Der Wald wird gezählt!

von | 24.06.2011

Das Internationale Jahr des Waldes ist noch keine sechs Monate im Gange, und schon legt Eurostat einen Bericht über die Bewaldung in der EU vor. Mit 34 % Waldfläche schneidet das ehemalige „département des Forêts“ nicht besonders gut ab – der EU-27-Durchschnitt liegt bei 41 %. Unsere drei Nachbarländer stehen allerdings noch kahler da. Spitzenreiter sind Finnland und Schweden, auf Platz 5 erreicht Spanien erstaunliche 55 %. Doch diese Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen, denn Wald ist nicht gleich Wald. Als „bewaldet“ werden bei Eurostat schon Flächen mit einer Kronenabdeckung von über fünf Prozent eingestuft. Der ökologische Wert der europaweit als Wald ausgewiesenen Flächen dürfte sehr unterschiedlich sein. Wälder wirken sich vor allem auf Biodiversität, Wasserhaushalt und Klimaschutz aus. Letztere Funktion schließt die Nutzung der Biomasse ein, wo Luxemburg laut Eurostat eine Sonderstellung einnimmt: Obwohl rekordverdächtige 98 % der Waldfläche wirtschaftlich nutzbar sind, kommen nur 28 % der erneuerbaren Energien aus der Holznutzung – der viertniedrigste Wert in der EU.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

La CCDH est dans son rôle quand elle critique un parti

La présidente de la Commission consultative des droits de l’homme (CCDH), Noémie Sadler, était parfaitement dans son rôle lorsqu’elle a déclaré qu’il faut « maintenir le pare-feu contre la droite », après le vote du Parlement européen en faveur du nouveau règlement sur les retours des migrant·es et réfugié·es, le 17 juin dernier. Telle est la...

NEWS

HIV-Medikament: Profitstreben tötet

Zwischen dem 26. und 31. Juli fand im brasilianischen Rio de Janeiro die 26. internationale Aidskonferenz statt. Zu diesem Anlass kritisierte die Gesundheits-NGO „Ärzte ohne Grenzen“ (Médecins sans frontieres, MSF) den Pharmahersteller „Gilead“, weil dieser sein HIV-Medikament Lenacapavir nicht als Generika für Länder mit geringem und...

NEWS

Aktion am Flughafen zum Erdüberlastungstag

Der Erdüberlastungstag („Earth Overshoot Day“) fiel dieses Jahr auf den 30. Juli. Dies ist acht Tage später als noch 2025 – was dennoch kein Grund zur Entwarnung ist. Das spätere Datum ergibt sich nämlich aus genaueren Daten, etwa zur CO2-Aufnahmefähigkeit der Ozeane, nicht aus einer nachhaltigeren Lebensweise. Der Luxemburger Overshoot Day...