Mehr, aber zufrieden arbeiten im Homeoffice?

von | 02.07.2020

Menschen im Homeoffice arbeiten im Schnitt vier Stunden mehr pro Tag als diejenigen im Büro. Dies vor allem abends und am Wochenende. Was die Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit angeht, so besteht generell kein Unterschied zwischen denjenigen, die Homeoffice machen und denjenigen, die das nicht tun. Menschen, die allerdings mehr als zwei Tage pro Woche von zuhause aus arbeiten sind leicht unzufriedener als diejenige, die ausschließlich im Büro arbeiten. Nur einer von sieben Fernarbeiter*innen empfinden ihre Arbeitssituation als negativ. Diese Erkenntnisse gehen aus einer Studie des Statec hervor, die vor allem die Situation im Jahr 2019 berücksichtigt, jedoch auch vereinzelte Erkenntnisse aus den vergangenen drei Monaten liefert. Vor der Krise war das Homeoffice vor allem im Informations- und Kommunikationssektor sowie bei wissenschaftlichen, technischen und extraterritorialen Aktivitäten verbreitet. In den letzten Monaten ist es allerdings zu einem starken Anstieg bei öffentlichen Ämtern und im Bildungsbereich gekommen. Bei ersteren lag der Prozentsatz bei 75, bei zweiterem sogar bei 96. Wie viel von zuhause aus gearbeitet wird, hat weniger mit Geschlecht und familiärer Situation als mit Alter und Nationalität zu tun. Sowohl vor als auch während der sanitären Krise habe der Bildungsgrad ebenfalls eine Rolle gespielt: Personen mit einem Universitätsabschluss greifen häufiger auf das Homeoffice zurück als solche mit niedrigeren Abschlüssen. Im Rahmen der Studie wurden einzig Luxemburger Einwohner*innen befragt.

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