INCENDIE A SCHRASSIG: Irresponsabilité mortelle

C’est probablement une mutinerie qui est à l’origine de l’incendie au bloc P2 du Centre pénitentiaire, là où sont retenus les demandeurs d’asile en voie d’expulsion. Ce cri de détresse a causé la mort d’un d’entre eux.

„Il faudra un drame, accompagné de la mort d’un homme, pour qu’enfin cette situation inacceptable pour un pays comme le Luxembourg, soit sous les projecteurs de l’actualité“. Cette phrase extraite du communiqué de presse du „European network against racism“ (Enar) résume assez bien la triste réalité du monde carcéral luxembourgeois. Sauf que ce lundi, le drame n’a pas touché des détenus de droit commun. mehr lesen / lire plus

CHEZ ABDEL: Tunis-sur-Alzette

Encore un de ces restaurants à l’extérieur insipide et blanc, qui donne une impression proprette au goût du troisième âge, sorte de cantine de fonctionnaires et portant le prénom du patron. Pourtant „Chez Abdel“ est un endroit sympathique à condition de savoir faire abstraction des décors pour déguster un bon déjeuner. La carte est adaptée aux goûts occidentaux, sans trahir ses origines traditionnelles. Comment est-ce possible? Tout simplement en laissant co-exister des mets tunisiens et la cuisine luxembourgeoise. Le „Judd mat Gaardebounen“ y trouve donc aussi bien sa place qu’un vrai couscous, servi à volonté au poulet, lapin ou merguez. C’est d’autant plus attirant que les prix restent tout à fait raisonnables. mehr lesen / lire plus

THEATER: „Theater ist Volkserziehung“

Er leitet die Ruhrfestspiele in Recklinghausen und das TNL in Luxemburg. Die woxx unterhielt sich mit Frank Hoffmann über das anstehende Fringe Festival und das Theatermachen in Luxemburg und Deutschland.

Will die Theatersäle in Deutschland und Luxemburg
wieder vollkriegen: TNL-Direktor Frank Hoffmann.

woxx: Herr Hoffmann, braucht Luxemburg überhaupt ein Fringe Festival?

Frank Hoffmann: Warum braucht Luxemburg Kultur? Zumal neue Kultur, neue Stücke, die noch nie gezeigt wurden. Ich glaube, dass
man der Fringe-Szene, also den eher randständigen experimentellen Produktionen, auch einen angemessenen Rahmen bieten sollte. Es sind oft Truppen dabei, die nicht in den großen Institutionen spielen und dem entsprechend auch so gut wie gar nicht von Subventionen profitieren können. mehr lesen / lire plus

STEVEN SPIELBERG: Au coeur de l’histoire

Malgré sa thèmatique ultrasensible, située
dans un contexte d’actualité brûlante, Steven Spielberg réussit à noyer „Munich“ dans l’inconsistance
des productions hollywoodiennes.

Une histoire de vengeance politique, pas comme les autres: „Munich“ de Steven Spielberg.

Cela fait dix ans que Steven Spielberg voulait réaliser „Munich“ Mais à chaque fois, le projet était repoussé au profit d’autres. Aujourd’hui, les choses sont bien différentes. Il y a eu les attentats contre le World Trade Center, qui ont marqué à la fois toute une nation et le monde. Depuis ces évènements, Steven Spielberg fait partie de ceux qui voient le monde différemment et en plus, cela se ressent dans son cinéma. mehr lesen / lire plus

GORE VERBINSKI: Weather Man

Gore Verbinski verbindet in seinem Portrait eines Wetterfroschs die durchaus ernste Analyse einer Familienkrise mit einer Satire über das amerikanische Aufstiegsmodell. Herausgekommen ist eine ansprechende und immer wieder amüsante Reflexion über das Erwachsensein, einem Lebensabschnitt, in dem „die Vokabel ‚einfach‘ nicht vorkommt“. Nicolas Cage und Michael Caine ergänzen sich hervorragend in den Hauptrollen. mehr lesen / lire plus

EIPCP: Institutionelle Kulturkritik

Nachdem das Projekt „republicart“ im Jahr 2005 abgeschlossen wurde, versuchen die schlauen Köpfe hinter dem „European Institute for Progressive Cultural Policies“ eine neue Plattform zu erschaffen. Die neue Seite steht unter dem Motto „transform“ und widmet sich den Möglichkeiten einer Kritik an den Kulturinstitutionen. Dies in einer Zeit in der Kulturpolitik unter dem Deckmantel der Repräsentativität gerne zu Elite-Zwecken missbraucht wird. Der intereuropäische Think-Tank, mit Hauptsitz in Wien und Partnern in Holland, Deutschland, Litauen und Spanien, veröffentlicht Artikel und Arbeiten zu breitgefächerten Themenbereichen. Hinzu kommt ein Kalender, der alle interessanten Konferenzen zwischen Paris und Neuseeland auflistet sowie einen Überblick über die Ausstellungen und Besprechungen in denen das „European Institute for Progressive Cultural Policies“ selbst eingebunden ist. mehr lesen / lire plus

JUSTMAG: Anklickbar

„Justmag“ ist nur ein mag. Ein Internet-Magazin unter vielen, betrieben von 25 bis 30-jährigen Studenten, denen der Austausch ihrer kulturellen Ausflüge am Herzen liegt. Trotzdem wer hier eine Ansammlung von Berichten über peinlich ausgelebte Quarter-Life-Krisen und ähnlich kulturpessimistisches Rumgenöle vermutet, liegt falsch. Die Seite bietet unter anderem interessante Interviews mit mehr oder weniger bekannten Musikern und Künstlern – mit dem Drummer von Teenage Fanclub zum Beispiel – Buchbesprechungen, Konzertberichte, Plattenkritiken oder einfach nur Glossen über das alltägliche Leben. Bemerkenswert ist auch die Kolumne „10 Dinge, die ich an dir hasse“, in der regelmässig Stereotypen wie der Ärzte-Fan oder der Heimwerker peinlichst unter die Lupe genommen werden. mehr lesen / lire plus

BERLIN: Der Leutnant und der Blick von oben

Nicht zufällig entstammen die ersten fotografischen Beiträge über die Luftschifffahrt aus Militärkreisen. So hat der Nutzen, den das belagerte Paris durch eine Ballon-Postverbindung im Deutsch-Französischen Krieg 1870-71 gezogen hatte, schlussendlich zur Einführung eines Ballon-Detachements im Deutschen Heer geführt. Der sogenannte Deutsche Luftschifferverein sollte durch verschiedene Experimente mit Stoffen, Dichtungsmaterialien, Seilarten und Gas zu einer Optimierung der Ballonflüge führen. Im Rahmen dieser Abteilung stellte sich ein Mann, Leutnant Hugo Ernst Georg vom Hagen zwischen 1882 und 1886 der fotografischen Herausforderung. Für seine Luftaufnahmen von Berlin und Umgebung, die er vom Boden und aus dem Ballon schoss, erprobte er Kameras, Filmmaterial und baute eine Kamerabefestigung außerhalb der Trägerplattform des Fesselballons. mehr lesen / lire plus

POP: Neoangin

Nein, bei Neoangin handelt es sich nicht um Halsschmerztabletten, sondern um eine besondere Spielart des Elektropop, die von der kreativen Ein-Mann-Formation Jim Avignon lange Zeit nur über seine Website veröffentlicht wurde oder auf seinen Konzerten aus dem Koffer heraus zu erstehen war. Jim Avignon ist ein Globalplayer des Underground, immer unterwegs zwischen New York, Barcelona oder seinem Berlin-Stützpunkt – wobei er eher der Sehnsucht nach Abenteuer verpflichtet ist, als dem Wunsch nach Karriere. Seit 1997 hat er 5 CD`s unter dem Namen Neoangin veröffentlicht, für sein viertes Werk „A Friendly Dog in an Unfriendly World“ hat er sich ein eigenes Label mit Vertrieb gegönnt. mehr lesen / lire plus

STAHLFUSION: Mittarcelor

Feindliche Übernahme hin, kapitalistische Logik her – die Perspektive einer Verschmelzung der beiden größten Stahlkonzerne hat Luxemburg kalt erwischt, dabei war sie vorhersehbar.

Kein Zweifel: Eine Übernahme des derzeit profitabelsten Stahlkonzerns Arcelor durch den, in Tonnen gemessenen, umsatzstärksten Stahlriesen Mittal ist keine gute Nachricht für all jene, die bei Arcelor oder Mittal ihr Brot verdienen. Eine Milliarde Euro Synergieeffekte – sprich Einsparpotential – verspricht sich der Führer des Mittal-Familienclans, dessen Holding pikanterweise in Luxemburg eingetragen ist.

Synergien will heißen: Da wo bislang zwei Leute bei Arcelor und zwei bei Mittal beschäftigt waren, kann das gleiche Auftragsvolumen auch von nur mehr drei MitarbeiterInnen erledigt werden. mehr lesen / lire plus