Webkonferenz „Comment traiter du racisme dans la presse?“

Am kommenden Freitag dreht sich anlässlich eines Webinars alles um die Frage, wie das Thema Rassismus in der Presse behandelt werden kann und soll.

Quelle: Finkapé

Rassismus ist nichts, was von sich aus existiert. Die Hierarchisierung von „Schwarzen“ und „Weißen“ wird tagtäglich vollzogen – auf individueller und struktureller Ebene, teils bewusst, teils unbewusst. Umso wichtiger ist es, zu analysieren und zu dekonstruieren, inwiefern die Privilegierung von Weißsein institutionell und kulturell reproduziert wird. Hierbei spielen wenig überraschend Presseorgane eine zentrale Rolle. Indem sie betroffene Menschen zu Wort kommen lassen, wissenschaftliche Befunde aufarbeiten und über den Einzelfall hinausgehende Zusammenhänge aufzeigen, können sie dabei helfen, den Blick für Rassismus zu schärfen.

Genau dieser Thematik ist am kommenden Freitag ein Webinar vom Réseau Afrodescendant Luxembourg Finkapé und dem Centre de documentation sur les migrations humaines (CDMH) gewidmet. „En favorisant le débat et en assurant son rôle de caisse de résonance, la presse a indéniablement contribué à briser le tabou qui pesait sur la manière d’évoquer le racisme au Luxembourg“, heißt es im Ankündigungstext des Events. Dabei sind vor allem die Berichterstattung rund um die Black Lives Matter Protest sowie bezüglich der „Being Black in Luxembourg“-Konferenz (die auch von der woxx analysiert wurde) gemeint.

Eingeleitet wird „Comment traiter du racisme dans la presse?“ von der Historikerin Antoinette Reuter (CDMH) und von der Pädagogin Myriam Abaied (Finkapé). Anschließend diskutieren Journalist*innen, die in Luxemburg publizieren, über das Thema: Ines Kurschat (Lëtzebuerger Land), Sibila Lind (Luxemburger Wort), Jérôme Quiqueret (Tageblatt), Isabel Spigarelli (woxx) sowie der freie Journalist Olivier Mukuna. Moderiert wird der Austausch von Antónia Ganeto (Finkapé).

Die französischsprachige Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „À fleur de peau. Le Noir du Blanc au Luxembourg“ statt. Interessierte können unter info@cdmh.lu einen Link zur Zoom-Veranstaltung anfragen.


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