Zieht Alima-Gare um?

von | 09.12.2010

Die Lebensmittelhandelskette Alima wird demnächst im neuen Rocade-Viertel ein Geschäft eröffnen. Genauer gesagt im Komplex der Société nationale à bon marché (SNBM), in dem am Boulevard d’Avranches gelegenen Ilôt A, einem der drei über den Eisenbahnschienen gelegenen Rocade-Blöcke, die während der letzten Jahre bebaut wurden. Gute Sache, könnte man meinen. Zwischen den zahlreichen hier entstandenen Bürogebäuden und Hotels – und weniger zahlreichen Wohnungen – fehlt es nämlich an kommerziellen und anderen Basisinfrastrukturen. Doch die Eröffnung reiht sich ein in einen Wandel des Viertels um die Wallisplatz, der auch negative Konsequenzen haben könnte. Dass sich unweit des SNBM-Gebäudes bereits ein selekter Käse- und Weinhandel niedergelassen hat, ist ein deutliches Zeichen für die Gentrifizierung des Einzugsgebietes der Rocade. Dies könnte durchaus auf Kosten der aktuellen Einwohnerschaft des Migrantenviertels gehen. Zudem aber wird Alima anscheinend dort nicht etwa ein weiteres Geschäft öffnen, sondern umziehen: Das aktuelle Geschäft Alima-Gare in der rue Bourbon soll nämlich schließen. Ein harter Schlag für das traditionelle Garer Geschäftsviertel.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Aufklärung für begrüßte Tabakbekämpfung

Im Rahmen einer EU-Direktive ist seit Anfang Januar ein neues Anti-Tabak-Gesetz in Kraft. Vorschriften für Tabak- und Nikotinprodukte wurden verschärft und deren Konsum eingeschränkt. Neu ist in erster Linie der Höchstgehalt von Nikotin in Beuteln: maximal 0,048 mg dürfen diese pro Einheit oder Gramm enthalten. „Zusatzstoffe wie Koffein,...

NEWS

„Brexit-Neustart“: Starmer will kuscheln

Die britische Regierung will einen Gesetzesentwurf vorlegen, der eine deutliche Annäherung an die Europäische Union erlaubt. Der von Premierminister Keir Starmer (Labour) beworbene Entwurf sieht vor, den einzelnen Ministerien weitreichende Möglichkeiten und Befugnisse zu geben, um jeweilige Standards in ihren Bereichen an bestehende und...

NEWS

Trump dynamite l’impôt minimal mondial

La méthode Trump de l’intimidation et du coup de force pour s’exonérer des règles communes fait une nouvelle victime : l’impôt minimal mondial de 15 % sur les multinationales, adopté en 2021 sous le nom de « Pilier 2 » par près de 140 pays, sous l’égide de l’OCDE. Ce lundi 5 janvier, le ministère américain des Finances a annoncé avoir conclu...