Rechtspopulismus: Verteidiger*innen des Marienlandes

Sie verharmlosen Rassismus und schüren Hass: Luxemburgs Rechtspopulist*innen sind wieder deutlich aktiver. Ab Oktober wird das noch schlimmer werden.

Foto: CC-BY-SA KamilloMK/Wikimedia

„Seid stolz, die am wenigsten rassistischen Bürger der Welt zu sein!“ – mit einer Aussage, die jeder Grundlage entbehrt, bläst Wee 2050 in den sozialen Netzwerken zum Gegenangriff. Das Parlament hatte eine Resolution gegen Rassismus und für einen Bericht über Rassismus in Luxemburg gestimmt, und die ADR und ihr Social Media-Arm haben sich wohl angesprochen gefühlt. Muss ja auch unangenehm sein, wenn man Nationalstolz mit Persönlichkeit verwechselt hat und dann vorgehalten bekommt, dass Luxemburg beim „Being Black in the EU“-Bericht der Europäischen Agentur für Grundrechte am schlechtesten abschnitt. mehr lesen / lire plus

Benachteiligung von Männern: Das wird man(n) ja wohl noch sagen dürfen

Feministischen Bewegungen wird gerne vorgeworfen, die Redefreiheit einzuschränken und dringendere Gesellschaftsprobleme zu ignorieren. Pures Ablenkungsmanöver oder zum Teil berechtigte Bedenken?

Wer kümmert sich in unserer Gesellschaft um benachteiligte Männer? (Copyright: Inzmam Khan/pexels)

Männer schneiden schlechter in der Schule ab als Frauen, sind häufiger drogenabhängig, weisen eine höhere Kriminalitätsrate auf, begehen häufiger Suizid. Wer sich solche Statistiken vor Augen führt, kann leicht den Eindruck gewinnen, dass nicht mehr das weibliche, sondern das männliche Geschlecht mittlerweile den Kürzeren zieht. Die Existenz von Frauenquoten, Frauenbeauftragten, Frauenhäusern und Frauenparkplätzen kann dieses Gefühl noch zusätzlich verstärken. Wenn etwas für ein bestimmtes Geschlecht getan wird, so scheint es, dann geht es immer nur um die Frauen. mehr lesen / lire plus

Lettre ouverte au bourgmestre de la ville d’Esch-sur-Alzette concernant le Black Lives Matter

« All Lives Matter » sert notamment aux États-Unis à stigmatiser le mouvement et le slogan « Black Lives Matter », comme le rappelle Emanuel Kamura dans une lettre ouverte à Georges Mischo (CSV).

Copyright: Black Lives Matter Organization

Le bourgmestre CSV d’Esch-sur-Alzette utilisait dans son discours à l’occasion de la fête nationale l’expression „All Lives Matter“ (fait relaté par ailleurs dans un article du woxx, en date du 2 juillet 2020 sur la thématique du racisme). De quoi l’expression „All Lives Matter“ est-elle le nom? Si hors contexte, cette phrase semble complétement anodine et a priori correcte, elle sert notamment aux Etats-Unis à stigmatiser le mouvement et le slogan „Black Lives Matter“ unanimement salué par les milieux éclairés dans le monde entier qui dénonce des actes de discrimination, d’inégalités de traitement dont sont notamment victimes les Noirs. mehr lesen / lire plus

Rassismus an Luxemburger Schulen: „Ech wëll eng ëffentlech Entschëllegung“

Bei einer Schulaufführung hat ein weißer Schüler sein Gesicht schwarz angemalt. Eine schwarze Schülerin beschwert sich bei der Direktion darüber und es passiert – nichts. Der Vorfall am Athénée de Luxembourg macht beispielhaft deutlich, wieso struktureller Rassismus hierzulande unangefochten bleibt.

Im 19. und 20. Jahrhundert diente das Blackfacing dazu, schwarze Menschen zu entmenschlichen. Seine heutige Benutzung ist dagegen vor allem ein Zeichen für mangelndes Geschichtsbewusstsein. (Copyright: Strobridge & Co. Lith/Wikipedia Commons)

„Firwat soll ech als Schülerin dohinner goen an engem erwuessene Mann erkläere, firwat Blackfacing rassistesch ass?“ Maimuna Djalò ist wütend. Der Direktor ihrer Schule findet nichts problematisch daran, sich als Weißer das Gesicht schwarz anzumalen, um einen Schwarzen darzustellen. mehr lesen / lire plus

„Ich hatte eine N****puppe, die sah genauso aus wie du“

Rassismus an luxemburgischen Schulen gibt es nicht? Eine Foto-Serie auf den sozialen Netzwerken bricht das Schweigen über Diskrimination im Schulwesen.

Copyright: Andy Schammo

„Als ich klein war, hatte ich eine N****puppe, die sah genauso aus wie du.“* Das Zitat stammt von einem Geographie-Lehrer aus dem Athenée in Luxemburg. Zu der Aussage gibt es ein Bild von einem schwarzen Menschen, der sich den Satz in der Schulbank anhören musste. Seine Erfahrung ist kein Einzelfall. „Wir sprachen in der Grundschule in Oberkorn über das klassische und das technische Gymnasium. Ich sagte, dass ich das klassische Gymnasium besuchen will. Der Lehrer antwortete lachend: ‚Glaubst du, mit der Hautfarbe schaffst du es ans klassische Gymnasium?‘“ mehr lesen / lire plus

Trans Menschen in den Medien: Holpriger Weg

Die Netflix-Doku „Disclosure“ zeichnet entlang thematischer Schwerpunkte die Geschichte der medialen Repräsentation von trans Menschen. Dabei stellt sie anregende Verknüpfungen her zwischen historischen Entwicklungen, medialer Darstellung und gelebter Realität.

Fotos: Netflix

Am Sonntag sind es 51 Jahre her, dass der Stonewall-Aufstand begann. Eine Razzia in der New Yorker Christopher Street hatte damals das Fass zum Überlaufen gebracht: In der Nacht zum 28. Juni schlugen die Besucher*innen des Stonewall-Inn zurück; sechs Tage lang dauerte der Aufstand. Bis heute wird die Rolle heruntergespielt, die trans Personen bei den damaligen Unruhen spielten. Einer der Gründe dafür dürfte die Unsichtbarkeit von trans Personen in medialen Darstellungen dieses historischen Ereignisses sein. mehr lesen / lire plus

Die woxx von morgen #3: Schreibend die Welt verbessern

Linker Journalismus und kostenloser Informationszugang waren immer schon zentrale Anliegen der woxx. Entsprechende Bestrebungen können aber immer nur so umfassend sein, wie unsere begrenzten finanziellen Mittel es erlauben.

Angesichts der heutigen Medienpluralismus ist die Frage nach dem Alleinstellungsmerkmal einer bestimmten Zeitung, nicht immer leicht zu beantworten. Die woxx hatte damit noch nie ein Problem: Als linkes, emanzipatorisches Projekt rückt sie Themen, Argumentationen und Bevölkerungsgruppen in den Vordergrund, die gemeinhin zu kurz kommen. Wir sind der Meinung: Neutralen Journalismus gibt es nicht. Sachlich, objektiv und gut recherchiert kann er dennoch sein. Seit ihrer Entstehung berichtet die woxx kritisch über politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, die strukturelle Unterdrückung begünstigen und demokratischen Werten entgegenstehen. mehr lesen / lire plus

Transfeindliche „Harry Potter”-Autorin beklagt sich über Backlash

Autorin J.K. Rowling nutzt weiterhin ihre Plattform, um transfeindliche Ansichten zu verbreiten. Sie sieht sich dabei absurderweise als Opfer.

Not now J.K. Rowling”, twitterten am Wochenende zahlreiche User*innen. Sie drückten damit wohl ihre kollektive Frustration gegenüber den neusten transfeindlichen Tweets von „Harry Potter”-Autorin J.K. Rowling aus. Diese hatte auf Twitter am Samstag einen Artikel geteilt mit dem Titel „Creating a More Equal Post-Covid-19 World for People Who Menstruate” . Sie kommentierte den Titel, indem sie sich über die Formulierung „Personen, die menstruieren“ lustig machte und schoss noch einige weitere Tweets dieser Art nach.

Ihr Timing ist in der Tat denkbar schlecht. mehr lesen / lire plus

Kompetenzen des CET: Der Druck auf die Politik steigt

In einem offenen Brief an den Chamberspräsidenten und den Premierminister fordern 21 luxemburgische Organisationen, den Zuständigkeitsbereich des Centre pour l’égalité de traitement (CET) zu erweitern.

Quelle: CET

Schon seit Jahren forderen unterschiedlichste Organisationen, dem CET mehr Mittel, mehr Kompetenzen und mehr Aufträge zu geben. Bereits im Februar 2017 empfahl die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (Ekri), den CET dazu zu ermächtigen, Klagen entgegenzunehmen. Die kritischen Stimmen wurden lauter, als im November 2018 die „Being Black in the EU“-Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) veröffentlicht wurde. Darin wurde offengelegt, dass sich in Luxemburg überdurchschnittlich viele schwarze Menschen rassistisch diskriminiert fühlen. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #089 – Moderatioun vun Hate Speech

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch kritt dir eng bëssen aner Episod vum woxx-Podcast. Amplaz an eisem normale Studio hu mir dës Kéier nämlech bei zwee woxxies am Gaart opgeholl. De Joël Adami an d’Isabel Spigarelli schwätzen engersäits doriwwer, wéi de forcéierten home-office sech op d’Aarbecht vun der leschter Woch ausgewierkt hunn.

Anersäits steet eng ganz aner Fro am Mëttelpunkt, nämlech déi, wéi een*t mat Hate Speech a sozialen Netzwierker an soss Lieser*innenkommentaren ëmgoe soll. Wéi ginn zu Lëtzebuerg Kommentare moderéiert? An wisou wier et wichteg, Hate Speech besser ze moderéieren an dofir och méi Ressourcen zur Verfügung ze stellen? mehr lesen / lire plus

Glosse: Der Frauenkampftag wäre nicht dasselbe ohne …

… Männer, die sich ungerecht behandelt fühlen, weil sie einmal nicht im Mittelpunkt der Diskussion stehen.

© commons.wikimedia.org

„Ich habe von diesem Frauenstreik gehört und ich muss sagen, als Mann, der viel Care-Arbeit übernimmt, fühle ich mich diskriminiert.“ Ein vermeintlich harmloser Satz – doch im ersten Moment muss ich einmal tief schlucken. Nach monatelanger Vorbereitungsphase auf den Streik, unzähligen offenen Treffen, Diskussionen, Konferenzen und umfassender Berichterstattung die traurige Feststellung, dass bei manchen Männern nur eine Botschaft angekommen zu sein scheint: Es geht einmal nicht um sie.

Es wäre natürlich leicht, Äußerungen wie diese zu ignorieren und sich unbeirrt auf die eigentliche Sache zu konzentrieren. mehr lesen / lire plus

Diskriminierung: Große Ratlosigkeit

Seit 2006 berät und informiert das Centre pour l’égalité de traitement (CET) in Fällen von Diskriminierung. Laut Direktorin Nathalie Morgenthaler fehlt es der Organisation nach wie vor an Mitteln und Handlungsmacht.

„Anfangs haben wir viel auf Vermittlung gesetzt. Wir merkten allerdings schnell, dass das nichts bringt“: Nathalie Morgenthaler ist seit 2006 Direktorin des Centre pour l’égalité de traitement (CET). (Foto: CET)

woxx: Worin besteht der Auftrag des CET und sind Sie zurzeit in der Lage diesem nachzukommen? 


Nathalie Morgenthaler: Wir sind dafür zuständig, Menschen durch Beratung und Broschüren zu informieren. Die meisten Ressourcen verwenden wir darauf, Personen zu betreuen, die an uns herantreten. mehr lesen / lire plus

Schweiz zeigt bei Referendum Regenbogenfarbe(n)

Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung sind in der Schweiz demnächst strafbar. Das Gesetz stand kurzzeitig auf der Kippe.

CC BY Denise Coronel SA 2.0

Die Mehrheit der Schweizer*innen hat sich vor zwei Wochen für die Erweiterung des bestehenden Diskriminierungsschutzes ausgesprochen. Das Portal der Schweizer Regierung berichtet, dass 63 Prozent der Bevölkerung für die Verankerung der sexuellen Orientierung im Diskriminierungsschutz stimmten. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 42 Prozent.

Wer Gruppen oder Einzelpersonen aufgrund ihrer Ethnie, Rasse, Religion oder sexuellen Orientierung öffentlich angreift – sei es durch Hass, Hetze, Verleumdung oder Herabsetzung sowie durch den Aufruf dazu– muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafen rechnen. mehr lesen / lire plus

Haus-, Pflege- und Fürsorgearbeit: Das Unsichtbare sichtbar machen

Weltweit verrichten Frauen täglich viele Stunden unbezahlte Arbeit. Im Rahmen des diesjährigen internationalen Frauenkampftags am 8. März soll besondere Aufmerksamkeit darauf gerichtet werden. Die Vorbereitungen laufen schon seit Monaten auf Hochtouren.

© JIF

Die Plattform JIF (Journée internationale des femmes) ruft alle Frauen dazu auf, am 7. März 24 Stunden lang Arbeit zu verweigern, für die sie nicht bezahlt werden. Es geht um die sogenannte Haus-, Pflege- und Fürsorgearbeit, die viele weiblich sozialisierte Menschen tagtäglich leisten, wie etwa kochen, waschen, putzen, einkaufen, Kinder erziehen und Kranke versorgen. Wie kürzlich von der NGO Oxfam veröffentlichte Zahlen zeigen, verbringen Frauen weltweit täglich weit über 12 Milliarden Stunden mit solch unbezahlter Arbeit. mehr lesen / lire plus

Le féminisme queer, le matérialisme et le rhizome des luttes

Il y a deux semaines, Déi Lénk avaient invité Koschka Linkerhand pour présenter ses thèses sur le féminisme matérialiste – positions que la sociologue queer-féministe Enrica Pianaro critique fortement.

Une nouvelle forme de féminisme a vu le jour, un féminisme dans l’air du temps et qui semble s’aligner sur les tendances actuelles – celles du réactionnisme conservateur et celles de la rebiologisation de la catégorie « femme ». C’est du moins ce qu’on pourrait penser en lisant le recueil d’articles publié sous le titre « Feministisch Streiten : Texte zu Vernunft und Leidenschaft unter Frauen » (2018) de Koschka Linkerhand (KL). mehr lesen / lire plus

Steigende Armut in Luxemburg: Die Regierung schaut zu

Das ansteigende Armutsrisiko in Luxemburg zeigt, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen. Die Regierung aber lässt die nötige Selbsthinterfragung und entsprechende Konsequenzen vermissen.

© Christoph Scholz/flickr

„Armut ist der Barometer für den Zustand eines Systems und einer ganzen Gesellschaft“. In einer Chamber-Intervention am vergangenen Dienstag machte der CSV-Abgeordnete Paul Galles gleich zu Beginn klar: Armut ist kein individuelles, sondern ein systemisches Problem. Diese Feststellung lässt eigentlich keine andere Schlussfolgerung zu, als dass Luxemburg, wenn es das Armutsproblem in den Griff bekommen will, das aktuelle, auf Profit und Konkurrenz aufbauende System fundamental umbauen muss. Dies wurde anlässlich der Debatte jedoch weder von Galles, noch von einer anderen Partei gefordert. mehr lesen / lire plus

Harvey Weinsteins vermeintliche Intergeschlechtlichkeit legt diskriminierende Vorurteile offen

Die öffentlichen Beschreibungen von Harvey Weinsteins Genitalien haben zum Teil problematische Reaktionen in Presse und sozialen Netzwerken hervorgerufen.

Am vergangenen Freitag sagte die ehemalige Schauspielerin Jessica Mann vor dem New Yorker Gericht gegen Harvey Weinstein aus. Sie wirft ihm vor, sie im Jahr 2013 mehrmals vergewaltigt und missbraucht zu haben. Während der Vernehmung gab sie detaillierte Beschreibungen von Weinsteins Körper. Sie beschrieb seine Genitalien als „deformiert“: Er habe keine Hoden und verfüge scheinbar über eine Vagina.

Es ist nicht das erste Mal, dass im Laufe eines Gerichtsprozesses die Genitalien des Beschuldigten auf detaillierte Weise beschrieben werden. Dies kann sich vor allem dann als nützlich erweisen, wenn es darum geht, die Beschuldigung zu untermauern: Kann das Opfer die Genitalien treffend beschreiben, deutet dies darauf hin, dass es diese auch gesehen hat. mehr lesen / lire plus

Regierung nicht gewillt, stärker gegen Rassismus vorzugehen

Trotz anhaltender Kritik ist Ministerin Corinne Cahen nicht Willens, die Kompetenzbereiche und finanziellen Mittel des Centre pour l’égalité de traitements (CET) auszuweiten.

© Gordon Johnson / pixabay.com

Wie die Familien- und Integrationsministerin in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Charles Margue (déi Gréng) erneut betont, wird sich der Zuständigkeitsbereich des CET weiterhin auf Analyse, Sensibilisierung, Beratung und Orientierung beschränken. Dies, obwohl die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (Ekri) im Februar 2017 empfahl, den CET dazu zu ermächtigen, Klagen entgegenzunehmen.

Hinzu kommen Beschwerden sowohl vom CET selbst, als auch von weiteren im Bereich der Rassismusbekämpfung tätigen Akteur*innen, dass das Zentrum über einen viel zu begrenzten Handlungsspielraum verfüge. mehr lesen / lire plus

Transfeindlichkeit als Feminismus getarnt

Am Donnerstag hat „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling ihre Unterstützung für eine transfeindliche Person ausgedrückt. Warum uns das was angeht.

„My heart breaks for the trans people who grew up finding a safe place at Hogwarts.“ Am vergangenen Freitag war auf Twitter plötzlich eine Welle an Sätze dieser Art zu lesen. Hogwarts, die Schule für Zauberei im „Harry Potter“-Universum, ein transfeindlicher Ort? Das konnte nur bedeuten, dass Autorin J.K. Rowling sich auf entsprechende Weise geäußert haben musste. Der Übeltäter war schnell gefunden:

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Lässt ein hoher Migrant*innenanteil Einheimische weniger großzügig werden?

Eine Doktorats-Kursreihe an der Universität Luxemburg widmet sich der internationalen Migration, ihren Auswirkungen auf Entsender- und Empfängerländer, und ihrem Einfluss auf die weltweite Einkommensverteilung. Das Liser veröffentlichte nun eine Zusammenfassung der Inhalte des ersten Seminars.

© Liser

Je höher der Anteil an Migrant*innen in einer bestimmter Region, desto niedriger die Befürwortung von Umverteilungsmaßnahmen innerhalb der einheimischen Bevölkerung. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die im September anlässlich eines Doktorats-Kurses des Ökonomie-Professors Hillel Rapoport behandelt wurde. Die Untersuchung mit dem Titel „Do immigrants make us (Europeans) less supportive of redistribution?“ wurde in insgesamt 140 europäische Regionen durchgeführt.

Die Umfrage enthielt Fragen wie: „Befürworten Sie die Reduktion von Einkommensunterschieden?“, mehr lesen / lire plus