ZUWANDERUNG: Moderne Ausländernutzung

In der Debatte um das deutsche Zuwanderungsgesetz geht es mehr um Wahlkampf als um den Inhalt des neuen Regelwerks. Dabei besteht die Gefahr, dass diese „moderne“ Auffassung von Zuwanderung in der EU Schule macht.

Eine deutsche Frau bekommt durchschnittlich 1,35 Kinder. Das reicht nicht. Der Bundesrepublik droht ein Bevölkerungsschwund. Dazu kommt, dass die Deutschen immer älter werden. Die wirtschaftlichen Probleme, die diese demografische Entwicklung mit sich bringt, sind auch hierzulande bestens bekannt: Der Staat bangt um die Finanzierung der Renten, die deutsche Wirtschaft um die notwendigen Arbeitskräfte.

Die statistischen Prognossen kennt auch die CDU. Dennoch hat sie sich bis zuletzt gegen ein neues Zuwanderungsgesetz gewehrt. mehr lesen / lire plus

LANDESPLANUNG: Planfall oder Reinfall?

Mit dem „Integrierten Verkehrs- und Landesentwicklungskonzept“ sollen gleich sechs Ministerien in wenigen Monaten das nachholen was, jahrzehntelang verschlafen wurde.

Ganze 16 bis 18 Monate gibt sich die schwarz-blaue Regierung Zeit, um ein „Integratives Verkehrs- und Landesentwicklungskonzept“ (IVL) auszuarbeiten. Diese Studie, mit der ein Konsortium deutscher Planungsbüros beauftragt wurde, soll es erlauben, Grundlagen und Handlungsempfehlungen für zwei richtungweisende Planungen zu erarbeiten: den „plan sectoriel transport“ und den „plan sectoriel logement“. Damit zeichnet sich ein Szenario ab, das wir so ähnlich von der Vorgängerregierung her kennen. Die hatte 1999, nur wenige Wochen vor dem Ende der Legislaturperiode, ihr Landesplanungsgesetz von der Abgeordnetenkammer verabschieden lassen. mehr lesen / lire plus

Ex-Luxembourg: Très officiel

(gk) – Sur le site du Journal très officiel, une surprise attend tou-te-s les Luxembourgeois et Luxembourgeoises. En cliquant sur „Ultimatums“, vous trouverez une carte du monde sur laquelle est mis en évidence, entre autres, un certain Ex-Luxembourg. On trouve alors un texte, dont voici un extrait: „L’esprit adolescent, qui bâtit de manière hésitante une structure de pensée à fondement cartésien, en vient nécessairement à s’interroger sur […] la légitimité politique et officielle de cet espace du nord de l’Europe, au sein des organes décisionnels du monde libre.“ La société luxembourgeoise y est expliquée ainsi: „Un système politique bâtard, ni une République, ni une monarchie, mais un grand-duché (sic). mehr lesen / lire plus

Punk Rock: Bad Religion

The Process of Belief

(ik) – Viel Neues war von ihnen eigentlich schon seit ein paar Jahren nicht mehr zu hören. Unter gekommen bei einem Majorlabel produzierte die kalifornische Punkrockband Alben wie am Fließband. Die meisten davon zwar solide, doch echte Kracher wie die Kultstücke „Suffer“ oder „No Control“ aus den 80ern gelangen kaum noch.

Dass sich das ändern kann, zeigt ihr neues Album „The Process of Belief“. Mit der Rückkehr zum alternativen Label Epitaph (und zum alten Glauben?!), wiedervereint mit Songwriter und Gitarrist Brett Gurewitz, hat Bad Religion (fast) zu alter Form zurückgefunden. Die Songs sind wieder kürzer, haben mehr Druck nach vorn, allerdings ohne das typische BR-Strickmuster zu verlassen (auch textlich nicht). mehr lesen / lire plus

Björn Gaudront: BENEVOLAT FANTASTIQUE

Björn Gaudront est lycéen, mais nous intéresse surtout en sa qualité de bénévole du festival du film fantastique, „Cinénygma“.

Le déjà fameux gadget „Cinénygma 2002“: l’horrible chauve- souris en plastique, pose en compagnie de Björn Gaudront.

Photo: Christian Mosar

Sneaknygma

Ce qui a commencé en 1995 par une nuit au Luxembourg pour fans d’horreur, est devenu le plus important festival de cinéma du Grand-Duché. Ainsi, depuis sa dernière édition, même les têtes de zombie du gouvernement luxembourgeois estiment de bonne augure de subventionner le festival du film fantastique: „Cinénygma“.

Ce succès est dû avant tout à une autre tête, flanquée d’une paire d’oreilles bien percées, celle de Romain Roll. mehr lesen / lire plus

Richard Kelly: Donnie Darko

Richard Kelly, scénariste-réalisateur de „Donnie Darko“, part d’un scénario, qui détourne habilement d’autres films: „Harvey“ (1950) pour le lapin imaginaire, „Magnolia“ (1999) pour le personnage de „séminariste de motivation“ ou „The Sixth Sense“ (1999) pour la fin, qui fait qu’il faudra revoir le film pour y comprendre vraiment quelque chose. Il livre un visuel brillamment mis en scène, et une histoire qui joue de manière intelligente avec différents concepts de la mort et du temps.

Dans le cadre du festival „Cinénygma“, à l’Utopolis, samedi 6.4. à 19h30.

Germain Kerschen mehr lesen / lire plus

Robert Altman: Gosford Park

Mord in einem englischen Landhaus, das riecht etwas nach altertümlichem britischen Stoff. Doch Robert Altmans „Gosford Park“ ist kein gewöhnlicher Krimi, sondern eine clevere Gesellschaftsstudie.

Er schnüffelt sehr britisch herum. Sie bleibt klassisch gelangweilt.

Zwei Welten

(rw) – Der Mörder war immer der Gärtner doch im Unterschied zu anderen klassischen englischen Kriminalgeschichten tritt ein solcher in Robert Altmans „Gosford Park“ nicht auf. Dafür wimmelt es nur so von Butlern, Zofen, kleinem und großem Adel, und alle könnten’s gewesen sein. Aber auch das ist anders: Statt zu Anfang geschieht der erwartete Mord von William McCordle irgendwann im letzten Drittel des Films, quasi nebenbei. mehr lesen / lire plus