In kleiner Runde war die senegalesische Schriftstellerin Fatou Diome im Lycée Aline Mayrisch zu Gast. Nachdem sie in Schulklassen aus ihrem Erstlingsroman „Der Bauch des Atlantiks“, gelesen hatte, fand am Abend eine von der Asti und dem Lycée organisierte Begegnung statt, bei der sich Diome den Fragen der ZuhörerInnen stellte. Die charismatische Autorin rezitierte Auszüge aus ihrem Roman, erzählte vom „Ankommen“ in Europa und begeisterte das Publikum mit Humor und ihren schillernden Beschreibungen. Im Dialog mit den Zuhörern ging es etwa um die Wahrnehmung Europas in Afrika. Diome schilderte greifbar, wie groß im Senegal die Sehnsüchte nach einem besseren Leben in Europa sind. Das französische „Là-bas“ drücke die ganze Hoffnung der Zurückbleibenden aus. Die Autorin trat dafür ein, ihre Landsleute zu warnen, dass bei Immigration nach Europa Kriminalität, Arbeitslosigkeit und Armut drohe. Jeden, der nach Europa auswandern wolle, versuche sie daher zum Bleiben zu überreden. Afrika solle wieder Selbstbewusstsein aufbringen und müsse wegkommen von seiner „Opferrolle“, forderte sie. Rege Diskussion löste aber auch ihre ablehnende Haltung gegenüber so genannten „Mikrokrediten“ und Entwicklungshilfe im Allgemeinen aus. Ein aufgeklärtes Afrika könne nicht glauben, dass Europa es retten kann. Afrika könne sich nur selbst helfen. Auch sie habe es aus eigener Kraft geschafft.
Droit du travail dans le monde : de mal en pis
Le droit du travail et les droits syndicaux étaient en recul partout dans le monde en 2025, constate la Confédération syndicale internationale (CSI), dans la treizième édition de son « Indice des droits ». Parmi les indicateurs les plus dégradés, elle pointe une hausse « des violations de la liberté d’expression et de réunion » (dans 50 % des...

