#Brauch eng Wunneng

Die Oppositionspartie déi Lénk macht seit Montag mit einer neuen Kampagne auf die Wohnungskrise in Luxemburg aufmerksam und unterstützt Mieter*innen. Gleichzeitig läuft davon unabhängig eine Petition, die in Sachen Wohnungspolitik ebenfalls Forderungen an die Regierung stellt.

Déi Lénk startete am 19. Juli ihre Kampagne zur Wohnungsnot in Luxemburg. Die Oppositionspartei veröffentlichte am Montag gleich zwei Broschüren: eine mit Forderungen an die Regierung, eine andere um Mieter*innen über ihre Rechte und Anlaufstellen aufzuklären. Bereits 2014 und 2016 gab es ähnliche Aktionen. Die Situation hat sich seitdem weiter verschärft.

Teil der Kampagne ist auch die Social-Media-Aktion „#brauchengwunneng“. Im Bahnhofsviertel in Luxemburg-Stadt, gegenüber des Hauptgebäudes, auf dem Gelände des 1535 in Differdingen und beim Lycée Mathias Adam hängen Spiegel von déi Lénk, die mit #brauchengwunneng und einem QR-Code mit Link zur Facebook-Seite der Partei versehen sind. mehr lesen / lire plus

Wohnungsbau: System Change

Es fehlt nicht an Ideen, die Wohnungskrise zu meistern. Doch noch ist die Rendite das Maß aller Dinge.

Illustration: adhoc

Als vergangene Woche die „Adhoc“-Wohnbaukooperative per Kommuniqué mitteilte, ihr Projekt auf Kirchberg werde nicht realisiert, war das Erstaunen in der interessierten Öffentlichkeit nicht minder groß als die Enttäuschung bei den etwa zwei Dutzend betroffenen Familien. Sie hatten sich in den vergangenen Jahren mit mehr als tausend unbezahlten Arbeitsstunden in dieses von allen Seiten hochgelobte Pilotprojekt eingebracht. Inwieweit die 250.000 Euro, die bisher in das Projekt investiert wurden, nicht auch in den Wind geschrieben werden müssen, wird die Zukunft zeigen. Denn eins zu eins lassen sich die Planungen andernorts sicherlich nicht umsetzen. mehr lesen / lire plus

Wohnungspolitik: Leerstand bis die Polizei kommt

Die Polizei verfügt über mehrere leerstehende Dienstwohnungen. Zerfallen die zu Staub oder werden sie sinnvoll weitervermittelt?

(Photo : police.public.lu)

Die CSV-Abgeordneten Françoise Hetto-Gaasch, Paul Galles und Marc Lies hakten im April beim Finanzministerium und dem Ministerium für Innere Sicherheit nach: Wie steht es eigentlich um die leerstehenden Dienstwohnungen der Polizei in Colmar-Berg und anderswo in Luxemburg? Und was ist mit anderen Immobilien in staatlichem Besitz? Letzte Woche gab es ein paar Antworten.

Eine davon ist die, dass die Verhandlungen zu den Dienstwohnungen in Colmar-Berg laufen: Die Gemeindeverwaltung und das Wohnungsbauministerium tauschen sich derzeit über einen neuen Bebauungsplan aus, um den Standort Colmar-Berg aufzuwerten. mehr lesen / lire plus

Leerstandbekämpfung: Weg sucht Wille

Der Wohnungsbauminister Henri Kox und die Abgeordnete Semiray Ahmedova sind sich einig: Ein nationales Verzeichnis für leerstehende Gebäude könnte sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Wohnungskrise auswirken. Und jetzt? Nichts.

torange.biz CC-BY 4.0

Semiray Ahmedovas (déi Gréng) erste Frage an ihren Parteikollegen Wohnungsbauminister Henri Kox muss rhetorisch gemeint sein: „Ne serait-il pas opportun de lancer une stratégie nationale pour la mobilisation des logements inoccupés?“ Das wollte Ahmedova in einer parlamentarischen Anfrage wissen. Die Immobilienpreise schnellen ungebremst in die Höhe, der soziale Wohnungsbau geht schleppend voran und bezahlbarer Wohnraum wird knapp – die Zweckmäßigkeit der Leerstandbekämpfung ist indiskutabel. Kox geht auch gar nicht erst auf die Frage ein, sondern schiebt die Verantwortung gleich an die Gemeinden ab. mehr lesen / lire plus

Konferenz des OAI: Mit Spickzetteln aus der Wohnungskrise?

Am 21. April kommen luxemburgische und österreichische Expert*innen in Sachen Wohnpolitik zusammen, um über die Rolle von Gemeinden bei der Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum zu diskutieren.

[Public domain]

„Boden g’scheit nutzen” lautet der Slogan des Baukulturgemeinde-Preis 2021 des österreichischen Vereins LandLuft. Unter dem Motto sollen unter anderem der „innovative Umgang mit Grund und Boden“ sowie vorbildliche kommunale Bodenpolitik ausgezeichnet werden. LandLuft setzt sich seit 1999 für die Förderung von Baukultur in ländlichen Räumen ein. Der Verein versteht sich als Katalysator und Dynamo für kommunale Projekte, beispielsweise zur Leerstandbelebung. Vorstandsmitglied Josef Mathis ist am 21. April in Luxemburg zu Gast und präsentiert sein Exposé „Wohnraum für Alle/Leistbares Wohnen/Gemeinwohlorientierte Raumordnung Voralberg und die Initative VAU|Hoch|Drei“. mehr lesen / lire plus

Wohnungskrise: Schaffe, schaffe, Miete zahlen

Luxemburg hat Probleme. Ein großes ist die Wohnungskrise. Menschen gehen für bezahlbaren Wohnraum auf die Straße, manche müssen sich schon den Termin zur Erstbesichtigung erkämpfen.

Wohnungskrise bedeutet auch Diskriminierung: Alleinerziehende sind als Mieter*innen trotz Festanstellung ungern gesehen, um nur ein Beispiel zu nennen. (Foto: Gilles Kayser)

„Un toit est un droit“, hieß es letzten Samstag bei der zweiten Manifestation nationale pour l’accès au logement vom Verbund „wunnrecht.lu“. Die bunten Fahnen der Gewerkschaft OGBL, des Mieterschutzes und anderer Organisationen wehten in Luxemburg-Stadt im Wind. Seit Tagen trudeln jetzt Forderungen politischer Parteien, Antworten auf parlamentarische Anfragen zur Wohnungspolitik, bemühte Pressemitteilungen des zuständigen Ministeriums zum Pacte Logement 2.0 und sozialem Wohnungsbau in den Redaktionen ein. mehr lesen / lire plus

L’Europe lutte contre la crise du logement

Il y a quelques jours, la coalition paneuropéenne « Rentvolution – Homes for People, Not Profit » a appelé à une manifestation pour le droit au logement dans une lettre ouverte. Parmi les 123 signatures, on trouve plusieurs noms luxembourgeois, comme ceux de Gary Diderich (Déi Lénk) ou de Max Leners (LSAP). La coalition luxembourgeoise « Wunnrecht » s’implique dans la lutte pour le droit au logement. Elle regroupe entre autres le Mieterschutz, l’OGBL, l’Asti, le Clae, Finkapé, Life WG et la JIF. Selon la coalition, 11 pour cent de la population de l’UE avait des difficultés à payer son loyer avant la crise sanitaire. mehr lesen / lire plus

Lettre ouverte de Rentvolution – Homes for People, Not Profit : Nous soutenons la Journée européenne pour le droit au logement

La coalition paneuropéenne « Rentvolution – Homes for People, Not Profit » appelle à une manifestation pour le droit au logement dans une lettre ouverte.

Photo : Seven 7/ Pexels

Nous sommes des gens ordinaires qui dépendons de notre travail pour vivre. D’où que nous venions, nous appelons l’Europe notre maison. Nous savons qu’une société doit faire des choix pour survivre à une crise. Nous savons également que cette crise n’est pas la dernière, car la crise climatique est toujours d’actualité et ses effets seront encore plus destructeurs. Nous savons aussi que les choix que fait une société révèlent qui détient le pouvoir sur nos vies. mehr lesen / lire plus

Déguerpissements : pas de données, donc pas de politique

La question des déguerpissements a acquis une nouvelle dimension sous l’effet de la pandémie. Toutefois, les données manquent pour contrer effectivement ce problème.

Le ministre Kox lors de la pose de la première pierre du projet « Gravity » à Differdange (de g. à dr. : Tom Ulveling, Ville de Differdange ; Henri Kox, ministre du Logement ; Christiane Brassel-Rausch, bourgmestre de la Ville de Differdange). (© MLOG)

Mettre des familles ou des personnes seules à la rue en ces temps de crise de la Covid-19 n’a rien d’impossible, comme certains cas illustrés dans les médias l’ont démontré au cours de l’année dernière. mehr lesen / lire plus

Lettre à la rédaction : Intégration : lois, voies et gouvernance.

Deux éléments récents en matière dintégration ont interpellé l’ancien président de l’Asti Serge Kollwelter. Dans sa contribution, il détaille les lacunes de l’intégration au grand-duché. 

(Pixabay – Gordon Johnson)

D’une part la mise au point dun vaccin contre le COVID 19 de la firme allemande BIOTECH par Ugur Sahin. Linstituteur allemand de ce chercheur dorigine turc, élevé et scolarisé en Allemagne, avait prévu pour lui ce qui correspond au Luxembourg à lenseignement modulaire (Hauptschule).  Bien entendu cela narriverait pas chez nous: si les cas semblables que je connais ne permettent certes pas d’établir une règle, il s’avère que les non-Luxembourgeois-e-s atterrissent très souvent dans pareille filière.

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Petition gegen Hausräumungen während der Pandemie

Aufgrund hoher Mietpreise und Jobverlusten landen in Luxemburg immer wieder ganze Familien auf der Straße. Eine Petition fordert die Regierung dazu auf, betroffenen Menschen zumindest für die Zeit der Krise verstärkt unter die Arme zu greifen.

Foto: Urgence Logement

Eine vom Kollektiv Urgence Logement kürzlich ins Leben gerufene Petition ruft dazu auf, für die Zeit der Coronapandemie keine Hausräumungen mehr durchzuführen. Im Petitionstext wird auf die durch Corona noch zusätzlich erschwerte Lage von Familien hingewiesen, die zurzeit ihren Wohnsitz verlieren. Dies, weil sie etwa mit einer Mietpreiserhöhung konfrontiert sind, zum selben Moment, wo das Haushaltseinkommen aufgrund der Krise abgenommen hat. Bezüglich der Abstands- und Hygienebestimmungen fragt das Kollektiv, wie diese von Menschen eingehalten werden sollen, die von einer Hausräumungen betroffen sind. mehr lesen / lire plus

Mietpreiserhöhung: Aufgeschoben heißt nicht aufgehoben

Déi Lénk legen einen Gesetzesentwurf vor, der das derzeitige Verbot einer Mietpreiserhöhung bis 2021 verlängern soll. Die Zeit für Symptombekämpfung ist allerdings längst vorbei.

torange.biz CC-BY 4.0

Die Stimmen zur Wohnungskrise werden immer lauter. Vor zwei Wochen traf sich der „Mieterschutz Lëtzebuerg“ mit Wohnungsbauminister Henri Kox zum Gespräch über den neuen Gesetzesentwurf zu Wohn- und Mietverträgen. Am Samstag danach schlugen um die tausend Menschen bei der Demo Un toit, c’est un droit für bezahlbaren Wohnraum mit Löffeln gegen Töpfe. Heute reichten die Abgeordneten Marc Baum und David Wagner (déi Lénk) einen Gesetzesvorschlag zur Verlängerung des Verbots einer Mietpreiserhöhung ein. mehr lesen / lire plus

Crise du logement : Toujours pas de « Chefsache »

Si l’actuel gouvernement a hérité d’une pénurie de logements abordables, rien ne laisse prévoir qu’il ne léguera pas une situation similaire à ses successeur-e-s.

Le lieu d’arrivée de la grande manifestation pour le droit au logement de samedi dernier n’aurait pas pu être mieux choisi : après avoir marché à travers les rues du centre depuis le Glacis, un petit millier de personnes se sont déversées, armées en grande partie de casseroles et de cuillères, sur la placette nouvellement créée entre le Centre Hamilius et l’Hôtel des postes. Entourées d’appartements et de magasins de luxe, en face d’un édifice public auquel un avenir similaire est réservé, elles ont frappé les ustensiles apportés et clamé « Un toit, c’est un droit », le slogan choisi par les 18 organisations qui avaient appelé à la manifestation. mehr lesen / lire plus

Das Recht auf die eigenen vier Wände

Vergangenen Mittwoch führte der „Mieterschutz Lëtzebuerg“ ein Gespräch mit Wohnungsbauminister Henri Kox über den neuen Gesetzesentwurf zu Wohn-Mietverträgen. Dem Verein geht das Vorhaben des Ministers nicht weit genug. Es werden ambitioniertere Maßnahmen gefordert, um vorhandene Barrieren beim Finden von bezahlbarem Wohnraum weiter aufzubrechen. So sollte die Kaution maximal eine, statt der im Gesetz vorgesehenen zwei Monatsmieten betragen, um die hohen Kosten für eine neue Wohnung zu begrenzen. Auch sollten Vorstöße wie eine individualisierte Verantwortung der Bewohner in Wohngemeinschaften, eine Reformierung der Mietpreisberechnung, und eine Professionalisierung von Mietrechtskommissionen dem Mieterschutz zu Gute kommen. „Es ist wichtig, dass die Rechte der Mieter besser verteidigt werden“, kommentierte der Minister die Forderungen, ohne sich allerdings einem erweiterten Handlungsbedarf zu verschreiben. mehr lesen / lire plus

Déi Gréng für Gerechtigkeit: Ja, aber …

„Sozial, ökologisch, generationell“, so soll Gerechtigkeit in den Augen der Grünen ausgestaltet werden. Ein Blick in das diesbezügliche Positionspapier.

Soziales Ungleichgewicht – was tun?
(Wellcome Images; CC BY 4.0)

Sind Déi Gréng die Partei einer Mittelschicht, die zwar in Umweltfragen fortschrittlich denkt, der aber soziale Gerechtigkeit kaum etwas bedeutet? Regelmäßig mit diesem Vorwurf konfrontiert, beteuern die Grünen nicht minder regelmäßig ihr soziales Engagement. Dabei versichern sie oft, soziale und ökologische Ziele seien kein Widerspruch, und schwärmen von Win-win-Strategien. Umso bemerkenswerter, dass es im am vergangenen Freitag vorgestellten Positionspapier von Déi Gréng um soziale Gerechtigkeit an sich geht.

Angekündigt war die Präsentation unter dem etwas vagen Titel „Zesummenhalt brauch Gerechtegkeet“. mehr lesen / lire plus

Wohnungsbau: Reicht es zum Paradigmenwechsel?

Der alte „Pacte logement“ hat den Wohnungsnotstand nicht verhindert. Knapp fünf Monate bleiben um den neuen so zu gestalten, dass er hilft es in Zukunft besser zu machen.

Foto: woxx

Ist die Bereithaltung erschwinglichen Wohnraums, eine öffentliche Aufgabe in dem Sinne, dass Staat und Gemeinden in der Pflicht stehen, solchen Wohnraum in genügendem Umfang zur Verfügung zu stellen?

Kaum eine*r würde heutzutage diese Frage mit Nein beantworten. Allerdings hielt sich die Bereitschaft der Politik, hier Hand an die Kelle zu legen bislang in Grenzen. Und nachdem Ex-Premier-Juncker das Dossier zur Chefsache erklärt hatte, um es dann doch links liegen zu lassen, und die DP in der ersten Dreierkoalition ebenfalls nur zuschaute, wie sich die Situation quasi täglich zuspitzte, soll jetzt der rot-grüne Part der zweiten Dreierkoalition die Dinge richten. mehr lesen / lire plus

Déi Lénk : le chaud et le froid

Accélérer et démocratiser l’assainissement énergétique, ce serait écologique et social à la fois. Mais les propositions de Déi Lénk ne convainquent pas.

Video der 2016er Wunnen-Kampagne von Déi Lénk.

Le programme d’assainissement énergétique du gouvernement est-il efficace ? Est-il socialement juste ? Et que peut-on faire pour l’habitat locatif ? Trois questions qui méritent débat, et que Déi Lénk soulève dans une prise de position présentée jeudi dernier.

Le parti de gauche avance qu’à ce jour, seulement 26 ménages ont pu profiter des prêts climatiques de la « Klimabank », créée en 2016. Il estime donc que les ménages à revenu modeste ne sont pas en position de gérer des investissements importants et qu’en conséquence ils ne profitent pas des primes à l’assainissement. mehr lesen / lire plus

Ein Tiny House ist auch keine Lösung

Die luxemburgische Regierung ist nicht begeistert vom Tiny House-Konzept. In vielen Gemeinden verhindern Gemeinderegulierungen das Aufstellen und Bewohnen solcher Wohnformen.

Foto: Nicolás Boullosa

Es gibt Bücher, Fernsehshows und natürlich ungezählte social media-Seiten über die winzigen Häuser, die als Tiny Houses bezeichnet werden. Die Idee ist es, mit wenig Raum und Besitztümern glücklich zu werden und ein umweltfreundlicheres Leben zu führen. Ob letzteres immer der Fall ist, ist gerade im Bezug auf den Energieverbrauch eher nicht so – ein kleines Häuschen bedeutet nämlich auch wenig Platz zum Dämmen. Dennoch gibt es Menschen, die sich für ein Leben auf kleinstem Raum interessieren.

So auch der DP-Abgeordnete Max Hahn, der der Regierung eine parlamentarische Anfrage zum Thema „alternative Wohnformen“ stellte. mehr lesen / lire plus

Colocations à Esch : Ne gentrifie pas qui veut

L’imbroglio (presque) pas possible autour des colocations à Esch dissimule assez mal la volonté du bourgmestre et de ses échevin-e-s de « nettoyer » la ville des indésirables à leurs yeux.

© FB Save Co-Housing in Esch

Objectivement, l’embrouillamini causé par la ville d’Esch, dont les employé-e-s communaux ont refusé une autorisation à des personnes désirant s’inscrire en colocation, ne fait aucun sens. Surtout qu’une réponse de la ministre de l’Intérieur à une question parlementaire souligne que le plan d’aménagement général (PAG), invoqué pour motiver ces refus, n’a pas « vocation à réglementer la cohabitation ». Donc, en clair, ce n’est pas à la commune de décider qui peut habiter avec qui. mehr lesen / lire plus

Hôtel des Postes: Gemischter Gebrauch

Der ehemalige Zentralsitz der Post kommt zwar nicht unter den Hammer, aber er wird wohl auch definitiv nicht einem allgemeinen öffentlichen Zweck zugeführt.

MMFE/Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Auch nach der Parlamentssitzung vom letzten Dienstag ist immer noch nicht genau gewusst, was mit dem altehrwürdigen Hôtel des Postes im Zentrum von Luxemburg-Stadt passieren soll. Der linke Abgeordnete David Wagner hatte im Februar eine erweiterte parlamentarische Anfrage an den auch für die Postdienste zuständigen Wirtschaftsminister gestellt. Der hieß damals noch Étienne Schneider.

Einen Minister und einen Lockdown später, sind wir hinsichtlich der Nutzung des ehemaligen Postzentralsitzes allerdings nicht unbedingt klüger geworden. Im Dezember hatte der damalige Minister auf eine ähnlich gelagerte schriftliche Anfrage bereits geantwortet, das als Nationalmonument klassierte Gebäude werde im Gegensatz zu anderen der Postgruppe gehörenden und nicht mehr genutzten Liegenschaften nicht veräußert. mehr lesen / lire plus