Dieser Tage erschien die alljährlich mit Spannung erwartete Ilres-Plurimedia-Studie, die die Reichweite der in Luxemburg ansässigen Medien bekannt gibt. Für die woxx wandelte sich die Spannung aber in eine herbe Enttäuschung: Anders als in den Vorjahren ist die von einer unabhängigen Verlagskooperative herausgegebene, und damit den LeserInnen und MacherInnen gehörende, Wochenzeitung in der Liste nicht mehr aufgeführt. Eine Rückfrage brachte zutage: Das technische Komitee, das die Studie begleitet, hatte im vergangenen Herbst beschlossen, neben Tageszeitungen, Radios, Internetseiten und e-Papern nur noch solche Publikationen messen zu lassen, die in der letzten Umfrageperiode mehr als zwei Prozent Reichweite aufweisen konnten. Nun liegt die woxx seit Jahren etwas unterhalb dieser Schwelle, allerdings nur, soweit es um die durchschnittliche Reichweite der Ausgaben geht. Ein anderer Messwert, der die absolute Reichweite innerhalb eines Trimesters beschreibt, liegt dagegen weit über dieser Grenze. Es wird in Zukunft schwierig sein, die weitere Entwicklung zu verfolgen. Finanziert wird die Studie von den drei großen Medienhäusern (Saint-Paul, Editpress und IP/CLT-UFA), auch die Regierung ist beteiligt. Für die Tages- und Wochenpresse sind die Werte im Vergleich zum Vorjahr ernüchternd: Télécran steigt leicht von 24,8 auf 25,5 Prozent, das „neue“ Journal erreicht statt 1,7 jetzt 2,3 Prozent. Besonders die großen Tageszeitungen verzeichnen Einbußen, und selbst L’essentiel steigert sich nur marginal von 29,6 auf 30 Prozent, obwohl die Gratis-Konkurrenz Ende vergangenen Jahres aufgeben musste.
Droit du travail dans le monde : de mal en pis
Le droit du travail et les droits syndicaux étaient en recul partout dans le monde en 2025, constate la Confédération syndicale internationale (CSI), dans la treizième édition de son « Indice des droits ». Parmi les indicateurs les plus dégradés, elle pointe une hausse « des violations de la liberté d’expression et de réunion » (dans 50 % des...

