Das „Collectif Si je veux – pour l’autodétermination de la femme“ bleibt dabei: Der Regierungskompromiss in Sachen Schwangerschaftsabbruch ist inakzeptabel. Zum einen, weil der Abbruch auch weiterhin ein Tatbestand innerhalb der Strafgesetzregelung bleibt und somit die geforderte Depenalisierung nicht stattfindet, zum anderen, weil die von CSV und Kirchenkreisen durchgesetzte zweite Beratung beibehalten wird. Auch wenn die Umstände, unter denen diese zweite Konsultation stattfinden soll, etwas erträglicher gestaltet wurden, so zeuge sie doch von fundamentaler Missachtung der Rechte der Frau auf Selbstbestimmung, so das „collectif“ in einer Stellungnahme, die kurz nach einem Hirtenbrief des Bischofs, der das Feuer noch einmal kräftig geschürt. Einerseits stehe der obligatorische Charakter der zweiten Beratung im Widerspruch zur versprochenen Entscheidungsfreiheit der Frauen. Andererseits mache dieses Vorgehen die Frauen zu „Assistierten“, denen die Fähigkeit zu eigenständigen Entscheidungen nicht zugetraut wird. Junge Grüne und Liberale meldeten sich nach dem Hirtenbrief ebenfalls zu Wort. Genau wie die Femmes Socialistes, die zwar die kirchliche Intervention verurteilen, aber die konkrete Forderung an ihre ParteikollegInnen in der Chamber, das Projekt 6103 nachzubessern, nicht erheben.
Quality of Work Index : Le travail, c’est toujours pas la santé
Les conditions de travail se dégradent au fil des ans. C’est le constat dressé par la Chambre des salariés (CSL) dans l’édition 2025 du « Quality of Work Index Luxembourg ». L’insatisfaction au travail n’a jamais été aussi élevée depuis l’existence de cette étude qui, cette année, met l’accent sur le déficit en matière de formation continue.

