0,5-Prozent-Abgabe: Kritik von allen Seiten

von | 26.09.2014

(da) – Beschlossene Sache sei die Einführung einer 0,5-Prozent-Abgabe für Kinderbetreuung, vermeldete die nationale Tagespresse diese Woche. Beim Treffen des Ministerrats mit den Präsidenten und Fraktionschefs der drei Koalitionsparteien in Senningen sei das Vorhaben nicht auf Widerstand gestoßen. Die Abgabe soll unter anderem dazu dienen, zweisprachige „crèches“ zu fördern. Während der LCGB vor einer weiteren Belastung der Kaufkraft warnt, sieht der OGBL durch das Einführen spezieller Abgaben für besondere Bereiche demokratische Prinzipien in Gefahr (woxx 1285). Der LSAP-Politiker und ehemalige Abgeordnete Ben Fayot kritisiert die Sonderabgabe in einer „Carte blanche“ auf RTL. Damit die nämlich, wie von der Regierung behauptet, „keine Steuer“ sei, müsse sie zu einem klaren, vorher definierten Zweck eingesetzt werden und eine Gegenleistung garantiert sein. Beide Kriterien werden durch die Vorhaben der Regierung aber nicht unbedingt erfüllt. Fayot bemängelt außerdem, dass das Konzept zur Kinderbetreuung Änderungen erst ab 2017 vorsehe, die Abgabe aber schon vorher erhoben werden soll. Er ist der Meinung, dass zuerst die „beträchtlichen“ vorhandenen Mittel ausgeschöpft werden sollten, bevor eine neue Abgabe eingeführt wird. 

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

L’alphabétisation en français devient possible

La loi « Alpha », adoptée ce mercredi 3 décembre, permettra désormais aux parents de choisir la langue dans laquelle leurs enfants seront alphabétisé·es dés le fondamental : français ou allemand. Qualifiée de « jalon majeur dans l’histoire de l’école luxembourgeoise » par le ministre de l’éducation, Claude Meisch, cette réforme vise à rendre...

NEWS

TFA überall: Im Wasser, Wein – und auch im Getreide

In 16 europäischen Ländern ist die Ewigkeitschemikalie Trifluoressigsäure (TFA) in Getreideprodukten nachgewiesen worden, so auch in Luxemburg. Die NGO Pesticide Action Network (Pan Europe) hat zusammen mit lokalen Umweltschutzorganisationen, darunter der Méco, insgesamt 66 Nahrungsmittel wie Mehl, Frühstücksflocken, Nudeln und Kekse...

KULTURNEWSPOLITIK

FrEsch-Verwaltungsrat entpolitisiert

Mit der Wahl der neuen Mitglieder des Verwaltungsrats des Escher Kulturverwaltungsvereins „FrEsch“ am 1. Dezember wurde das Leitungsgremium nicht nur erneuert, sondern auch entpolitisiert. Gemäß den im Sommer abgeänderten Statuten sitzen nun keine Parteimitglieder aus dem Escher Gemeinderat mehr darin, sondern ausschließlich Vertreter*innen...