Blutspenden: Böses Blut, gutes Plasma

Obwohl es Verbesserungen gegeben hat, werden homo- und bisexuelle Männer bei der Blutspende in Luxemburg immer noch diskriminiert.

Blutspenden rettet Leben. Doch nicht jede*r darf spenden. (Foto: Michelle Gordon/Pixabay)

Blutspender*innen werden händeringend gesucht. Durch die Covid-19-Pandemie ist die Bereitschaft zu spenden zurückgegangen. Bei manchen Personengruppen rufen Spendenaufrufe zwiespältige Gefühle hervor: Eigentlich würde man ja gerne spenden, aber man darf nicht – aus Gründen, die individuell nicht immer leicht nachvollziehbar sind. In Luxemburg hat sich die Situation für Männer, die Sex mit Männern haben, zwar verbessert, Blut dürfen sie dennoch nicht spenden.

Hierzulande ist es um die Rechte von LGBTIQA-Personen recht gut bestellt. mehr lesen / lire plus

Bahnhofsviertel: Wessen Sicherheit?

Die Politik bestärkt die besorgten „Garer“ Bürger*innen in ihrer Arroganz und gießt dadurch nur Öl ins Feuer.

Foto: Zinneke/Wikimedia Commons

„Wir leben in einem Rechtsstaat.“ Immer wieder fiel diese Aussage am Mittwoch im Centre culturel et sportif in der hauptstädtischen rue de Strasbourg. Anlass war eine Bürger*innenversammlung zur Sicherheitslage im Bahnhofsviertel, die vom Schöffenrat einberufen worden war. Zwei Jahre nach der letzten Versammlung dieser Art und wenige Wochen nachdem der Vertrag der privaten Sicherheitsfirma nicht verlängert wurde, wollte man jetzt wohl wieder den Puls der Anwohner*innen fühlen.

Dass oben zitierter Satz immer wieder fiel, deutet auf die Radikalität mancher der dort gemachten Forderungen hin. mehr lesen / lire plus

Egalitäre Elternschaft: „Männer in ihrer Vaterrolle bestärken“

Anlässlich des internationalen Männertags am 19. November haben wir mit fünf Vätern und einer Elternschaftsexpertin über Charakteristiken und Herausforderungen moderner Vaterschaft gesprochen.

In heterosexuellen Beziehungen gilt nach wie vor: Väter sind zwar heute präsenter – aber immer noch nicht so präsent wie die Mütter. (Fotos: www.piqsels.com)

„Kann man sich auf die Geburt seines Kindes vorbereiten?“, lautet die rhetorische Frage eines Vaters, den wir über die Zeit befragten, in der seine Partnerin schwanger war. Ein ähnliches Bild geben die anderen von uns befragten heterosexuellen Väter ab: Weder Internetrecherche noch das Lesen von Elternratgebern standen bei ihnen auf dem Programm. Man habe die Geburt lieber einfach auf sich zukommen lassen; wenn jemand sich vorbereitete, dann war es stets die Partnerin. mehr lesen / lire plus

RTL: Weihnachtsglocken zu Rassismus

RTL lässt einen weißen Mann über Schwarze Mitbürger*innen herziehen, bevor es dann um die Sicherheit der Weihnachtsdeko und Schutzengel für das hauptstädtische Bahnhofsviertel geht.

CC BY Maciej Górnicki NC 2.0

Anm. d. Redaktion: Dieser Text zitiert rassistische Aussagen, um die beschriebenen Geschehnisse zu schildern.

„Déi, déi sech trauen, eis eppes ze erzielen iwwer hiren Alldag, wunnen ënnenof der Stroossbuerger Strooss (…)“, beginnt der Beitrag über die verschobene Bürger*innenversammlung zur Sicherheit im Quartier Gare, der am 15. November auf RTL ausgestrahlt wurde. „[K]omplizéiert hei ze wunnen, fannen si.“ Die Journalist*innen übernehmen mit dieser Einführung die Spaltung des Bahnhofsviertels in zwei Lager, die zurzeit auch in der Rhetorik der Lokalpolitiker*innen zu beobachten ist: Auf der einen Seite gibt es die besorgten Bürger*innen, auf der anderen Seite verstecken sich Kriminelle. mehr lesen / lire plus

La menstruation au travail – briser les tabous et se libérer

Line Wies, conseillère communale déi Lénk à Esch-sur-Alzette, est convaincue que la revendication des deux jours de « congé menstruel » par mois, n’est pas la solution adaptée à l’enjeu des règles pénibles au travail. Dans sa contribution, elle détaille ses préoccupations, ainsi que ses réflexions par rapport à solutions alternatives.

COPYRIGHT: Pexels/Ana Shvets

De quoi ont besoin les personnes qui souffrent de leurs règles, lorsqu’elles sont au travail ? D’empathie certes. De la reconnaissance par leurs collègues et leurs supérieurs hiérarchiques que quand elles ont mal, elles ne peuvent être aussi performantes que d’habitude. Puis, d’une prise de conscience au-delà du monde du travail que les règles ce n’est pas inodore, incolore et rarement indolore. mehr lesen / lire plus

Menstruationsurlaub: Doppelstandards und Lernresistenz

Die Frage nach einer möglichen Menstruationsdispens am Arbeitsplatz berührt viele Themenbereiche. Davon wurden aber nur wenige am Mittwoch in der Chamber angesprochen.

Mehr als drei Viertel aller Menstruierenden erleben im Laufe ihres Leben Regelbeschwerden. (Bildquelle: Marco Verch/flickr)

90 Minuten lang wurde am Mittwoch im Chamberplenum über das Thema Menstruation gesprochen. Länger als jemals zuvor. Anlass dazu gab eine Petition, die im Mai die benötigten 4.500 Unterschriften erhalten hatte. Die darin geäußerte Forderung: zwei Tage Dispens im Monat für Menschen, die unter starken Menstruationsbeschwerden leiden.

Kaum war die Petition veröffentlicht, hatte sie in den sozialen Netzwerken für hitzige Debatten gesorgt. Ist eine solche Dispens wirklich nötig? mehr lesen / lire plus

Genderbinarität im Sport: Fair für wen?

Bei den diesjährigen Olympischen Spielen wird erstmals eine offen lebende trans Frau antreten. Angesichts der anhaltenden Diskriminierung, die trans und intergeschlechtliche Elitesportler*innen erfahren, nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Caster Semenya darf zwar 
noch gegen Frauen antreten, 
aber nicht mehr in 400m-, 
800m-, und 1500m-Rennen – 
ihren Spezialgebieten. (Mara Xingjin/Wikimedia Commons)

Sadie Lipton, eine professionelle Schwimmerin befindet sich vor Gericht. Der Grund: Weil ihr bei der Geburt das männliche Geschlecht zugeordnet wurde, wird ihr abgesprochen, gegen Frauen antreten zu dürfen. Auch wenn ihre Testosteronwerte seit über einem Jahr ausreichend niedrig seien, um gegen Frauen antreten zu dürfen, so das Argument, so habe sie doch die „männliche Pubertät“ durchlaufen. mehr lesen / lire plus

Menstruationsurlaub: Blutest du noch oder arbeitest du schon?

Wer stark blutet, gehört ins Krankenhaus? Nein, auf den Arbeitsplatz – zumindest dann, wenn es sich bei dem Blut um Menstruationsblut handelt. Eine Petition fordert eine Dispens für menstruierende Angestellte. Kritiker*innen bangen um die Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Queere Aktivist*innen befürchten Zwangsoutings.

Menstruationsartikel zu kaufen und sie zu wechseln, ist einerseits ein Tabu, andererseits eine Hürde für trans und nicht-binäre Menschen mit Periode. (Copyright: Pexels/Sora Shimazaki)

Ornella Romito ist keine Aktivistin. Als sie Ende April eine Petition zum Thema Menstruationsurlaub bei der Abgeordnetenkammer eingereicht hat, ging sie einem persönlichen Bedürfnis nach. Das sagte sie vor Kurzem in einem Gespräch mit der Tageszeitung Luxemburger Wort. mehr lesen / lire plus

Von betroffenen Müttern und alternativen Realitäten

Die ADR führt ihre Desinformationskampagne rund um den Gesetzentwurf zum „Accès aux origines“ munter fort. Ihre Vorgehensweise ist typisch für rechtspopulistische Parteien.

Als Pierrette Koehler sich vor zehn Tagen im ADRenalin-Podcast als „betroffene Mutter“ bezeichnete, hatte die Absurdität, mit der die rechte Partei zurzeit gegen das Gesetzentwurf 7674 wettert, ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. In dem Text, von dem sich das ADR-Fraen-Mitglied Koehler diskriminiert fühlt, geht es nämlich, wie wir hier bereits erklärten, gar nicht um Menschen wie sie – also solche, die ein Kind austragen und es dann großziehen.

Anfangs hatte alles noch wie ein großes Missverständnis gewirkt: Der Gebrauch der Formulation „autre parent de naissance“ im Projet de Loi 7674 wurde von der ADR als Abschaffung des Begriffs „Vater“ interpretiert. mehr lesen / lire plus

Behinderung bleibt größtes Diskriminierungsmotiv

Das Centre pour l’égalité de traitement legt Zahlen auf den Tisch: 2020 nahmen die gemeldeten Fälle von Diskriminierung allgemein zu. Vor allem Menschen mit Behinderung sind betroffen.

Übergabe des Jahresberichts des CET. (v.l.n.r.: Nathalie Morgenthaler, Direktorin des CET ; Corinne Cahen, Ministerin für Familie und Integration ; Patrick Hurst, Präsident des CET, Coypright: MFAMIGR)

Das Centre pour l’égalité de traitement (CET) zog heute Bilanz: 2020 eröffnete das Zentrum 203 Dossiers. Damit steigt die Zahl der gemeldeten Vorfälle im Vergleich zum Vorjahr – 2019 wurde das CET 155 aktiv. 2020 gilt somit als Rekordjahr seit der Entstehung des Zentrums im Jahr 2006. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #135 – Bioethesch Froen zu Lëtzebuerg

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Zanter 2013 gëtt un engem Gesetz geschafft, dat verschidde bioethesch Froen, virun allem ronderëm d’Reproduktioun, kläre soll. Bis elo ass dat awer nach net gestëmmt ginn. D’Tessie Jakobs vun der woxx ass dem no gaangen an huet gekläert, wat fir Froen et ëm Leihmutterschaft, Sperma- an Eezellenspenden an kënschtlech Befruchtung ze kläre gëtt a wéi sech d’Mënscherechtskommissioun dozou positionéiert huet. Si erkläert am Podcast, wou d’Diskussiounen drun sinn, a wat fir Deeler vun dem Gesetzesprojet mëttlerweil schonn ëmgesat goufen.

 

 

Podcast: Am Bistro mat der woxx #134 – Diversitéit an der Lëtzebuerger Theaterlandschaft

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Net nëmme beim Casting zur Netflix-Serie Capitani gëtt et Problemer mat der Diversitéit an den duerstellende Kënschten. D’woxx huet sech dës Woch d’Diversitéit an der Theaterwelt méi genee ugekuckt. D’Isabel Spigarelli zielt am Podcast vu senger Recherche hannert de Kulisse vun der Lëtzebuerger Theaterlandschaft a senge Gespréicher mat queeren a rassiséierte Schauspiller*innen.

 

 

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Theater: Bretter, die nicht die Welt bedeuten

Die Theater- und Filmbranche ist ein Freiraum. Oder etwa nicht? Eine Studie, zwei Schauspieler*innen und eine Theaterleiterin über Diversität, wo keine ist.

Max Gindorff fühlt sich als homosexueller Mann auf der Bühne unfrei. (Copyright: Niklas Vogt)

„Ich denke bei Castings und bei Auftritten immer darüber nach, wie ich mich gebe, immer. Wie männlich bin ich? Wie weiblich darf ich sein? Ich erinnere mich nicht, wann ich mich auf der Bühne völlig frei gefühlt habe. Vielleicht noch nie.“ Das sagt der luxemburgische Schauspieler Max Gindorff. Er ist seit September 2019 Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater, einem Theater mit klassischem Repertoire. Gindorff hat sich im Februar an der Aktion #ActOut in der Süddeutschen Zeitung (SZ) beteiligt. mehr lesen / lire plus

Fraestreik 2021

Rund 1.000 Menschen nahmen am gestrigen Frauenstreik teil. Die woxx war dabei.

Der Pandemie zum Trotz fanden sich gestern Abend hunderte von Menschen vor dem hauptstädtischen Bahnhof ein um zu demonstrieren. Und auch wenn es mit den klar voneinander getrennten Blocks nicht ganz so gut klappte wie aus Hygienegründen geplant worden war, so waren doch die Interessen, die vertreten wurden, beeindruckend vielfältig. Ganz im Sinne eines intersektionalen Feminismus wurde nicht nur für die Rechte „der Frauen“ demonstriert: Marschiert, geklascht und gerufen wurde auch für solche, die mehrfach diskriminiert werden, sei es wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrem sozio-ökonomischen Hintergrund, ihrer sexuellen Orientierung. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #132 – Méi Problemer wéi just gekränkte Pappe – wat et mam Gesetz zum Accès aux origines op sech huet

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

De Joël Adami huet sech mam Tessie Jakobs iwwert d’Gesetz zum Accès aux origines ënnerhalen. Si hunn net nëmmen iwwert Polemik zu „Ech si Papp“ geschwat, mä och iwwert déi vill aner Problemer a Schwieregkeeten, déi dat Gesetz mat sech bréngt.

 

 

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Accès aux origines: Gesetzesentwurf mit Mängeln

Ein neues Gesetz garantiert das Recht, die eigene biologische Herkunft zu erfahren. Parallel wird eine Zwei-Klassen-Medizin gefördert und die Optionen homosexueller und unfruchtbarer Menschen mit Kinderwunsch werden eingeschränkt.

Fotos: Deon Black/unsplash.com

„Es gibt Eltern, für die es außer Frage steht, ihrem Kind zu sagen, dass sie nicht die biologischen Eltern sind. Und es gibt Eltern, für die es keine Option wäre, es ihrem Kind nicht zu sagen.“

Diese Aussage von Marc Peiffer, Arzt im Befruchttungszentrum des CHL, beschreibt die Optionen, die Eltern haben, wenn sie ihr Kind adoptiert oder mittels künstlicher Befruchtung bekommen haben. Der Gesetzesentwurf zum „Accès aux origines“, den Justizministerin Sam Tanson (déi Gréng) im Oktober vorstellte, ist der Versuch, die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind seine biologische Herkunft nicht erfährt, auf ein Minimum zu reduzieren. mehr lesen / lire plus

Polemik: #EchSinnNetInklusiv

Während einige noch darüber diskutieren, ob in Gesetzen von „Vater“ oder „Elternteil“ die Rede sein soll, stellt sich die allgemeinere Frage, wieso sich im legalen Kontext immer noch so schwergetan wird mit inklusiver Sprache.

Foto: OpenClipart-Vectors/Pixabay

Kritiker*innen einer gendergerechten Sprache scheint man es irgendwie nie recht machen zu können. Geht es darum, Formulierungen, in denen die Hälfte der Menschheit lediglich mitgemeint ist, zu überdenken, wird der Wunsch nach mehr Präzision belächelt. Wird aber ein eng gefasster Begriff zugunsten eines allgemeineren aufgegeben, wird der Verzicht auf Präzision wiederum bedauert. Konkret heißt das: „Wähler*innen“ anstelle von „Wähler“ wird ebenso abgelehnt wie „Elternteil“ anstelle von „Vater“. mehr lesen / lire plus

Webkonferenz „Comment traiter du racisme dans la presse?“

Am kommenden Freitag dreht sich anlässlich eines Webinars alles um die Frage, wie das Thema Rassismus in der Presse behandelt werden kann und soll.

Quelle: Finkapé

Rassismus ist nichts, was von sich aus existiert. Die Hierarchisierung von „Schwarzen“ und „Weißen“ wird tagtäglich vollzogen – auf individueller und struktureller Ebene, teils bewusst, teils unbewusst. Umso wichtiger ist es, zu analysieren und zu dekonstruieren, inwiefern die Privilegierung von Weißsein institutionell und kulturell reproduziert wird. Hierbei spielen wenig überraschend Presseorgane eine zentrale Rolle. Indem sie betroffene Menschen zu Wort kommen lassen, wissenschaftliche Befunde aufarbeiten und über den Einzelfall hinausgehende Zusammenhänge aufzeigen, können sie dabei helfen, den Blick für Rassismus zu schärfen. mehr lesen / lire plus

Bildungsministerium verteidigt Gebrauch von Genderstern

Gendering ist eine legitime Art, gegen die sprachliche Diskriminierung einzelner Geschlechtergruppen vorzugehen. Deshalb dürfe es in pädagogischem Material verwendet werden, ungeachtet offizieller Rechtschreibregeln. Das befindet das Bildungsministerium in einer Antwort an Fred Keup (ADR).

Bild: www.meedia.de

„Wéi steet de Minister dozou, datt Broschüren, ewéi z.B. déi vum Zentrum fir politesch Bildung, deen ënnert der Tutelle vum Schoulminister steet, mat orthographesche Feeler erausgi ginn?“ Beim Lesen dieses Satzes ahnt man schon, dass es ADR-Politiker Fred Keup nicht um ein paar Tippfehler des Zentrum fir politesch Bildung (ZpB) geht. Wie viele derer müssten besagte Broschüren schon enthalten, damit sie einer parlamentarischen Anfrage bedürfen? mehr lesen / lire plus

Hypersexualisierung: Zwischen Sorge und Beschämung

Ist von Hypersexualisierung die Rede, sind Bevormundung und Frauenfeindlichkeit meist nicht weit. Über Widersprüche und Auslassungen innerhalb eines Diskurses, der für Empathie und Selbstermächtigung zu wenig Raum lässt.

Im Diskurs um Hypersexualisierung wird oft vergessen, dass es Mädchen und Frauen eigentlich freistehen sollte, wie sie sich anziehen und bewegen. (Foto: Wikimedia Commons)

„Hypersexualisierung“. Immer dann, wenn es um Sexualerziehung, die Werbebranche oder das neuste Musikvideo von Nicki Minaj geht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis dieses Wort fällt.

In der Broschüre „Réseau d’acteurs“ des Referenzzentrums für die Förderung affektiver und sexueller Gesundheit, kurz Cesas, gibt es mittlerweile sogar eine eigene Rubrik dafür. mehr lesen / lire plus