Caritas gegen Sparen und für Urlaub

von | 26.03.2015

(avt) – Keine Sparmaßnahmen bei den Familienzulagen, so der Konsens der Kritiker auf die im Zukunftspak (2014) vorgestellten Maßnahmen zur Reform des Congé parental. In einer Stellungnahme geht nach dem Aufschrei ihres Sprecher Robert Urbé nun die Caritas im Detail auf die geplante Abschaffung der „Allocation d’éducation“ ein und setzt diese im Verhältnis zum nur halb so oft beanspruchten Congé parental. In dem Positionspapier wird festgestellt: dass nicht jede nicht-erwerbstätige Frau, ihre Situation selbst gewählt habe; so gebe es weder ausreichend Arbeitsplätze, noch Kinderkrippen und Maison Relais. Beim Bezug der Allocation d’éducation bei gleichzeitiger Erwerbstätigkeit zeige sich, dass dem oft ein materielles Problem zu Grunde liege, weswegen der Wegfall der Familienzulagen in vielen Fällen zu einem Bezug von RMG führe. Auf jeden Fall sei es notwendig, so die Caritas, den Congé parental zu reformieren. So sollten die Zugangsbedingungen verbessert und flexibilisiert werden. Derzeit beträgt die Anzahl derer, die einen solchen Urlaub in Anspruch nehmen, ohnehin nur ein Prozent, weswegen der Sozialverband unter anderem Sensibilisierungskampagnen – gerade auch für Vorgesetzte – vorschlägt.

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