Gentrifizierung mit dem Hammer

von | 11.12.2014

(avt) – In Differdingen, wo Claude Meisch einst als Bürgermeister waltete, errichtet er sich nun mit dem Rückhalt des Schöffenrates als Bildungsminister selbst ein Denkmal. Nun ist es amtlich: Hinter dem Terrain, wo in diesen Wochen ein großer Bagger den Hadir-Turm Stück für Stück abträgt, auf dem „plateau funiculaire“ entsteht eine Europaschule, die schon ab 2016 ihre Pforten öffnen soll. Der Nachwuchs hat hier die Wahl zwischen zwei Schulzweigen, Französisch oder Englisch und wird so fit für die Zukunft gemacht. Luxemburgisch ist selbstredend als Integrationssprache Pflicht. Der Zeitgeist will, der Süden Deutschlands (Bayern) macht’s ja gerade vor, nunmal Integration. In seiner Antwort auf die parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Martine Hansen macht Meisch keinen Hehl daraus, wozu diese Europaschule letztlich dient. Nach Eröffnung der Universitätsgebäude in Belval und der Ansiedlung multinationaler Unternehmen in der Region, gelte es auch das Schulangebot attraktiv zu gestalten. Denn dies sei die Vorraussetzung dafür, dass sich Unternehmen, ausländische Investoren und Wissenschaftler dort ansiedeln. Das aber ist: Gentrifizierung mit dem Hammer.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWSTRANSPORT

Transports : Quand les trains arriveront à l’heure

En raison de travaux de maintenance et de modernisation des infrastructures, la circulation des trains entre le Luxembourg et ses trois pays voisins a été et continue d’être fortement perturbée cet été. Au grand dam des frontaliers et frontalières, qui ont le sentiment de revivre le même scénario chaque année.

NEWS

Wegen der Dürre: Flexiblere Regeln für Betriebe

Am vergangenen Mittwoch hat Landwirtschaftsministerin Martine Hansen (CSV) Entlastungen für landwirtschaftliche Betriebe angekündigt. Die anhaltende Dürre sei eine „außergewöhnliche Wetterbedingung“, so das Ministerium nach einem Treffen mit der Landwirtschaftskammer. Deshalb sollen nun flexiblere Regeln gelten, damit Landwirt*innen eine...

NEWS

FORUM 451 : des pistes pour surmonter la crise climatique

Après une édition portée sur la canicule et sur les conséquences tragiques du changement climatique en général, Forum transmet, dans son numéro de septembre, un peu d’espoir. Sur la une, les nervures d’une feuille bien verte sont autant de chemins pour sortir de la crise. Face au « feu qui couve et qu’il est difficile d’éteindre », des...