UNIVERSITÄT LUXEMBURG: Der richtige Bolognamix
Mit etwas über 5.000 Studierenden hat die Luxemburger Uni ihr Plansoll erreicht.

Ein Stand in Form einer Hakbkugel:
Die Universität Luxemburg zeigt sich auf der „Foire de l‘Etudiant“ weltoffen.
Sieben Jahre nach der förmlichen Gründung der „Université de Luxembourg“ weist der universitäre Betrieb schon fast so etwas wie Routine aus, dabei war die Idee der Schaffung einer Volluni noch bis in die späten 90er Jahre hinein mehr als umstritten. Es ist deshalb sicherlich etwas mehr als der übliche professionelle Zweckoptimismus, wenn Professor Rolf Tarrach, der Rektor der Luxemburger Uni, über eine besondere Zahl ins Schwärmen gerät: Im Wintersemester 2010-2011 sind erstmals mehr als 5.000 StudentInnen an der Luxemburger eingeschrieben – eine Zahl, die darauf hindeutet, dass das Planziel von 5.400 Studierenden für das Jahr 2013, also die Endphase des laufenden Vierjahresplans, problemlos erreicht werden kann. mehr lesen / lire plus






+++ Am Samstag standen die Tindersticks auf dem Programm des „Atelier“. Eine Entdeckung war dabei insbesondere die Vorgruppe – der irische Solokünstler David Kitt. Verglichen mit dem Aufgebot der Tindersticks war seine Bühnenpräsenz eher bescheiden: akustische Gitarre, Stimme und eine Begleitung auf dem Schlagzeug. Dafür kann Kitt eine Liebe zur Musik vorweisen, die ihn von seinem Umfeld abgrenzt: Seine melodiösen Kompositionen mit subtilen, volkstümlich irischen Elementen, seine schöne Stimme – welche zum Teil an Nick Drake erinnert – bestechen durch eine ungemein entspannte Leichtigkeit und Sensibilität. Viel ernster wurde es dann nach einer guten halben Stunde Wartezeit, als endlich die britischen Schwerenöter Tindersticks auf die Bühne traten. 
