GRUPPENAUSSTELLUNG: Real existierendes Mäzenat

Mitten im Raum steht, wie auf dem Präsentierteller, ein klassischer Tresor wie man ihn aus Western oder
Mickey-Mouse-Heftchen kennt, ein grauer Block mit Zahlenrad, geschmückt mit dem Wappen Luxemburgs. Ein Geschenk an die heutige Zeit, wie man es aus dem Titel heraus interpretieren könnte? Ein Wunsch? Eine Warnung? Oder versteht Jerry Frantz seinen Tresor doch nur als Symbol für den Ort dieser Ausstellung in der Galerie l`Indépendence? Mit ihr erweist sich die Dexia-BIL einmal mehr als „aktiver Mäzen und Förderer der Kunst und bestätigt damit ihre Rolle als starker Partner der Luxemburger Kultur“, steht im Begleitheft. Dabei geschieht es viel zu selten, dass Unternehmen und damit auch deren Anteilseigner ihr sauer verdientes Geld so selbstlos und bescheiden in den Dienst des Allgemeinwohls stellen. mehr lesen / lire plus

CARY JOJI FUKUNAGA: Gotisches Märchen

Die Neuverfilmung von Charlotte Brontës Klassiker „Jane Eyre“ ist modern und trotzdem sehr gelungen.

Erfährt sie sein düsteres Geheimnis, ist es vorbei mit der Harmonie …

Der Himmel über Thornfield Hall ist mit dunklen Wolken überzogen. Nicht weit vom alten Gemäuer kämpft sich eine schwarzgekleidete Frau keuchend durch das unebene Terrain. Es handelt sich um Jane Eyre (Mia Wasikowska), die gerade vom düsteren Geheimnis ihres Liebhabers erfahren hat und nun im Morgengrauen aus seinem Leben verschwinden will. Regisseur Cary Joji Fukunagas Verfilmung des legendären gotischen Romans von Charlotte Brontë bricht so die ursprüngliche, lineare Erzählung. Janes Geschichte wird durch Rückblicke und Flashbacks erzählt, die Handlung bleibt die gleiche: Jane kommt als Weise zu den Reeds, der Familie ihres Onkels, nachdem ihre verarmten Eltern an Typhus gestorben waren. mehr lesen / lire plus

METAL: Epitaphe réussie

Le métal : une discipline musicale qui s’est transformée depuis quelques années en sport national. Aujourd’hui, il semblerait bien que la nouvelle génération soit en marche, d’après l’affiche de ce « Epitaph Concert ».

Vont déterrer le métal vieux jeu :
We Knew John Doe.

C’est encore une fois au café « Votre Choix » à Schifflange, véritable refuge de la scène metal et hardcore ces dernières années qu’aura lieu le massacre sonore, avec des groupes émergents de la scène musicale luxembourgeoise. Notamment « We Knew John Doe », l’un des groupes les plus prometteurs du moment qui balancent un death-metal mélodique à la fois moderne et un peu plus proche des racines scandinaves telles qu’elles ont étés établies par des formations comme At the Gates, Arch Enemy ou bien encore In Flames. mehr lesen / lire plus

ISRAEL: „Die Aufbruchstimmung ist geblieben“

Daniel Gutwein ist Professor an der Fakultät für jüdische Geschichte der Universität Haifa. Er hat die israelischen Proteste des Sommers von Beginn an begleitet. Die woxx sprach mit ihm über die Dynamik der jüngsten sozialen Konflikte in Israel sowie über deren Ursachen.

„Die Proteste in Israel hängen sehr stark mit den Wurzeln der globalen Krise zusammen“: Der Historiker Daniel Gutwein von der Universität Haifa.

woxx: Die israelische Gesellschaft erfährt unter der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Außenminister Avigdor Liebermann einen Rechtsruck. So nimmt etwa die Gewalt von Seiten der ultra-orthodoxen Juden zu, und es wird darüber diskutiert, ob Frauen und Männer in Bussen getrennt sitzen sollen. mehr lesen / lire plus

CINÉMA: Le cas Ketel

Le film « Dr. Ketel » – en fait un travail de fin d’année – sera présenté au festival Max Ophüls qui se déroule en ce moment à Sarrebruck. Le woxx s’est entretenu avec Nikos Welter, le caméraman luxembourgeois.

«Dr. Ketel» – un film qui met les doigts sur une plaie qui n’existe pas encore…

Chaque année, le prestigieux festival Max Ophüls de Sarrebruck récompense les meilleurs films produits par des jeunes réalisateurs allemands, autrichiens ou suisses. Autant dire qu’on attendra encore un bail avant de voir un film luxembourgeois figurer au palmarès. Cela n’empêche pourtant pas des jeunes Luxembourgeois de participer à des films en lice pour le festival. mehr lesen / lire plus

LEBENSMITTEL: Zu viel des Guten

Zu viele noch genießbare Lebensmittel landen in der Tonne. Und die Politik hat das Problem bislang ignoriert.

Wir kaufen heute nicht Dinge, die wir brauchen, sondern Dinge, die wir irgendwann optional brauchen könnten.

„Warum braucht ein Supermarkt über 100 Joghurtsorten?“, fragt in dem Film „Frisch auf den Müll“ Stephan Grünewald, Psychologe und Marktforscher. Und: „Wir kaufen heute nicht Dinge, die wir brauchen, sondern Dinge, die wir irgendwann optional brauchen könnten. Wir rüsten uns aus mit Sinnoptionen und versuchen, für jede Stimmungs- und Lebenslage vorbereitet zu sein. Darum kaufen wir viel zu viel.“ Und deshalb haben Supermärkte ein Überangebot in den Regalen. mehr lesen / lire plus

ULRICH BRAND: Grüner Kapitalismus, nein danke!

Ökologisierung hier und jetzt statt internationaler Kompromisssuche, Abkehr von Markt und Profit statt „Green Economy“. Ulrich Brands Forderung nach einem radikalen Umbau geht weiter als die vor-herrschenden grünen und linken Diskurse.

„Die Krise treibt die Eliten vor sich her“, stellt Ulrich Brand leicht amüsiert fest. Das reicht aber seiner Meinung nach nicht für einen „Green New Deal“, der ähnlich tiefgreifende Veränderungen wie seinerzeit unter Roosevelt ermöglichen würde.

woxx: Sie sind ein Kritiker des „Green New Deal“. Was ist falsch an dem Versuch, parallel die ökologische und die Finanz-und Wirtschaftskrise lösen zu wollen?

Ulrich Brand: Der Ausgangspunkt, die multiplen Facetten der Krise einzubeziehen, ist gut und richtig. mehr lesen / lire plus

LA GAUCHE ET L’EUROPE: Doublement perdante

Malgré la crise financière, les raisonnements libéraux dominent la discussion sur l’avenir de l’Europe. La gauche paye le prix des erreurs d’appréciation – des uns et des autres – lors des débats autour du traité constitutionnel.

L’austérité budgétaire aggravera-t-elle la crise en Europe ? Certains le pensent : « Un processus de réforme basé uniquement sur le pilier de l’austérité risque de devenir contre-productif, si la demande intérieure s’accorde aux inquiétudes croissante des consommateurs sur la sécurité de l’emploi et le revenu disponible, érodant les revenus fiscaux nationaux. » Cette citation n’est pas extraite d’un communiqué de presse syndical, mais de l’annonce diffusée par Standard & Poor’s pour expliquer la baisse du rating de neuf pays européens. mehr lesen / lire plus

LOGEMENT: Proprios mais plus trop

Au Luxembourg, l’accession à la propriété devient de plus en plus difficile. Avec pour conséquence un exode vers les zones rurales et la dépendance envers les parents.

Le Luxembourg, eldorado de la propriété ? Cette exception européenne – le Luxembourg, avec ses deux tiers de propriétaires de logements est un des rares pays où le rapport entre la propriété et la location est inversement proportionnel à la plupart des autres pays – s’étiole peu à peu. C’est ce qui ressort de la dernière note de l’Observatoire de l’habitat, intitulée « Les locataires peuvent-ils acheter plus facilement un logement correspondant à leurs besoins en 2009 qu’en 2005 ? ». mehr lesen / lire plus

Tram auf dem Abstellgleis?

„BTB 2002“, „mobil 2020“ – Luxemburgs Transportpolitiker setzen sich beständig weit gesteckte Ziele, die sie dann doch nicht einhalten können oder wollen. Nachdem vor sechs Jahren die blau-grüne Stadt Luxemburg und die schwarz-rote Regierung sich über den Bau einer Trambahn für 2017 handelseinig wurden, zerschlägt jetzt Finanzminister Luc Frieden (CSV) mit dem Austäritätsbeil wieder alle Hoffnungen. Damit steht sein Parteikollege Claude Wiseler im Regen, denn die täglichen Transportprobleme sind mit den bestehenden Mitteln nicht zu mehr lösen. Luxemburg wird demnach auch ein Vierteljahrhundert nachdem die Debatte um den Bau einer Tram ausgelöst wurde, immer noch über kein modernes und vor allem effizientes Transportsystem verfügen. mehr lesen / lire plus

La chasse et la grotte

Les stéréotypes en matière d’orientation professionnelle ont la vie dure ! C’est ce qui ressort d’une étude réalisée par l’Union des entreprises luxembourgeoises en collaboration avec les syndicats OGBL et LCGB sur les choix de métiers des garçons et des filles. D’après cette étude, 43 % des filles considèrent la dimension relationnelle comme étant un facteur de choix principal dans la vie professionnelle. Ce qui tendrait à les mener vers des métiers typiquement féminins comme tout ce qui a trait à l’aide aux personnes ou les métiers à vocation pédagogique. Les garçons quant à eux… continuent à aimer le fric. Un sur deux d’entre eux considère que le plus important dans les choix professionnels reste « un bon salaire ». mehr lesen / lire plus

Au revoir peste brune !

C’est la bonne nouvelle de la semaine : le site hemecht-an-natur.com du néonazi Pierre Peters, qui avait fait sa réapparition au cours des fêtes de fin d’année (voir woxx 1144) a disparu de la toile. A la place du site figure un simple message de l’hébergeur disant que le site a violé les règles de sa compagnie. Dans un autre message publié sur une page Facebook anti-raciste luxembourgeoise, l’hébergeur Itower fait la déclaration suivante : « We are the (former) down stream Web hoster of http://hemecht-an-natur.com/ and we shut down the site as soon as we were notified about the racist content on the site. mehr lesen / lire plus

INDEX-KONFRONTATION: Chaos im Ring

Hart auf hart ging es in den vergangenen Wochen. Alle drei Tripartite-Partner haben Entscheidungen getroffen, die sie vielleicht noch bereuen werden.

Joe Biel hängt in den Seilen. Ein Fehler. Er hat wohl gerade einen Fehler gemacht. Dem Ringrichter zu sagen, er will nicht gegen Wu Eel antreten, war ein Fehler. Wu hat ihn zwar richtig angemacht mit seinen dummen Sprüchen, aber das ist beim Wrestling so üblich. Joe erinnert sich noch an den entnervten Blick des Ringrichters, und dann … So ähnlich könnte man den jüngsten Index-Konflikt beschreiben, aber, um einen berühmten Ringrichter zu zitieren: „Politik ass kee Spill“. Und auch kein Schaukampf, sondern ein echter Kampfsport. mehr lesen / lire plus

Bonheur national brut

En temps de crise, le bien-être des citoyens et citoyennes prend le devant sur les richesses matérielles. Mais depuis plusieurs décennies déjà, l’OCDE s’applique à mettre en place des indicateurs du bien-être, comme l’a expliqué Martine Durand, sa cheffe statisticienne, mercredi lors d’une conférence du Conseil économique et social (CES) et du Conseil supérieur pour un développement durable (CSDD). La « mesure du progrès » des pays se focalise sur les gens et les ménages, non sur l’économie, et l’on veut connaître non les moyennes mais les inégalités entre les individus en matière de santé, de compétences ou de qualité de l’environnement par exemple. mehr lesen / lire plus

„Hémecht“: Vorsichtige Erneuerung

Konservativ – das Label passt seit ihrer Gründung auf die Luxemburger Geschichtszeitschrift „Hémecht“. Das soll nun anders werden: Trotz deontologischen Ausrutschern – von einem kritischen Beitrag Denis Scutos glaubte sich der Herausgeber Saint-Paul 2006 schriftlich distanzieren zu müssen – war bereits in den letzten Jahren eine zaghafte Öffnung hin zu weniger ideologisch ausgerichteten Beiträgen zu verspüren. Transnational, lokal und interdisziplinär ist der im Untertitel angeführte Anspruch des neuen Redaktionskomitees, dessen Mitglieder größtenteils an der Universität Luxemburg angesiedelt sind, und die das Image einer akademisch anerkannten Publikation pflegen wollen. Ob ihr Titel noch zeitgemäß sei, fragte Redaktionsmitglied Sonja Kmec rhetorisch anlässlich der Lancierung der neuen „Hémecht“ am Montag in der Nationalbibliothek. mehr lesen / lire plus

Post It !

D’après des informations du woxx, et comme divers organes de presse l’ont révélé ce jeudi, une personne a réussi à voler le mot de passe donnant accès à la banque de données des contrôles médicaux pour sportifs. Toujours selon la même source, ce serait une affichette type « Post It » accolée à un écran d’ordinateur appartenant à un médecin de contrôle qui aurait fourni l’accès aux données. Le « hacker » a ainsi pu avoir accès à 48.670 dossiers médicaux strictement personnels, avec des informations sur d’éventuelles maladies, comme sur la famille du sportif concerné. Le parti des pirates, qui à diverses occasions avait déjà critiqué aussi bien le laxisme de certains fonctionnaires avec la sécurité des données que la volonté du gouvernement de créer toujours plus de banques de données centralisées, s’est bien sûr rué sur cette occasion prouvant que leurs attaques étaient justifiées. mehr lesen / lire plus