Mehr, aber zufrieden arbeiten im Homeoffice?

Menschen im Homeoffice arbeiten im Schnitt vier Stunden mehr pro Tag als diejenigen im Büro. Dies vor allem abends und am Wochenende. Was die Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit angeht, so besteht generell kein Unterschied zwischen denjenigen, die Homeoffice machen und denjenigen, die das nicht tun. Menschen, die allerdings mehr als zwei Tage pro Woche von zuhause aus arbeiten sind leicht unzufriedener als diejenige, die ausschließlich im Büro arbeiten. Nur einer von sieben Fernarbeiter*innen empfinden ihre Arbeitssituation als negativ. Diese Erkenntnisse gehen aus einer Studie des Statec hervor, die vor allem die Situation im Jahr 2019 berücksichtigt, jedoch auch vereinzelte Erkenntnisse aus den vergangenen drei Monaten liefert. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #099 – Zeréck an de Büro, zeréck bei d’Problemer vun der Aarbechtswelt

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Net jiddereen*t hat d’Chance, konnten op den Home-Office zeréck ze gräifen. Mä fir déi, déi elo erëm mussen zeréck an de Büro, stellen sech awer eng ganz Rëtsch Problemer: Deelweis ginn d’Sécherheetsmesuren net agehalen, oder d’Aarbechtsmaterial ass deenen néien Aufgaben a Kommunikatiounsformen, déi wärend der Kris entstane sinn, net ugepasst. Verschidden Employéen hunn d’Gefill, si misste just an de Büro, fir datt hir Chef*innen si besser kontrolléiere kéinte – ouni awer datt se Aarbecht hätten.

Dës Kéier schwätzen de Joël Adami an d’Isabel Spigarelli am Podcast doriwwer, wéi schwiereg de Wee zeréck an de Büro ka sinn a kucken eis och un, wéi déi rechtlech Situatioun ass. mehr lesen / lire plus

Back to Office: Wie sich die Arbeitswelt weiterdreht

Monate im Homeoffice, dann zurück ins Büro: Psychische und technische Probleme sowie Fragezeichen in Sachen Arbeitsrecht belasten die Betroffenen. Die Chefetagen entscheiden, das Ministerium für Soziale Sicherheit pennt.

Wer zurück ins Büro muss, entscheidet in den meisten Fällen die Chefetage. 
Eine Rücksprache mit den Angestellten gibt es oft nicht. (CC BY Quinn Dombrowski SA 2.0
)

„Ich fahre ins Büro, um acht Stunden aus dem Fenster zu starren“, sagt Margot*, „weil mein Büro für die neuen Arbeitsabläufe nicht ausgestattet ist. Der Mehrwert, dass ich vor Ort bin, liegt bei Null.“ Margot arbeitete während der Ausgangssperre ausschließlich von zuhause aus. Sie ist nicht die Einzige: Nach einer Umfrage des Statec arbeiteten zwischen Anfang April und Ende Mai dieses Jahres 48 Prozent der 2.000 mehr lesen / lire plus

Hassliebe zwischen den Grenzen

Die Asti und TNS Ilres veröffentlichen die letzte von drei Umfragen zum kulturellen Miteinander in Luxemburg. Dieses Mal im Fokus: Grenzarbeiter*innen und ihr nicht ganz eindeutiges Verhältnis zu Luxemburg.

CC BY Littlemonday SA 4.0

Wie empfinden Grenzgänger*innen ihre Arbeit in Luxemburg? In einer Umfrage der Asti und TNS Ilres haben 500 Grenzarbeiter*innen – 259 aus Frankreich, 131 aus Belgien und 129 aus Deutschland – ihre Eindrücke geschildert. Nach Angabe des Soziologen Charles Margue, ist es die erste Umfrage überhaupt, die den Empfindungen der Grenzarbeiter*innen nachgeht. Bis dato habe es hierzu nur Hypothesen gegeben. Es ist die letzte der drei Umfragen, die TNS Ilres für die Asti zum „Vivre ensemble“ in Luxemburg durchgeführt hat. mehr lesen / lire plus

Arbeitsrecht: Angst vor der sozialen Krise

Die Änderungen des Arbeitsrechts lassen manche Akteure befürchten, dass Arbeitnehmer*innenrechte beschnitten werden.

In einem Interview auf Radio 100,7 sprach OGBL-Präsidentin Nora Back am Donnerstag vom Drahtseilakt, den Gewerkschaften zurzeit leisten müssen. Auf der einen Seite wolle man sich solidarisch zeigen und keine Konflikte provozieren. Auf der anderen sei es zurzeit aber notwendiger denn je, die Rechte der arbeitenden Bevölkerung zu verteidigen. Rezente Änderungen im Arbeitsrecht führten in den vergangenen Tagen zu kritischen Stellungnahmen einzelner Akteure.

Zusätzlich zu den bereits vorgenommenen Änderungen kommunizierte Arbeitsminister Dan Kersch (LSAP) am vergangenen Freitag weitere Ergänzungen. Alle Arbeitnehmer*innen, die von Kurzarbeit („chômage partiel“) betroffen sind, erhalten mindestens 80 Prozent ihres Bruttogehalts. mehr lesen / lire plus

Telearbeit: #Schaff doheem

Viele Berufstätige arbeiten seit der Corona-Krise von zuhause aus. Die woxx hat bereits Erfahrung mit Telearbeit und verpixelten Kolleg*innen.

Bildquelle: Daria Shevtsova/Pexels

Covid-19 „oblige“: Viele Berufstätige arbeiten zurzeit von zuhause aus. Die woxx übte sich bereits vor Ausbruch der Pandemie in Sachen Home-Office. Für den Ernstfall? Nicht unbedingt. Eher für mehr Flexibilität im Alltag und für weniger Hin- und Hergerenne mit den Öffentlichen. Trotzdem stellt die erzwungene Telearbeit auch unser Team vor das eine oder andere Hindernis. Allen voran die Internetverbindung mancher Kolleg*innen.

„Könnt ihr mich sehen?“ Die Kamera des Kollegen wackelt. „Moment, ich rufe nochmal an.“ Der Bildschirm wird erst schwarz, dann wird das Profilbild angezeigt. mehr lesen / lire plus

Integration in Luxemburg: „Spektakuläre Situation“

Wie sieht hierzulande die Lage in puncto Integration aus? Reagiert die Politik angemessen darauf? Das waren einige der Fragen, die anlässlich einer Diskussionsrunde in der Chambre de Commerce im Fokus standen.

V.l.n.r. Thomas Liebig, Corinne Cahen, Jean-Jacques Rommes und Frédéric Docquier anlässlich der Konferenz „Politiques d‘intégration et résultats – Où en est le Luxembourg?“. (© Asti)

Integration, Assimilation oder doch lieber Zusammenleben? Die Ansichten, welches dieser Wörter vorzuziehen ist, gingen bei den Teilnehmer*innen einer am Mittwoch abgehaltenen Podiumsdiskussion in der Chambre de Commerce auseinander. Es handelte sich bei dieser um eine der regelmäßig zur Mittagsstunde stattfindenden Veranstaltungen, die die Association de Soutien aux Travailleurs Immigrés (Asti) seit einigen Monaten im Rahmen ihres 40. mehr lesen / lire plus

„Who cares? We Care!“ – Über den Stellenwert von Haus- und Fürsorgearbeit in der Gesellschaft

Bei der Abschlussdiskussion des diesjährigen Festival des Migrations standen prekäre Lebensverhältnisse, gesellschaftliche Ungleichheiten und mangelnde staatliche Unterstützung im Fokus.

© Mila Studios / Jif

„Auch heutzutage wird noch angenommen, dass Frauen aus biologischen Gründen gerne putzen, aufräumen und emotionale Arbeit leisten, und diese Leistungen deshalb nicht entlohnt zu werden braucht. Sie werden ihnen nicht nur zuhause abverlangt, sondern zum Teil auch an ihrem Arbeitsplatz.“ Mit diesen Worten leitete Line Wies am Sonntag in der Luxexpo stellvertretend für déi Lénk die Veranstaltung „Who cares? We care!“ ein. Auf dem Programm standen Vorträge und Erfahrungsberichte bezüglich Haus-, Pflege- und Fürsorgearbeit. Wie Wies erklärte, werde bei dieser Art von Arbeit oft vergessen, dass sie ein bestimmtes Know-how erfordere, über das niemand qua Geschlecht verfüge, sondern sich in einem kontinuierlichen Lernprozess angeeignet werden müsse. mehr lesen / lire plus

„Opfer von Menschenhandel werden oft noch zusätzlich bestraft“

Bei einer Diskussionsrunde über Menschenhandel in Luxemburg kamen sowohl ITM wie auch die hiesige Gesetzeslage nicht gut weg.

© Creative Commons Zero – CC0

Am Freitag wurde das Migrationsfestival in der Luxexpo mit der Podiumsdiskussion „Esclavage moderne en 2020?“ eröffnet. Carlos Pereira vom OGBL; Antonio Valente vom Clae; die Journalisten Dan Wiroth (RTL) und Henrique de Burgo (Radio Latina); Michel Reckinger, Präsident der Fédération des Artisans; und der Arbeitsminister sowie Direktor der Inspection du travail et des mines (ITM) Dan Kersch beschrieben jeweils ihre Sicht auf die Problematik.

Während die Veranstaltung im Vorfeld aufgrund ihrer ausschließlich männlichen Gäste bemängelt worden war, dominierte am Abend selbst Kritik gegenüber der ITM sowie der Regierung. mehr lesen / lire plus

Forum 403: Beruf und Orientierung

„Where? When? How? What?“ ist auf dem Cover der neusten Forum-Ausgabe zu lesen. Vor den entsprechenden Schildern, die mit diesen Frageworten beschriftet sind, steht ein etwas ratlos dreinschauender Doktorand – erkennbar an seinem Hut. Das Thema des Hefts geht aber über den Einstieg ins Berufsleben hinaus: Neben den veränderten Anforderungen der Arbeitswelt, Umschulung und Lebensplanung geht es außerdem noch um das Phänomen TED-Talks und die Vorzüge des angloamerikanischen Studienmodells. In der Rubrik „3 Fragen an …“ kommen OGBL-Präsidentin Nora Back, Generalvikar Patrick Muller und EU-Kommissar Nicolas Schmit zu Wort. Neben dem Dossier ist Kulturpolitik ein weiterer Schwerpunkt, dem drei Texte gewidmet sind. mehr lesen / lire plus

Hohes Depressionsrisiko bei Arbeitnehmer*innen

Im europäischen Vergleich liegt Luxemburg in punkto Depressionsrisiko auf dem siebten Platz. Es mangelt zurzeit an Maßnahmen, um auf die Problematik zu reagieren.

© pxfuel

Luxemburg verfügt über eine vergleichsweise hohe Anzahl an Arbeitnehmer*innen mit einem Depressionsrisiko. Jüngere sind stärker betroffen: Das höchste Risiko ist bei 25- bis 34-Jährigen festzustellen, das geringste dagegen bei Arbeitnehmer*innen über 55. Frauen sind etwas stärker betroffen als Männer. Dies geht aus dem Quality of Work Index der Chambre des Salariés hervor.

Wie aus dem Bericht hervorgeht ist das Depressionsrisiko hierzulande in den letzten Jahren konstant angestiegen. Dabei macht es keinen wesentlichen Unterschied, ob jemand in einer Beziehung ist oder Kinder hat. mehr lesen / lire plus

Arbeit in der Freizeit, Freizeit beim Arbeiten

Die meisten in Luxemburg arbeitenden Menschen nehmen in Kauf, dass sich ihr privates und ihr professionelles Leben überschneiden. Das geht aus einem kürzlich publizierten Workmonitor der Zeitarbeitsfirma Randstad hervor, in dessen Rahmen 400 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren befragt wurden. 52 Prozent reagieren umgehend auf Anrufe oder Nachrichten, die sie außerhalb der Arbeitszeiten erhalten. Ganze 47 Prozent geben an, dass dies während ihrer Freizeit auch so von ihren Arbeitgeber*innen verlangt wird. Bei 24 Prozent sogar während des Urlaubs. Eine Konsequenz davon ist, dass einzig 46 Prozent angeben, während Urlaubstagen ihre Arbeit wirklich hinter sich lassen zu können. Die Überschneidung zwischen Arbeit und Freizeit lässt sich jedoch auch in die umgekehrte Richtung beobachten. mehr lesen / lire plus

Menschenhandel: Die Verletzlichsten schützen

Menschenhandel hat weitgehende, strukturelle Ursachen. Ihm Einhalt zu gebieten, verlangt weit größere Bemühungen als es die Luxemburger Regierung bisher zu machen bereit gewesen ist. Hinsichtlich der Situation in der Arbeitswelt steht insbesondere auch die „Inspection du travail et des mines“ in der Kritik.

© Maria Charitou/flickr.com

Auch im Jahr 2019 ist Menschenhandel noch ein außerordentlich profitables Geschäft. Die milde Strafe, die bei einer Verurteilung häufig ausgesprochen wird, wirkt da kaum abschreckend. Auch die finanzielle Abfindung für die Opfer ist meist lächerlich gering. Die Anstrengungen Luxemburgs, diesem Missstand endlich entgegenzuwirken, kommen indes nur im Schneckentempo voran.

Am Montag hatten die zivilgesellschaftliche Initiative „Time for Equality“ sowie die beratende Menschenrechtskommission (CCDH) in die Abtei Neumünster eingeladen, um über all dies zu diskutieren. mehr lesen / lire plus

Der lange Weg bis zur Ausgleichszahlung: Schuld ist das System

Drei Monate mit der Hälfte des Gehalts leben? Das soll für viele, die auf Ausgleichszahlungen der Adem warten, Realität sein. Arbeitsminister Dan Kersch erwähnt Vorschüsse der Adem.

Der LSAP-Abgeordnete Mars Di Bartolomeo weist in seiner parlamentarischen Anfrage an seinen Parteikollegen und Arbeitsminister Dan Kersch auf die prekäre Situation von Arbeitnehmer*innen hin, die nach einer firmeninternen beruflichen Neuorientierung auf Ausgleichszahlungen der Adem warten. Die Ausgleichszahlung kommt denjenigen zugute, die aus gesundheitlichen oder physischen Gründen ihrer eigentlichen Tätigkeit im Betrieb nicht mehr nachgehen können und in ihrer neuen Funktion weniger verdienen als bisher. Die Betroffenen, so Di Bartolomeo, müssten teilweise monatelang mit der Hälfte ihres Gehalts auskommen, die ihnen von ihren Arbeitgeber*innen ausbezahlt wird. mehr lesen / lire plus

Inklusion: Gesetzentwurf zur Inklusionsassistenz verabschiedet

Zwar wird das Gesetz zur Inklusionsassistenz teilweise Forderungen von Organisationen wie Info-Handicap gerecht, doch sind langwierige administrative Prozeduren zu erwarten.

Inklusionsassistenz

Bildquelle: pexels.com

Letztes Jahr angekündigt, dieses Jahr angenommen: Die Abgeordnetenkammer verabschiedete den Gesetzentwurf 7269 über die Schaffung einer vom Staat subventionierten Stelle einer Inklusionsassistenz in Unternehmen aus dem Privatsektor. Damit wird nicht nur das Arbeitsgesetzbuch um einen wichtigen Aspekt ergänzt, sondern auch den Vorschlägen von Info-Handicap teilweise Rechnung getragen. In einem Interview mit der woxx hatte Vera Bintener vom juristischen Informationsdienst der Organisation vor über einem Jahr noch bedauert, dass nur Arbeitssuchende auf eine entsprechende Assistenz zurückgreifen könnten. So wie etwa auf das COS-HR Projekt (Centre d’Orientation Socio-Professionnelle – Handicap et Reclassement) der Adem, das Ende 2016 zur beruflichen Wiedereingliederung von Arbeitssuchenden mit Behinderung oder eingeschränkter Arbeitsfähigkeit ins Leben gerufen wurde. mehr lesen / lire plus

Armut: Wo bleibt die Systemkritik?

Mit zahlreichen Maßnahmen wird hierzulande versucht, das Armutsrisiko zu verringern. Die Praxis jedoch zeigt: Das reicht bei Weitem nicht.

Die meisten staatlichen Maßnahmen vermögen es nicht, den sozial Schwächsten zu helfen. (© Taufiq Klinkenborg/pixnio.com)

Am Montag hat die Chambre de Commerce die Ergebnisse ihrer Publikation „Pauvreté: De la juste mesure aux mesures appropriées“ vorgestellt. Auf 186 Seiten sind zahlreiche Statistiken bezüglich Armut in Luxemburg aufgelistet. Es werden aber auch Vorschläge an die Regierung formuliert, wie etwa zielgerichtete Sozialleistungen, besserer Schutz von Selbstständigigen und ein inklusiveres Schulsystem. Es handelte sich bei der Veranstaltung jedoch nicht um einen bloßen Vortrag: Gäste wie Familien- und Integrationsministerin Corinne Cahen, die Direktorin der Stëmm vun der Strooss Alexandra Oxacelay, die Ökonomistin der Handelskammer Christel Chatelain, und die Liser-Forscherin Anne-Catherine Guio waren ebenfalls da, um sich zur Problematik zu äußern. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #052 – Aarmut zu Lëtzebuerg

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch ass eist Thema net, wéi ee vläicht erwaarde kéint, d‘Hëtzt, mä d‘Aarmut zu Lëtzebuerg a mat wéi enge Mëttelen een dogéint kämpfe kann. Ausgoend vun enger Table Ronde, déi vun der Chambre de Commerce organiséiert ginn ass, huet sech d‘Tessie Jakobs dem Thema ugeholl. Gemeinsam mam Joël Adami schwätzt si doriwwer, wisou ëmmer erëm – an och bei der Chambre de Commerce – iwwert Definitioun vun Aarmut diskutéiert gëtt a wat fir ee politesche Calcul dohannert stécht. Verschidde Bevëlkerungsgruppe sinn zu Lëtzebuerg besonnesch vun der Aarmut betraff, an analyséieren d‘woxx-Journalist*innen och de Phänome vun de „Working Poor“. mehr lesen / lire plus

Migration : Non-working class

Le Luxembourg doit bouger sur la question de l’accès au marché du travail pour les demandeurs et bénéficiaires d’asile, insiste le « Flüchtlingsrot ».

Nous ignorons tout de la vie de migrant, de demandeur d’asile, de réfugié. Pour les uns, c’est l’occasion de se refaire une vie, pour les autres, ce sont des mois, parfois des années d’attente, de dépendance, d’isolement, de sentiment de gâchis, souvent de dépersonnalisation. Dans ces conditions, trouver du travail est comme un retour à la vie, à l’autonomie, à l’anonymat au sein de la masse salariale, à la dignité aussi. Même si, pour les demandeurs de protection internationale, beaucoup continuent à vivre sous la menace d’une reconduction prochaine. mehr lesen / lire plus

Logement : Une part écrasante dans les dépenses

Le Luxembourg arrive en tête des pays où le taux de risque de pauvreté parmi les personnes qui travaillent est le plus élevé.

Au Luxembourg, « la répartition des richesses se développe en faveur des ménages les plus aisés ». Cette tendance, le tout dernier « Panorama social » de la Chambre des salariés (CSL) vient la confirmer une nouvelle fois, alors que l’écart entre revenus continue à se creuser au fil de rythmes de croissance inégaux entre bas et hauts salaires. Une évolution qu’on remarque également au niveau du pouvoir d’achat, qui a progressé de seulement 2,3 % pour les bas salaires contre 8,1 % pour les hauts salaires. mehr lesen / lire plus

Arbeitstiere

Vollzeitbeschäftigte in Luxemburg arbeiten jährlich durchschnittlich 1.701 Stunden. Das dokumentiert eine Statec-Studie, die Zahlen aus dem Jahr 2016 referiert. Luxemburg liegt damit im europäischen Mittelfeld und über dem Durchschnitt der Eurozone (1.649 Stunden). Im direkten Vergleich mit den Nachbarländern ist Luxemburg Spitzenreiter. In Frankreich werden im Durchschnitt jährlich 1.544 Stunden gearbeitet, in Belgien 1.495 und in Deutschland 1.677. In Sachen Teilzeitarbeit rangiert das Großherzogtum hingegen auf den hinteren Plätzen. Während sich der Mittelwert in der Europäischen Union auf 26 Prozent beläuft, arbeiten in Luxemburg nur 18,3 Prozent der Angestellten in Teilzeit. In der Grenzregion liegt der Wert nur in Frankreich mit 17,7 Prozent noch niedriger. mehr lesen / lire plus