CFL: Gute und schlechte Nachrichten

von | 14.06.2013

(rg) – Im operativen Geschäft konnte die nationale Eisenbahngesellschaft CFL 2012 einen Überschuss von 46,5  Millionen Euro und damit eine Steigerung von 2,9 Millionen Euro verbuchen. Parallel dazu entwickelte sich auch der Umsatz positiv: von 654,7 Millionen im Jahre 2011 auf 681,5 Millionen Euro im Folgejahr. Diese Ergebnsisse sind vor allem der positiven Entwicklung bei der Muttergesellschaft zu verdanken, die weiter steigende Fahrgastzahlen im Bereich öffentlicher Nahverkehr verzeichnen konnte. 2012 wurden fast 20 Millionen Fahrgäste mit den Zügen und Bussen der CFL transportiert – 7,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im inländischen Verkehr betrug diese Steigerung sogar mehr als zehn Prozent. Ein Trend, der vor allem durch die Heraufsetzung der Kadenzen auf der Strecke Petingen-Luxemburg via Südmetropole Esch erreicht  wurde. Doch trotz dieser positiven Einzelergebnisse weist das Gesamtresultat der CFL für 2012 ein Defizit von 4,8 Millionen auf und ist damit noch einmal schlechter als jenes von 2011. Die Ursache hiervon ist beim Güterverkehr zu suchen. Zum einen musste in seinem Bereich in der Vergangenheit viel Investiert werden – etwa als Lentz Multimodal aufgekauft wurde -, zum anderen ist genau in diesem Sektor der Umsatz rückläufig. Grund dafür ist nicht zuletzt die Tatsache, dass der CFL-Cargo-Partner ArcelorMittal seine Produktion in Luxemburg in den letzten Jahren stark zurückgefahren hat.

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