Zwar haben europäische Zulassungsbehörden wie die Luxemburger SNCH nichts von den Tricksereien des deutschen Automobilkonzerns Audi mitbekommen, gleichwohl geht die hiesige Regierung jetzt in die Offensive. Wegen Verdachts auf Betrug erhebt sie Klage gegen Unbekannt: Im Visier stehen sowohl Audi und VW, da in zwei Audi-Modelle, die in Luxemburg zugelassen wurden, VW-Motoren inklusive verbotener Abschalteinrichtungen in die Abgassysteme eingebaut worden sind (woxx 1408). Ein Audit zur Problematik, das Nachhaltigkeitsminister François Bausch am Tag der Klageerhebung ebenfalls vorgestellt hatte, verweist auf einige Mängel im System. Zwar wird der SNCH ein tadelloses Verhalten im Hinblick auf die Erteilung der Zertifikate für die zweifelhaften Audi-Typen zugesichert. Doch die Haupt-Empfehlungen, die aus dem Audit abgeleitet werden, werfen Fragen darüber auf, ob die Zulassungsstelle nicht etwa chronisch unterbesetzt und ihrer Aufgabe daher womöglich nicht gewachsen ist. Man brauche die nötigen Mittel und Ressourcen, um sich in einem immer komplexeren Gebiet zu behaupten, heißt es da. Zudem müsse man das System der Kontrollen über die Produktion überarbeiten und die Dokumentation über die Rollen und Verantwortungen der verschiedenen Akteure klären. Es gibt also wohl einiges zu tun.
Droit du travail dans le monde : de mal en pis
Le droit du travail et les droits syndicaux étaient en recul partout dans le monde en 2025, constate la Confédération syndicale internationale (CSI), dans la treizième édition de son « Indice des droits ». Parmi les indicateurs les plus dégradés, elle pointe une hausse « des violations de la liberté d’expression et de réunion » (dans 50 % des...

