische Autor und Ökonomieprofessor Felwine Sarr. (Bildquelle: Youtube)

Die junge senegalesische Preisträgerin eines Sprachwettbewerbs des „Institut français“, Bousso Dramé, schlägt nach Erhalt eines französischen Visums die erteilte Einreiseerlaubnis aus. Die Gründe dafür legt sie in einem Schreiben an den französischen Botschafter dar, unter anderem nennt sie die Respektlosigkeit, mit der sie vom Botschaftspersonal behandelt worden war.

Ein Vorfall, der 2013 für reichlich Wirbel in der Presse und in den sozialen Netzwerken sorgte. mehr lesen / lire plus

Kongo: Vor dem Staatszerfall?

Allein 4,25 Millionen Binnenflüchtlinge: In der Demokratischen Republik Kongo spielt sich eine der aktuell schlimmsten humanitären Krisen ab, der sich am Freitag eine Konferenz in Genf widmet. Doch die Regierung des betroffenen Landes behauptet, es gebe kein Problem.

Hilfe von denen, die selbst aus einer armen Weltregion kommen: In Goma im Norden der kongolesischen Provinz Kivu überreicht der Kommandant der UN-Stabilisierungstruppen im Kongo (Monusco) erste medizinische Hilfsgüter aus einer Spendenkampagne des UN-Truppenkontingents aus Bangladesch. (Foto: MONUSCO/ Myriam Asmani)

Die Situation ist so katastrophal, dass sie laut der Vereinten Nationen nur mit jener in Syrien, im Jemen und dem Irak vergleichbar ist: Die Rede ist von der Demokratischen Republik Kongo, wo die politische Krise sich zugleich als Flüchtlingsdrama, Hungerkatastrophe und Zerfall jeglicher Sicherheit und Ordnung ausdrückt. mehr lesen / lire plus

HISTOIRE: « Le silence s’est posé sur le colonialisme »

N’ayant pas eu ses propres colonies, le grand-duché est peu bavard sur son passé colonialiste. L’historien Régis Moes s’est penché sur la présence luxembourgeoise au Congo belge.

Régis Moes vient de décrocher le Prix pour le meilleur mémoire de master pour l’année 2010 attribué par la Fondation Robert Krieps, mémoire qu’il a présenté au public lors de la remise du prix début avril. Né en 1986, Régis Moes a étudié l’histoire à l’Université libre de Bruxelles, puis à l’Ecole normale supérieure et à la Sorbonne à Paris. Il est secrétaire général des Jeunesses socialistes. L’étudiant vient de commencer sa thèse sur « Les Luxembourgeois dans les interstices des empires coloniaux ».

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