Pour cette semaine: BB statt BTB, Rechtschreibung mangelhaft

von | 15.11.2002

BB statt BTB

Die CSV-Sektion Uewerstad-Gare lädt ein zur öffentlichen Konferenz „Projet BB – Bus-Bunn. Eng sënnvoll Alternativ zu BTB, Null-Plus a Mobilitéit.lu-Modul K“. Der Ingenieur Goerges Schummer wird das Projet einer direkten Kopplung der zukünftigen Transportmittel der Stadt Luxemburg mit der Eisenbahn vorstellen, am Montag, dem 18. November, um 18.30 Uhr im Hôtel International, 20-22, place de la Gare in Luxemburg. Nach der Konferenz soll eine Diskussion stattfinden.

Rechtschreibung mangelhaft

Das LOS (Lehrinstitut für Orthographie und Schreibetechnik) in Dudelange führt am Samstag, dem 16. November einen Testtag für Kinder mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten durch. Eine genaue Diagnose dieser Schwierigkeit soll dann eine, auf den Bedarf des Kindes abgestimmte, pädagogische Hilfe ermöglichen. Der Test findet in den Räumen des LOS, im „Centre Médico-social“, 56, rue du Parc, in Dudelange statt. Die Teilnahme an den Tests ist kostenlos. Das Testergebnis wird mit den Eltern ausführlich besprochen. Interssierte Eltern können ihre Kinder zum Testen anmelden unter folgenden Telefonnummern: 0049 651 75 9 75 oder 0049 172 6 81 10 52.

Musikand: Keyboardschule für Kinder

„Musizieren muss Spaß machen“, das ist die Devise von Selma Schauls die in ihrer Musikschule namens „Musikand“ Kinder von 6 bis 12 Jahren Keyboard und noch vieles mehr lehrt. Über musikalische Spiele, Rhythmusschlagen aber auch durch zuhören Klassicher Musik und das kennen lernen der zahlreichen Instrumente eines Symphonieorchesters werden die Kinder in die Geheimnisse der Musik eingeführt. Jedem Kind steht ein Keyboard zur Verfügung auf dem kleine Melodien zweihändig eingeübt werden. Kindern gefällt es besonders wenn zusammen in der Gruppe gespielt und improvisiert wird. Diese Art der Einführung in die Musik überlässt es jedem Kind, falls es nicht beim Keyboard bleiben will, sich später für ein anders Instrument zu entscheiden.

Ihre Ausbildung machte Selma Schauls auf der Musikakademie in Zagreb. Sie selbst spielt mehrere Instrumente und unterrichtet Musik seit 1986 zuerst in Kroatien dann ab 1989 in Luxemburg. Als Künstlerin ist sie bekannt durch ihre Auftritte bei denen sie Lieder aus ihrer Heimat Bosnien/Herzegovina vorträgt. In diesem Jahr hat sie auch ihre erste CD „Sevdah de Luxe“ herausgebracht. Sie unterrichtet je nach Bedürfnis des Kindes in Luxemburgisch, Französisch oder Englisch. Anmeldungen für das Schuljahr 2002-2003 sind noch möglich. Weiter Informationen über die Schule „Musikand“ sind im Internet www.musikand.lu zu erhalten oder über Telefon: 43 14 31 resp. 021 71 55 83. Die Adresse ist: 18, rue de Laroche, L-1918 Luxemburg (Weimerskirch).

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPP

Comic-Tipp: Wald ohne Bäume

Der 25. April ist der internationale „Tag des Waldes“ – ideal also, um sich näher mit jenen Lebensräumen zu beschäftigen, die rund ein Drittel der Erdoberfläche bedecken. Mit „Wald ohne Bäume“ präsentiert Zeichnerin Hanna Harms einen Sachcomic, der so poetisch ist, dass er auch als Lyrikband durchgehen könnte.

KULTURTIPP

Willis Tipps: April 2026

Seit 1999 veröffentlicht Lucas Santtana Platten. Jetzt hat der Gitarrist, Sänger, Flötenspieler und Komponist sein zehntes Album mit dem Titel Brasiliano herausgebracht. Auf jedem der elf Stücke kooperiert er mit einem*r anderen Sänger*in. So ist die in Paris lebende, am Pop orientierte Gesangskünstlerin Flávia Coelho genauso zu hören wie der mit brasilianischem Reggae bekannt gewordene Chico César oder der Superstar Gilberto Gil, der zu den Urgesteinen des Tropicália-Stils gehört.

KULTURTIPP

Eventtipp: Printemps des poètes

„Besagter Lenz ist da“, schrieb Erich Kästner – und mit dem Lenz hält auch die Lyrik wieder Einzug in Luxemburg. Während des diesjährigen „Printemps des poètes“ am 17., 18. und 19. April können sich Freund*innen der Poesie von den Texten hochkarätiger Dichter*innen aus ganz Europa begeistern lassen.

KULTURTIPP

Buchtipp: Kontinentaldrift

In „Kontinentaldrift“ präsentiert Marianne Jungmaier Reisegeschichten, deren Welthaltigkeit über die zahlreichen Ortswechsel und fast filmisch wirkenden Schauplatzbeschreibungen hinausgeht, auch wenn diese einmal mehr beweisen, dass das innere Auge – mit den richtigen Impulsen gefüttert – Landschaften entwerfen kann, die reale in ihrer
vibrierenden, farbsatten Schönheit übertrumpfen.