Rassismus in Luxemburg: Scheinbar Ansichtssache

Wenn es darum geht, davon abzulenken, wie wenig hierzulande gegen rassistisch motivierte Diskriminierung getan wird, mangelt es der Regierung nicht an Kreativität.

(© Gordon Johnson / pixabay)

In Luxemburg fühlen sich erschreckend viele Menschen mit afrikanischer Abstammung diskriminiert. Zu diesem Ergebnis kam Ende letzten Jahres die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). Der LSAP-Abgeordnete Dan Biancalana nahm diese Studie nun zum Anlass, um bei der Integrations- und Familienministerin Corinne Cahen (DP) nachzuhaken, welche weiteren Schritte gegen rassistisch motivierte Diskriminierung vorgesehen seien.

Cahen scheint darum besorgt, dass man gar zu viel gegen Diskriminierung tun könnte.

Auch wenn sie einräumt, dass das Problem ernst genommen werden müsse, so verwendet Ministerin Corinne Cahen (DP) einen doch nicht unwesentlichen Teil ihrer Antwort darauf, die Befunde der FRA zu relativieren. mehr lesen / lire plus

Discriminations multiples: Queer et noir-e, 
une cause perdue ?

L’exposition #QueerSuperPower d’Estelle Prudent thématise les discriminations multiples subies par les personnes noires et queer en France. Le but n’est pas de hiérarchiser ou de comparer les souffrances, mais de briser le silence et de sensibiliser le grand public – ainsi que le milieu queer – aux défis qui se posent aux communautés marginalisées.

#QueerSuperPower donne une voix aux personnes queer noires en France qui sont souvent à la fois racisées et discriminées. (© : 2017 Estelle PRUDENT)

woxx : Dans #QueerSuperPower, vous montrez d’une part des portraits de personnes queer noires et vous exposez d’autre part des phrases racistes et anti-queer. mehr lesen / lire plus

#QueerSuperPower

Die Ausstellung #QueerSuperPower illustriert die Härte von Rassismus und Queerfeindlichkeit. Die Künstlerin Estelle Prudent gibt schwarzen, queeren Menschen in Frankreich eine Stimme.

Copyright: 2017 Estelle PRUDENT

Die Ausstellung #QueerSuperPower, die derzeit im Escher Rathaus gezeigt wird, besticht nicht durch ein aufwendiges Raumkonzept. Die Exponate – großformatige Fotografien auf denen mit Klebestreifen weiße Zettel mit Zitaten und piktografischen Zeichnungen befestigt sind – stehen teilweise in dessen der Eingangshalle. Die Tafeln, an denen die Fotografien und Texte befestigt sind, reichen bis zu den Büros der Beamt*innen. In der Mitte des Ausstellungsraums prangt eine Säule, auf der die Wartenummern angezeigt werden. Doch wenn man die gezeigten Inhalte kontextualisiert, erschließen sich die Wertigkeit und die Aussagekraft der Ausstellung. mehr lesen / lire plus

Wort für Wort zu mehr Gerechtigkeit

Sprachen befinden sich in einem konstanten Wandel. In manchen Fällen kann dies zu einer inklusiveren Kommunikation und zur Anerkennung nicht-normativer Identitäten beitragen.

© pixnio.com

Seit dieser Woche haben Menschen, die einen inklusiven Sprachgebrauch ablehnen, ein Argument weniger zur Verfügung: Merriam-Webster, das älteste amerikanische Wörterbuch, hat „they“ als nicht genderspezifisches Pronomen in der Einzahl aufgenommen. Dieses ermöglicht im Englischen ein Singular-Pronomen zu benutzen, ohne sich zwischen der männlichen („he“) oder der weiblichen („she“) Form entscheiden zu müssen. Damit lässt sich nun nicht mehr damit argumentieren, „they“ sei grammatikalisch falsch.

Regeln und Normen als Argument für diskriminatorische Praktiken heranzuziehen, zeugt in erster Linie von Veränderungsresistenz. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #061 – Radikaliséierung op Youtube

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Eng Youtuberin reegt sech iwwer Feminismus a Klimaprotester op a benotzt dobäi ëmmer erëm Vokabular aus der rietsextremer Zeen. Dat wier net onbedéngt eppes Aussergewéinleches, wann déi Persoun net an engem ëffentlech-rechtlechen Netzwierk géif agéieren, dat sech speziell u Jugendlecher riicht.

D‘Thema vun der Woch am woxx-Podcast ass riets Radikaliséierung op Youtube. D‘Tessie Jakobs huet dozou recherchéiert a schwätzt mam Joël Adami doriwwer, wéi a wéisou de Recommandatiounsalgorithmus ëmmer méi extrem Videoen uweist, wéi et dozou komm ass, datt déi besote Youtuberin ee Kanal krut a wat fir lénk Alternativen et zu dëse Videoë gëtt. mehr lesen / lire plus

Rechtsextremismus auf Youtube: Wolf im Schafspelz

Auf Youtube in eine rechtsextreme Filterblase zu rutschen, ist leichter, als viele denken. Mit diversen Taktiken wird versucht, das Problem in den Griff zu bekommen.

Franziska Schreiber familiarisiert ihr Publikum mit einer Argumentationsweise und Weltsicht, die den Sprung zu radikaleren Ansichten kleiner werden lässt. (Screenshot aus „Schluss mit der Nazikeule! | Franziska Schreiber“/Youtube.com)

Eine junge, weiße Frau steht vor einem blauen Hintergrund. Sie trägt ein schwarzes T-Shirt, auf dem in weißer Schrift „Awesome“ geschrieben steht. Ihr Sidecut ist blau-violett gefärbt, sie ist kaum geschminkt. Wenn sie spricht, blickt sie direkt in die Kamera, immer wieder werden Jump-Cuts eingesetzt.

Es ist ein Youtube-Video, wie es unzählige weitere gibt. mehr lesen / lire plus

Queere Produzent*innen verklagen Youtube wegen Diskriminierung

Eine Gruppe von LGBTIQA-Creators hat eine Klage gegen Youtube und Google eingereicht. Sie wirft den Unternehmen Diskriminierung vor.

© Oejitv / wikipedia.org

„We as a group are suing Google and Youtube“ – das Statement der sogenannten Rainbow Coalition ist klar und deutlich. In einem am Mittwoch veröffentlichen Video äußern sich Mitglieder des Zusammenschlusses, allesamt „Creators“, also Menschen, die selbst produzierte Inhalte auf Youtube anbieten, zu ihren Beweggründen. „Our LGBTQ+ contents are being demonitized, restricted and not send out to viewers, which has highly affected our ability to reach the community that we strongly want to help“, erklärt Chrissy Chambers vom lesbischen Singer-Songwriter-Duo „Bria and Chrissy“ im Video. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #058 – Déidlechen Hatespeech um Internet a Fat Acceptance

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

D‘Summerlach ass normalerweis eng Zäit, wou Journalist*inne selwer Theme kenne setzen. Leider iwwerrennt d‘Aktualitéit een*t heiansdo awer dach, sou wéi déi zwee Attentater de leschte Weekend an den USA. De Joël Adami huet dat als Ulass geholl, fir e bëssen iwwert Hate Speech um Netz nozedenken, dee ganz séier zu tatsächlecher physescher Gewalt gi kann. Zesumme mam Tessie Jakobs analyséiert hien dofir, wéi Foren wéi 8chan funktionéieren, wat un der Philosophie vun den Incels sou besonnesch geféierlech ass a wat de Lien tëscht Haasskommentaren ënnert Artikelen an sou Massemorde sinn. mehr lesen / lire plus

Dick gleich ungesund?

Ergänzend zum Thema in der aktuellen Print-woxx soll im Folgenden vertiefend auf den Zusammenhang von Körpergewicht und Gesundheit eingegangen werden.

© Mohamed Hassan / pixabay.com

„Es ist in Ordnung dick zu sein, solange man gesund ist“ – es gibt wahrscheinlich keinen fetten Menschen, der diesen Satz nicht wenigstens einmal in seinem Leben gehört hat. Anderen Menschen eine gute Gesundheit zu wünschen, ist an sich natürlich nichts Schlechtes. Doch wo bleiben die „Es ist in Ordnung dünn zu sein, solange man gesund ist“-Sprüche? Die Diskrepanz erklärt sich dadurch, dass Dick- und Kranksein immer noch allzu gern gleichgesetzt werden.

Eine letzten Monat in Großbritannien gestartete Kampagne zur Krebsprävention bestärkt genau diesen doppelten Standard. mehr lesen / lire plus

Body Positivity-Bewegung
: Recht auf Dicksein

Ging es bei der Body-Positivity-Bewegung ursprünglich um marginalisierte Körper, wurde ihr eigentliches Anliegen durch den Mainstream und die Kommerzialisierung zunehmend verwässert.

(Foto: Caroline Blumberg / EPA)

Dass Dicksein als etwas Negatives angesehen wird, ist ein modernes Phänomen. Es ist noch gar nicht so lange her, dass es mit Gesundheit und Wohlstand in Verbindung gebracht wurde, und nicht wie heute mit mangelnder Selbstdisziplin und Impulskontrolle. Mittlerweile vergeht kein Tag, ohne dass von einer „Übergewichts-Epidemie“ die Rede ist. Es dominiert die Vorstellung, dass dicke Menschen nichts anderes sind als dünne Menschen mit schlechten Essgewohnheiten. Wenn im Umkehrschluss davon ausgegangen wird, dass in jedem von uns eine schlanke Person steckt, die nur darauf wartet befreit zu werden, wird deutlich, dass dicken Menschen im Grunde ihre Existenzberechtigung abgesprochen wird. mehr lesen / lire plus

Hate Speech im Netz: Hass tötet

Gleich zwei Massenschießereien erschütterten letztes Wochenende die USA und die Welt. Bei beiden scheint der Grund klar: Hass, genährt und geschürt im Netz.

Foto: Pixabay

32 Menschen starben bei den zwei Attacken in El Paso und Dayton. Dass dafür zuallererst die laschen Waffengesetzte in den USA verantwortlich sind, steht außer Frage – beide Male gab es aber auch ideologische Beweggründe. Nach der ersten Tat war schnell klar, dass der Täter aus rassistischen Motiven gehandelt hat und den Supermarkt in der Grenzstadt El Paso exakt deswegen ausgewählt hatte, weil er sicher sein konnte, dort viele Latinx (geschlechterneutraler Begriff zu „Latino“) treffen zu können. mehr lesen / lire plus

Adapto: Bausch kündigt Reform an

Am Rande einer Pressekonferenz zum kostenlosen öffentlichen Transport kündigte Mobilitätsminister François Bausch an, dass er im Herbst Neuerungen beim Transportdienst für Menschen mit besonderen Bedürfnissen präsentieren werde.

© Adapto.lu

Die Pressekonferenz am heutigen Montagmorgen behandelte eigentlich die künftigen Aufgaben der CFL-Mitarbeiter*innen nach dem 1. März 2020, die sich dann mehr um das Informieren und um die Versorgung der Zugreisenden kümmern sollen. Nach der erfolgreichen Petition zu Adapto, die innerhalb weniger Tage die Zahl der nötigen Unterschriften erreichte, um im Parlament behandelt zu werden, konnte er sich einer Frage dazu jedoch nicht erwehren.

„Ich habe das ja bereits im Parlament gesagt als es einen Antrag der Opposition dazu gab“, erklärte Bausch. mehr lesen / lire plus

Umfrage zu Gleichstellung: Es bleibt viel zu tun

Genderbasierte Gewalt, Gehaltsunterschiede und Armutsrisiko sind Themen, die Menschen in puncto Chancengleichheit in Luxemburg besonders wichtig sind. Das geht aus einer Umfrage hervor, deren Resultate das Ministerium für die Gleichstellung von Frauen und Männern (Mega) am Donnerstag vorgestellt hat. Von den insgesamt 1.777 Menschen, die den Fragebogen zwischen dem 17. Juni und 7. Juli ausgefüllt haben, sind 67 Prozent der Meinung, dass bereits Fortschritte erzielt wurden, jedoch immer noch viel zu tun bleibt. 72 Prozent sehen striktere Gesetze und Kontrollen als geeignetes Mittel, um Gehältergleichheit zu erreichen. Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich zudem Maßnahmen, um schwangerschaftsbedingte Karriereunterbrechungen zu kompensieren. mehr lesen / lire plus

Antisemitismus: Vorfälle oft nicht gemeldet

Junge jüdische Europäerinnen und Europäer sind stärker antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt als ältere Generationen: Nahezu jede und jeder zweite von ihnen musste entsprechende Erfahrungen machen. Das geht aus einer Studie der Agentur der EU für Grundrechte hervor.

Laut einer aktuellen Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte wird gegen Antisemitismus in den Mitgliedsstaaten nicht genug getan. (Foto: Pixelmädchen6 / Flickr)

Der Antisemitismus in Europa nimmt stark zu. Das gilt insbesondere auch für Frankreich, Großbritannien und Deutschland, wo die meisten der insgesamt 1,35 Millionen Jüdinnen und Juden in Europa leben. So wurden in Frankreich im vergangenen Jahr 541 antisemitische Vorfälle gemeldet, was gegenüber 311 Fällen im Jahr 2017 einer Zunahme von 74 Prozent entspricht. mehr lesen / lire plus

Öffentlicher Gratistransport für alle gefordert

Konsumentenschutz und Patientevertriedung fordern, den öffentlichen Transport für alle gratis zugänglich zu machen. Auch für diejenigen, die aufgrund einer Behinderung in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

© Adapto.lu

Vergangene Woche wurde in der Chamber gegen ein gratis Angebot vom behindertengerechten Transportdienst-Adapto abgestimmt. Organisationen wie der Konsumentenschutz und die Patientevertriedung meldeten sich in den vergangenen Tagen zu Wort, um dieses Urteil anzufechten.

Der CSV-Abgeordnete Marco Schank hatte eine Motion vorgelegt, in welcher er forderte, Adapto ebenso wie den öffentlichen Transport ab März 2020 gratis anzubieten. Seine Begründung: Letzterer sei noch nicht völlig behindertengerecht, weshalb manche Menschen immer noch auf Adapto angewiesen seien. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #050 – Diskriminéierung a politesch Korrektheet

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Ee Mathésexcercice huet zu Lëtzebuerg eng Diskussioun iwwert Homofeindlechkeet ausgeléist. Mä méi wéi iwwert d‘Aufgab an doriwwer, wéi se an dat Mathésbuch komm ass u sech ass iwwert aner Froen diskutéiert ginn. Déi hunn alleguerte mat Diskriminéierung an der sougenannter politescher Korrektheet ze dinn. Dës Woch ass an der woxx net nëmmen iwwert rosa Kummere geschriwwe ginn, mä eben och iwwert den Ëmgang mat Sexismus, Homofeindlechkeet a Diskrimnéierung am Allgemenge – an der Form vun enger Kritik vum Carolin Emcke sengem neiste Buch „Ja heißt ja und …

Dofir diskutéieren d‘Tessie Jakobs, d‘Isabel Spigarelli an de Joël Adami dës Woch am Podcast iwwert Thema politesch Korrektheet. mehr lesen / lire plus

Buchbesprechung „Ja heißt ja und …“: Diskriminierung geht uns alle etwas an

Die Publizistin Carolin Emcke meldet sich mit „Ja heißt ja und …“ zur MeToo-Debatte zu Wort. Mit ihrer Kontextualisierung der Fakten, ihrer Interpretation der Reaktionen und ihrem Weiterdenken leistet sie damit einen wichtigen Beitrag.

Carolin Emcke (Jahrgang 1967) studierte Philosophie in London, Frankfurt am Main und Harvard. Von 1998 bis 2013 bereiste sie als Journalistin Krisenregionen weltweit. Die freie Publizistin wurde für ihr Schaffen bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2016). (Foto: Sebastian Bolesch, 2001)

Carolin Emcke kehrt in „Ja heißt ja und …“ an den Ursprung des Problems zurück: das Tabu, offen über sexualisierte Gewalt zu sprechen. mehr lesen / lire plus

Polemik: Rosaroter Blick auf Homophobie

Die um eine parlamentarische Anfrage herum entstandene Empörung auf Facebook offenbart, was Teile unserer Gesellschaft unter Humor, Homophobie und „echten Problemen“ verstehen.

© Bumiputra/Pixabay

In einer Rechenaufgabe, die für luxemburgische 3e-Klassen konzipiert wurde, wollen zwei Personen namens Etienne und Xavier ihr Zimmer rosa anstreichen. Wie es sein könne, dass dieses „homophobe Stereotyp“ in einem Schulbuch reproduziert werde, wollte der LSAP-Abgeordnete Franz Fayot am 5. Juni von Bildungsminister Claude Meisch wissen. Dieser drückte sein Bedauern aus und entschied, das entsprechende Buch vom Markt zu nehmen. In den sozialen Netzwerken fielen die Reaktionen darauf gemischt aus. Im Folgenden sollen sieben davon aufgegriffen und auseinandergenommen werden: Handelte es sich vielleicht um einen unglücklichen Zufall? mehr lesen / lire plus

Kritik an Google und Youtube verschärft sich

LGBTIQA-Aktivist*innen fordern den Ausschluss von Google aus der San Francisco Pride Parade. Es ist die Konsequenz der anhaltenden Kritik gegenüber Tochterfirma Youtube, die sich weigert, Hassbotschaften auf ihrer Plattform entschieden den Kampf anzusagen.

© wikipedia.org

Seitdem sich im März das Video des Christchurch-Attentäters ungehemmt weiterverbreiten konnte, hat Youtube seine Richtlinien im Umgang mit rechtsextremen Inhalten nach und nach verschärft. Zu weiteren Veränderungen kam es letzte Woche nachdem Vox-Journalist Carlos Maza den Konzern auf Twitter dazu aufgefordert hatte, gegen homophobe und rassistische Angriffe gegen ihn vorzugehen: Am Mittwoch kündigte der Konzern an, Videos zu verbieten, „die behaupten, dass eine Gruppe überlegen ist, um Diskriminierung, Abtrennung und Ausschluss auf der Basis von Eigenschaften wie Alter, Geschlecht, Race, Kaste, Religion, sexueller Orientierung oder Veteranenstatus zu rechtfertigen“, sowie solche, die „gut dokumentierte gewalttätige Ereignisse“ leugnen. mehr lesen / lire plus

Hate Speech: Kein Problem, wenn gut verpackt

Das US-Unternehmen Youtube will ab sofort strenger gegen diskriminierende Videos vorgehen. Gänzlich verboten werden sie jedoch nicht.

Youtube gibt sich LGBTIQA-freundlich, aber ist es das wirklich? (© William Murphy / wikimedia commons)

Am Mittwoch publizierte die Videoplattform Youtube eine überarbeitete Fassung ihrer Richtlinien. Die neue Regelung sieht vor, Videos zu löschen, die homofeindliche, sexistische, rassistische oder anderswie diskriminierende Botschaften enthalten. Damit will die Plattform fortan strenger gegenüber Hate Speech vorgehen. „Today, we’re taking another step in our hate speech policy by specifically prohibiting videos alleging that a group is superior in order to justify discrimination, segregation or exclusion based on qualities like age, gender, race, caste, religion, sexual orientation or veteran status“, heißt es unter anderem in einem entsprechenden Statement. mehr lesen / lire plus