Podcast: Am Bistro mat der woxx #089 – Moderatioun vun Hate Speech

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch kritt dir eng bëssen aner Episod vum woxx-Podcast. Amplaz an eisem normale Studio hu mir dës Kéier nämlech bei zwee woxxies am Gaart opgeholl. De Joël Adami an d’Isabel Spigarelli schwätzen engersäits doriwwer, wéi de forcéierten home-office sech op d’Aarbecht vun der leschter Woch ausgewierkt hunn.

Anersäits steet eng ganz aner Fro am Mëttelpunkt, nämlech déi, wéi een*t mat Hate Speech a sozialen Netzwierker an soss Lieser*innenkommentaren ëmgoe soll. Wéi ginn zu Lëtzebuerg Kommentare moderéiert? An wisou wier et wichteg, Hate Speech besser ze moderéieren an dofir och méi Ressourcen zur Verfügung ze stellen? mehr lesen / lire plus

Glosse: Der Frauenkampftag wäre nicht dasselbe ohne …

… Männer, die sich ungerecht behandelt fühlen, weil sie einmal nicht im Mittelpunkt der Diskussion stehen.

© commons.wikimedia.org

„Ich habe von diesem Frauenstreik gehört und ich muss sagen, als Mann, der viel Care-Arbeit übernimmt, fühle ich mich diskriminiert.“ Ein vermeintlich harmloser Satz – doch im ersten Moment muss ich einmal tief schlucken. Nach monatelanger Vorbereitungsphase auf den Streik, unzähligen offenen Treffen, Diskussionen, Konferenzen und umfassender Berichterstattung die traurige Feststellung, dass bei manchen Männern nur eine Botschaft angekommen zu sein scheint: Es geht einmal nicht um sie.

Es wäre natürlich leicht, Äußerungen wie diese zu ignorieren und sich unbeirrt auf die eigentliche Sache zu konzentrieren. mehr lesen / lire plus

Diskriminierung: Große Ratlosigkeit

Seit 2006 berät und informiert das Centre pour l’égalité de traitement (CET) in Fällen von Diskriminierung. Laut Direktorin Nathalie Morgenthaler fehlt es der Organisation nach wie vor an Mitteln und Handlungsmacht.

„Anfangs haben wir viel auf Vermittlung gesetzt. Wir merkten allerdings schnell, dass das nichts bringt“: Nathalie Morgenthaler ist seit 2006 Direktorin des Centre pour l’égalité de traitement (CET). (Foto: CET)

woxx: Worin besteht der Auftrag des CET und sind Sie zurzeit in der Lage diesem nachzukommen? 


Nathalie Morgenthaler: Wir sind dafür zuständig, Menschen durch Beratung und Broschüren zu informieren. Die meisten Ressourcen verwenden wir darauf, Personen zu betreuen, die an uns herantreten. mehr lesen / lire plus

Schweiz zeigt bei Referendum Regenbogenfarbe(n)

Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung sind in der Schweiz demnächst strafbar. Das Gesetz stand kurzzeitig auf der Kippe.

CC BY Denise Coronel SA 2.0

Die Mehrheit der Schweizer*innen hat sich vor zwei Wochen für die Erweiterung des bestehenden Diskriminierungsschutzes ausgesprochen. Das Portal der Schweizer Regierung berichtet, dass 63 Prozent der Bevölkerung für die Verankerung der sexuellen Orientierung im Diskriminierungsschutz stimmten. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 42 Prozent.

Wer Gruppen oder Einzelpersonen aufgrund ihrer Ethnie, Rasse, Religion oder sexuellen Orientierung öffentlich angreift – sei es durch Hass, Hetze, Verleumdung oder Herabsetzung sowie durch den Aufruf dazu– muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafen rechnen. mehr lesen / lire plus

Haus-, Pflege- und Fürsorgearbeit: Das Unsichtbare sichtbar machen

Weltweit verrichten Frauen täglich viele Stunden unbezahlte Arbeit. Im Rahmen des diesjährigen internationalen Frauenkampftags am 8. März soll besondere Aufmerksamkeit darauf gerichtet werden. Die Vorbereitungen laufen schon seit Monaten auf Hochtouren.

© JIF

Die Plattform JIF (Journée internationale des femmes) ruft alle Frauen dazu auf, am 7. März 24 Stunden lang Arbeit zu verweigern, für die sie nicht bezahlt werden. Es geht um die sogenannte Haus-, Pflege- und Fürsorgearbeit, die viele weiblich sozialisierte Menschen tagtäglich leisten, wie etwa kochen, waschen, putzen, einkaufen, Kinder erziehen und Kranke versorgen. Wie kürzlich von der NGO Oxfam veröffentlichte Zahlen zeigen, verbringen Frauen weltweit täglich weit über 12 Milliarden Stunden mit solch unbezahlter Arbeit. mehr lesen / lire plus

Le féminisme queer, le matérialisme et le rhizome des luttes

Il y a deux semaines, Déi Lénk avaient invité Koschka Linkerhand pour présenter ses thèses sur le féminisme matérialiste – positions que la sociologue queer-féministe Enrica Pianaro critique fortement.

Une nouvelle forme de féminisme a vu le jour, un féminisme dans l’air du temps et qui semble s’aligner sur les tendances actuelles – celles du réactionnisme conservateur et celles de la rebiologisation de la catégorie « femme ». C’est du moins ce qu’on pourrait penser en lisant le recueil d’articles publié sous le titre « Feministisch Streiten : Texte zu Vernunft und Leidenschaft unter Frauen » (2018) de Koschka Linkerhand (KL). mehr lesen / lire plus

Steigende Armut in Luxemburg: Die Regierung schaut zu

Das ansteigende Armutsrisiko in Luxemburg zeigt, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen. Die Regierung aber lässt die nötige Selbsthinterfragung und entsprechende Konsequenzen vermissen.

© Christoph Scholz/flickr

„Armut ist der Barometer für den Zustand eines Systems und einer ganzen Gesellschaft“. In einer Chamber-Intervention am vergangenen Dienstag machte der CSV-Abgeordnete Paul Galles gleich zu Beginn klar: Armut ist kein individuelles, sondern ein systemisches Problem. Diese Feststellung lässt eigentlich keine andere Schlussfolgerung zu, als dass Luxemburg, wenn es das Armutsproblem in den Griff bekommen will, das aktuelle, auf Profit und Konkurrenz aufbauende System fundamental umbauen muss. Dies wurde anlässlich der Debatte jedoch weder von Galles, noch von einer anderen Partei gefordert. mehr lesen / lire plus

Harvey Weinsteins vermeintliche Intergeschlechtlichkeit legt diskriminierende Vorurteile offen

Die öffentlichen Beschreibungen von Harvey Weinsteins Genitalien haben zum Teil problematische Reaktionen in Presse und sozialen Netzwerken hervorgerufen.

Am vergangenen Freitag sagte die ehemalige Schauspielerin Jessica Mann vor dem New Yorker Gericht gegen Harvey Weinstein aus. Sie wirft ihm vor, sie im Jahr 2013 mehrmals vergewaltigt und missbraucht zu haben. Während der Vernehmung gab sie detaillierte Beschreibungen von Weinsteins Körper. Sie beschrieb seine Genitalien als „deformiert“: Er habe keine Hoden und verfüge scheinbar über eine Vagina.

Es ist nicht das erste Mal, dass im Laufe eines Gerichtsprozesses die Genitalien des Beschuldigten auf detaillierte Weise beschrieben werden. Dies kann sich vor allem dann als nützlich erweisen, wenn es darum geht, die Beschuldigung zu untermauern: Kann das Opfer die Genitalien treffend beschreiben, deutet dies darauf hin, dass es diese auch gesehen hat. mehr lesen / lire plus

Regierung nicht gewillt, stärker gegen Rassismus vorzugehen

Trotz anhaltender Kritik ist Ministerin Corinne Cahen nicht Willens, die Kompetenzbereiche und finanziellen Mittel des Centre pour l’égalité de traitements (CET) auszuweiten.

© Gordon Johnson / pixabay.com

Wie die Familien- und Integrationsministerin in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Charles Margue (déi Gréng) erneut betont, wird sich der Zuständigkeitsbereich des CET weiterhin auf Analyse, Sensibilisierung, Beratung und Orientierung beschränken. Dies, obwohl die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (Ekri) im Februar 2018 empfahl, den CET dazu zu ermächtigen, Klagen entgegenzunehmen.

Hinzu kommen Beschwerden sowohl vom CET selbst, als auch von weiteren im Bereich der Rassismusbekämpfung tätigen Akteur*innen, dass das Zentrum über einen viel zu begrenzten Handlungsspielraum verfüge. mehr lesen / lire plus

Lässt ein hoher Migrant*innenanteil Einheimische weniger großzügig werden?

Eine Doktorats-Kursreihe an der Universität Luxemburg widmet sich der internationalen Migration, ihren Auswirkungen auf Entsender- und Empfängerländer, und ihrem Einfluss auf die weltweite Einkommensverteilung. Das Liser veröffentlichte nun eine Zusammenfassung der Inhalte des ersten Seminars.

© Liser

Je höher der Anteil an Migrant*innen in einer bestimmter Region, desto niedriger die Befürwortung von Umverteilungsmaßnahmen innerhalb der einheimischen Bevölkerung. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die im September anlässlich eines Doktorats-Kurses des Ökonomie-Professors Hillel Rapoport behandelt wurde. Die Untersuchung mit dem Titel „Do immigrants make us (Europeans) less supportive of redistribution?“ wurde in insgesamt 140 europäische Regionen durchgeführt.

Die Umfrage enthielt Fragen wie: „Befürworten Sie die Reduktion von Einkommensunterschieden?“, mehr lesen / lire plus

ADR : S’indigner ne suffit pas

Grande tempête sur les réseaux sociaux ce weekend. À l’instar d’un post Facebook de la présidente de l’ADR-Femmes, Sylvie Mischel, la gauche caviar rose et verte ainsi qu’une partie du CSV découvrent avec stupeur que l’ADR est un parti populiste de droite. Il faudra bien plus qu’un écœurement en ligne pour combattre ce fléau.

Comme celles du seigneur, les voies du buzz médiatique sont impénétrables. Comment expliquer autrement que le post de Sylvie Mischel – une photo de Jean Asselborn avec des réfugié-e-s qu’elle dénonce comme propagande électorale socialiste – ait soulevé une telle tornade, et non pas la relativisation du national-socialisme perpétrée sur le même réseau social quelques semaines plus tôt par l’ex-candidat et futur député ADR Fred Keup ? mehr lesen / lire plus

Asti fordert, Ergebnisse der Pisa-Studie ernst zu nehmen

In einem Schreiben kritisiert die Asti, dass das luxemburgische Schulsystem die Heterogenität der Schüler*innenschaft nicht ausreichend berücksichtige.

Sozio-ökonomisch benachteiligte Schüler*innen sowie solche mit Migrationshintergrund schneiden im Luxemburger Schulsystem verhältnismäßig schlecht ab. Zwei Tage nachdem die Pisa-Studie dies auf ein Neues bestätigt hat, meldet sich die Association de soutien aux travailleurs immigrés (Asti) mit einer Stellungnahme.

Die Organisation kritisiert, dass Claude Meisch das schlechte Resultat mit dem Argument kleinredet, Pisa würde berücksichtige die Heterogenität der Schüler*innenpopulation Luxemburgs nicht. Darauf reagiert die Asti mit der rethorischen Frage: „Nimmt denn das Luxemburger Schulsystem Rücksicht auf die Heterogenität der Schüler*innen?“ Sämtliche Pisa-Studien und der Bildungsbericht würden auf das Gegenteil hinweisen. mehr lesen / lire plus

Keine „Mademoiselle“, aber auch keine Sternchen

Luxemburg muss auf geschlechtergerechte Sprache in offiziellen Dokumenten und Formularen warten. „Mademoiselle“ verschwindet zwar, marginalisierte, nicht-binäre Geschlechter werden aber weiterhin nicht berücksichtigt.

Foto: CC BY Domas Mituzas 2.0

Anfang des Jahres hinterfragte die woxx den neuen Namen des Ministeriums für Gleichstellung zwischen Frauen und Männern. Einer der Kritikpunkte: Er untermauere die Zweigeschlechtlichkeit und klammere marginalisierte, nicht-binäre Geschlechter aus. Die Mission des Ministeriums sei deswegen schon per se diskriminierend und arbeite der des Ministeriums für Familie und Integration, das sich für die genannten Geschlechtergruppen stark macht, entgegen. Eine parlamentarische Antwort der zuständigen Ministerin Taina Bofferding offenbart, was dies in der Praxis bedeutet. mehr lesen / lire plus

Rassismus in Luxemburg: „Es hat sich nichts verbessert“

Wenn die am Mittwoch stattgefundene Diskussionsrunde über Rassismus in Luxemburg eins deutlich machte dann das: So problematisch die Argumentationsweise der Ministerin auch ist, sie liefert eine plausible Erklärung für die Trägheit der Regierung.

V.l.n.r.: Antónia Ganeto, 
Michael Flaherty, 
Michel-Édouard Ruben, 
Corinne Cahen, 
Jean-Paul Lehners (© cet.lu)

Das Auditorium im hauptstädtischen Cercle Cité war am Mittwoch proppenvoll. Bereits vor Wochen war der letzte Sitzplatz reserviert worden. Auf dem Programm stand eine Diskussionsrunde über die Ergebnisse der Ende letzten Jahres veröffentlichten „Being Black in the EU“-Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). Im Fokus standen die Befunde bezüglich Luxemburg: die Zahlen, die Mängel, die Forderungen. mehr lesen / lire plus

Rassismus in Luxemburg: Scheinbar Ansichtssache

Wenn es darum geht, davon abzulenken, wie wenig hierzulande gegen rassistisch motivierte Diskriminierung getan wird, mangelt es der Regierung nicht an Kreativität.

(© Gordon Johnson / pixabay)

In Luxemburg fühlen sich erschreckend viele Menschen mit afrikanischer Abstammung diskriminiert. Zu diesem Ergebnis kam Ende letzten Jahres die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). Der LSAP-Abgeordnete Dan Biancalana nahm diese Studie nun zum Anlass, um bei der Integrations- und Familienministerin Corinne Cahen (DP) nachzuhaken, welche weiteren Schritte gegen rassistisch motivierte Diskriminierung vorgesehen seien.

Cahen scheint darum besorgt, dass man gar zu viel gegen Diskriminierung tun könnte.

Auch wenn sie einräumt, dass das Problem ernst genommen werden müsse, so verwendet Ministerin Corinne Cahen (DP) einen doch nicht unwesentlichen Teil ihrer Antwort darauf, die Befunde der FRA zu relativieren. mehr lesen / lire plus

Discriminations multiples: Queer et noir-e, 
une cause perdue ?

L’exposition #QueerSuperPower d’Estelle Prudent thématise les discriminations multiples subies par les personnes noires et queer en France. Le but n’est pas de hiérarchiser ou de comparer les souffrances, mais de briser le silence et de sensibiliser le grand public – ainsi que le milieu queer – aux défis qui se posent aux communautés marginalisées.

#QueerSuperPower donne une voix aux personnes queer noires en France qui sont souvent à la fois racisées et discriminées. (© : 2017 Estelle PRUDENT)

woxx : Dans #QueerSuperPower, vous montrez d’une part des portraits de personnes queer noires et vous exposez d’autre part des phrases racistes et anti-queer. mehr lesen / lire plus

#QueerSuperPower

Die Ausstellung #QueerSuperPower illustriert die Härte von Rassismus und Queerfeindlichkeit. Die Künstlerin Estelle Prudent gibt schwarzen, queeren Menschen in Frankreich eine Stimme.

Copyright: 2017 Estelle PRUDENT

Die Ausstellung #QueerSuperPower, die derzeit im Escher Rathaus gezeigt wird, besticht nicht durch ein aufwendiges Raumkonzept. Die Exponate – großformatige Fotografien auf denen mit Klebestreifen weiße Zettel mit Zitaten und piktografischen Zeichnungen befestigt sind – stehen teilweise in dessen der Eingangshalle. Die Tafeln, an denen die Fotografien und Texte befestigt sind, reichen bis zu den Büros der Beamt*innen. In der Mitte des Ausstellungsraums prangt eine Säule, auf der die Wartenummern angezeigt werden. Doch wenn man die gezeigten Inhalte kontextualisiert, erschließen sich die Wertigkeit und die Aussagekraft der Ausstellung. mehr lesen / lire plus

Wort für Wort zu mehr Gerechtigkeit

Sprachen befinden sich in einem konstanten Wandel. In manchen Fällen kann dies zu einer inklusiveren Kommunikation und zur Anerkennung nicht-normativer Identitäten beitragen.

© pixnio.com

Seit dieser Woche haben Menschen, die einen inklusiven Sprachgebrauch ablehnen, ein Argument weniger zur Verfügung: Merriam-Webster, das älteste amerikanische Wörterbuch, hat „they“ als nicht genderspezifisches Pronomen in der Einzahl aufgenommen. Dieses ermöglicht im Englischen ein Singular-Pronomen zu benutzen, ohne sich zwischen der männlichen („he“) oder der weiblichen („she“) Form entscheiden zu müssen. Damit lässt sich nun nicht mehr damit argumentieren, „they“ sei grammatikalisch falsch.

Regeln und Normen als Argument für diskriminatorische Praktiken heranzuziehen, zeugt in erster Linie von Veränderungsresistenz. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #061 – Radikaliséierung op Youtube

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Eng Youtuberin reegt sech iwwer Feminismus a Klimaprotester op a benotzt dobäi ëmmer erëm Vokabular aus der rietsextremer Zeen. Dat wier net onbedéngt eppes Aussergewéinleches, wann déi Persoun net an engem ëffentlech-rechtlechen Netzwierk géif agéieren, dat sech speziell u Jugendlecher riicht.

D‘Thema vun der Woch am woxx-Podcast ass riets Radikaliséierung op Youtube. D‘Tessie Jakobs huet dozou recherchéiert a schwätzt mam Joël Adami doriwwer, wéi a wéisou de Recommandatiounsalgorithmus ëmmer méi extrem Videoen uweist, wéi et dozou komm ass, datt déi besote Youtuberin ee Kanal krut a wat fir lénk Alternativen et zu dëse Videoë gëtt. mehr lesen / lire plus

Rechtsextremismus auf Youtube: Wolf im Schafspelz

Auf Youtube in eine rechtsextreme Filterblase zu rutschen, ist leichter, als viele denken. Mit diversen Taktiken wird versucht, das Problem in den Griff zu bekommen.

Franziska Schreiber familiarisiert ihr Publikum mit einer Argumentationsweise und Weltsicht, die den Sprung zu radikaleren Ansichten kleiner werden lässt. (Screenshot aus „Schluss mit der Nazikeule! | Franziska Schreiber“/Youtube.com)

Eine junge, weiße Frau steht vor einem blauen Hintergrund. Sie trägt ein schwarzes T-Shirt, auf dem in weißer Schrift „Awesome“ geschrieben steht. Ihr Sidecut ist blau-violett gefärbt, sie ist kaum geschminkt. Wenn sie spricht, blickt sie direkt in die Kamera, immer wieder werden Jump-Cuts eingesetzt.

Es ist ein Youtube-Video, wie es unzählige weitere gibt. mehr lesen / lire plus