Grundeinkommen in der Testphase

von | 01.04.2011

Aus Anlass des heute stattfindenden Unilux-Workshops „Basic Income for Everybody“ (siehe S. 8) startet das Familienministerium eine Testphase zur Einführung eines Grundeinkommens für alle. Ab heute Freitag besteht die Möglichkeit sich im Sitz des Ministeriums, auf Nummer 12-14 in der Avenue Emile Reuter, eine Anspruchsbescheinigung ausstellen zu lassen. Es reicht später mit dieser Bescheinigung im jeweiligen Einwohnermeldeamt vorstellig zu werden, wo dann ein Scheck über die von Professor Philippe Van Parijs für Luxemburg errechnete Basis von 900 Euro pro Person ausgestellt wird. Ziel ist es, die Akzeptanz dieses Konzeptes bei der Bevölkerung zu erproben. Alle, die noch am Tag des Workshops ihre Bescheinigung einholen, dürfen diese erstmalig ausgezahlten 900 behalten, selbst wenn mangels Interesse das Grundeinkommen später doch nicht eingeführt werden sollte.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWSWOXX@HOME

Halb voll oder halb leer?

Nicht nur der deutsche Bundeskanzler hat seine Probleme mit dem berühmten Glas, das Optimist*innen von jener Gattung Mensch, die immer Trübsal bläst, unterscheiden soll. Da gibt es die schöne Pressehilfe 2.0, und dann soll sie nicht reichen?

NEWS

Europa: Ein Drittel will den radikalen Bruch

Knapp ein Drittel der Europäer*innen sehen sich derzeit mit ihrer Wahlentscheidung bei einer rechtsextremen, -populistischen oder aber „linksradikalen“ Partei angesiedelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die am Donnerstag vergangener Woche veröffentlich wurde.

NEWS

Logement : La jeunesse élargit le mouvement

Loyers trop élevés, spéculation immobilière, accès à la propriété hors de portée : la crise du logement rend l’accès à un toit toujours plus difficile au Luxembourg. Treize organisations de jeunesse appellent à une mobilisation qui dépasse leur génération.

NEWS

Pétrole : la guerre est une bonne affaire

Alors que la guerre contre l’Iran fait flamber les prix à la pompe, elle gonfle aussi les marges de l’industrie pétrolière : 36 milliards d’euros supplémentaires dans l’UE depuis le 1er mars, dont 210 millions au Luxembourg, d’après une étude commandée par Greenpeace Allemagne.