Tödlicher Umweltaktivismus

von | 01.08.2019

Im Jahr 2018 wurden weltweit mindestens 164 Umwelt- und Landrechteaktivist*innen getötet. Das geht aus einer kürzlich veröffentlichten Studie der NGO „Global Witness“ hervor. Während die Anzahl an Morden in Brasilien seit 2012 kontinuierlich sinkt, steigt sie in Ländern wie den Philippinen (30) oder Guatemala (16) leicht an. Das letztgenannte Land gilt als das für Aktivist*innen gefährlichste. Die meisten Morde gab es auf den Philippinen. Generell gehören die Opfer oft indigenen Bevölkerungsgruppen an und sind Menschen aus der Zivilgesellschaft, die ihren Lebensraum gegen die Ausbeutung durch Industrie und Staat verteidigt haben. Aufgeschlüsselt nach Sektor, traf es vor allem Aktivist*innen im Bereich der Berg- und Abbauindustrie (43), der Agrar- und Ernährungswirtschaft (21) sowie des Wasser- und Dammsektors (17). In 40 Mordfällen soll es Verbindungen zu staatlichen Sicherheitskräften geben. In weiteren 40 Fällen werden private Auftragsmörder*innen und Landbesitzer*innen verdächtigt. Die NGO betont, dass es sich bei den Daten um ungefähre Angaben handelt. Aufgrund restriktiver Pressegesetze und der fehlenden Dokumentierung von Mordfällen in verschiedenen Regionen sei es schwer, genaue Zahlen zu liefern.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Arbeiten in Luxemburg

Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

NEWS

EU-Abschiebungen: Turteln mit den Taliban

Es gebe nur „Kontakte auf technischer Ebene“. Mit diesen Worten hat EU-Kommissionssprecher Markus Lammert am Montag einen Bericht des Nachrichtenportals „Euractiv“ aus der Vorwoche kommentiert. Demnach wird noch vor dem Sommer eine Delegation der afghanischen Taliban-Regierung in Brüssel erwartet. Bestätigt oder dementiert hat Lammert die...

NEWS

Au Liban, les déplacé·es manquent de tout

Il ne se passe presque pas un jour sans que le cessez-le-feu conclu le 16 avril au Liban soit violé, lsraël et le Hezbollah s’accusant mutuellement de le rompre. Pendant ce temps, Tsahal continue d’effacer les localités situées entre la frontière nord de l’État hébreu et le fleuve libanais Litani, une bande d’une dizaine de kilomètres de...