Weight Watchers: Früh übt sich, wer abnehmen will? 

Mit einer neuen App richtet sich Weight Watchers gezielt an Kinder und Jugendliche und stößt damit auf scharfe Kritik.

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Eine neue App von Weight Watchers namens „Kurbo“ soll Kindern ab acht Jahren helfen, sich gesund zu ernähren. Das, indem sie Nahrungsmittel drei verschiedenen Kategorien zuordnet: „Grün“ steht für Lebensmittel, die der App zufolge jederzeit gegessen werden können, wie Obst und Gemüse. „Gelb“ für Eiweiße und Nudeln, die in Maßen genossen werden sollen. Unter „Rot“ fallen zuckerhaltige Lebensmittel, die nur in geringen Quantitäten zu konsumieren sind. Dieses Basis-Tool ist umsonst erhältlich. Wer zahlt, erhält zusätzlich persönliches Coaching sowie personalisierte Ess- und Bewegungspläne. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #058 – Déidlechen Hatespeech um Internet a Fat Acceptance

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

D‘Summerlach ass normalerweis eng Zäit, wou Journalist*inne selwer Theme kenne setzen. Leider iwwerrennt d‘Aktualitéit een*t heiansdo awer dach, sou wéi déi zwee Attentater de leschte Weekend an den USA. De Joël Adami huet dat als Ulass geholl, fir e bëssen iwwert Hate Speech um Netz nozedenken, dee ganz séier zu tatsächlecher physescher Gewalt gi kann. Zesumme mam Tessie Jakobs analyséiert hien dofir, wéi Foren wéi 8chan funktionéieren, wat un der Philosophie vun den Incels sou besonnesch geféierlech ass a wat de Lien tëscht Haasskommentaren ënnert Artikelen an sou Massemorde sinn. mehr lesen / lire plus

Dick gleich ungesund?

Ergänzend zum Thema in der aktuellen Print-woxx soll im Folgenden vertiefend auf den Zusammenhang von Körpergewicht und Gesundheit eingegangen werden.

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„Es ist in Ordnung dick zu sein, solange man gesund ist“ – es gibt wahrscheinlich keinen fetten Menschen, der diesen Satz nicht wenigstens einmal in seinem Leben gehört hat. Anderen Menschen eine gute Gesundheit zu wünschen, ist an sich natürlich nichts Schlechtes. Doch wo bleiben die „Es ist in Ordnung dünn zu sein, solange man gesund ist“-Sprüche? Die Diskrepanz erklärt sich dadurch, dass Dick- und Kranksein immer noch allzu gern gleichgesetzt werden.

Eine letzten Monat in Großbritannien gestartete Kampagne zur Krebsprävention bestärkt genau diesen doppelten Standard. mehr lesen / lire plus

Body Positivity-Bewegung
: Recht auf Dicksein

Ging es bei der Body-Positivity-Bewegung ursprünglich um marginalisierte Körper, wurde ihr eigentliches Anliegen durch den Mainstream und die Kommerzialisierung zunehmend verwässert.

(Foto: Caroline Blumberg / EPA)

Dass Dicksein als etwas Negatives angesehen wird, ist ein modernes Phänomen. Es ist noch gar nicht so lange her, dass es mit Gesundheit und Wohlstand in Verbindung gebracht wurde, und nicht wie heute mit mangelnder Selbstdisziplin und Impulskontrolle. Mittlerweile vergeht kein Tag, ohne dass von einer „Übergewichts-Epidemie“ die Rede ist. Es dominiert die Vorstellung, dass dicke Menschen nichts anderes sind als dünne Menschen mit schlechten Essgewohnheiten. Wenn im Umkehrschluss davon ausgegangen wird, dass in jedem von uns eine schlanke Person steckt, die nur darauf wartet befreit zu werden, wird deutlich, dass dicken Menschen im Grunde ihre Existenzberechtigung abgesprochen wird. mehr lesen / lire plus

Spieglein, Spieglein an der Wand…

Pünktlich zum Jahresanfang erinnert uns der Journal daran, dass wir gut daran täten, abzunehmen. Dabei gibt es sinnvollere Vorsätze.

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„Ran an die Pfunde. Nach den Feiertagen: Wie wär’s mit einer Diät?“. Spätestens beim Lesen der Titelstory des Journals vom letzten Samstag wurden wir alle daran erinnert, dass es wieder einmal an der Zeit wäre, ein wenig abzuspecken. Im entsprechenden Artikel ruft uns die Autorin, Simone Molitor, in Erinnerung, dass „Übergewicht zu einem immer größeren Problem wird“ und wir den Grund für Übergewicht und Fettleibigkeit „alle nur zu gut kennen: zu wenig Bewegung, zu viel Ungesundes auf dem Tisch“.

Dass wir den Grund alle kennen ist eher unwahrscheinlich. mehr lesen / lire plus

Diskriminierung
: Schreckgespenst Behinderung

In Kampagnen für Verkehrssicherheit werden Menschen mit Behinderung gerne als Abschreckungsmittel benutzt. Zu mehr Akzeptanz und Chancengleichheit trägt dies sicher nicht bei.

Ein Bild der Sécurité-routière-Kampagne droht mit generellem „Out-sein“. (©sécurité-routiere.lu)

Zwei Frauen spazieren lachend durch die Stadt, eine der beiden wäscht sich in der Dusche die Haare, wir sehen sie auf ihrem Arbeitsplatz, sie läuft Treppen hoch, steigt vorm Flughafen aus dem Taxi, man sieht sie beim Kochen in der Küche und anschließend beim Fallschirmspringen. Dann sitzt sie im Auto hinterm Steuer, sie wird von einem Scheinwerfer angestrahlt, schreit und tritt auf die Bremse – aber zu spät: wir hören quietschende Reifen und schepperndes Blech. mehr lesen / lire plus

Diskriminierung: Hauptsache nicht dick

Ob am Arbeitsplatz oder in den Medien – Gewichtsdiskriminierung ist nach wie vor salonfähig. Für die Betroffenen hat das viele negative Folgen.

Die Kampagne „strong4life“ setzt auf Sensibilisierung durch Abschreckung. (Bildquelle: ©strong4life)

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der alle kugelrund sind, also nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Es ist eine triste, monotone Welt, alle bewegen sich schwerfällig und essen fast ununterbrochen. In dieser Welt lebt ein kleiner, unglücklicher Junge, in dem sich zunehmend das Bedürfnis nach Veränderung regt – seiner Ernährung einerseits, seines Körpers andererseits. Diese Veränderung soll ihm nicht nur zu mehr Lebensfreude verhelfen, sie soll ihn darüber hinaus sogar zum Fliegen befähigen. mehr lesen / lire plus