Ende September hatte die Regierung im Rahmen einer ersten „Bipartite“ den Gewerkschaften eine – hypothetische – Indextranche abgetrotzt, dafür aber in anderen Punkten nachgegeben. Am vergangenen Mittwoch war die Reihe an den Arbeitgebern, in trauter Zweisamkeit ihre Forderungen vorzubringen und größtenteils erfüllt zu bekommen – ohne Gegenleistung. Per Pressekommuniqué erregen sich die Grünen darüber, dass die „Kompensationen“ für das Patronat 65 Millionen Euro kosten werden. Bei der Abstimmung über das Budget 2011, in dem diese Summe nicht angeführt gewesen sei, habe man also das Parlament bewusst irregeführt. Die LSAP, deren Präsident Alex Bodry vor der Bipartite noch vor einem „gefährlichen Präzedenzfall“ gewarnt hatte, musste gestern die Regierungsentscheidung verteidigen und tröstete sich damit, dass es sich um eine „einmalige Kompensation“ handle. Auch der OGBL sprach sich nicht gegen die Vereinbarung aus. „Wou Geld ass, ass keng Nout … a kee Sträit“, so scheint es. Bleibt die Frage: Hätte man eine ähnliche Einigung nicht auch via Tripartite erzielen können – zu einem finanziell und politisch schonenderen Tarif?
Droit du travail dans le monde : de mal en pis
Le droit du travail et les droits syndicaux étaient en recul partout dans le monde en 2025, constate la Confédération syndicale internationale (CSI), dans la treizième édition de son « Indice des droits ». Parmi les indicateurs les plus dégradés, elle pointe une hausse « des violations de la liberté d’expression et de réunion » (dans 50 % des...

